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Theater

TAK Schaan - Die Geierwally als Punklady in schillernder Revue-Landschaft  
Die Geierwally als Punklady
Theater
06.04.2017 Anita Grüneis

Ein Mann ist als Fels in der Brandung der Lebensstürme höchst willkommen. Was aber, wenn eine Frau das Gleiche tut? „Die Geierwally“ ist eine solche Frau. Schon als Dreizehnjährige wagt sie sich an ein Geier-Nest, um es zum Viehschutz zu räumen. Von ihrer Aktion kehrt sie, verletzt durch die Attacken des Muttertieres, mit einem Küken ins Tal zurück und erhält dafür den Namen „Geierwally“. Seitdem wird sie für ihren Mut zwar geachtet, aber der Vater will ihr die Flausen einer starken Frau austreiben. Der reiche und despotische Bauer hat keinen Sinn für eine Tochter, die den Mann, den er ihr ausgesucht hat, nicht heiraten will und sich auch sonst dem Willen ihres Herren widersetzt. So kommt es zum Desaster.

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Wie politische Ereignisse Familiengeschichte schreiben – Ein Stationentheater im vorarlberg museum
Regisseur und Schauspieler Andreas Kosek
Theater
03.04.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Ich war Mitte 20 und saß im Cafe Neptun in Bregenz. Arbeitete am Konzept für meine erste Inszenierung mit Jugendlichen. Wir hatten uns für „König Ubu“ von Alfred Jarry entschieden. Plötzlich sprach mich der Mann vom Nebentisch an – es war Max Riccabona – er kannte das Stück, mochte es und wir unterhielten uns darüber sehr angeregt. Bevor wir uns verabschiedeten, empfahl er mir noch ein persönliches Lieblingsstück, „Wie man die Wünsche beim Schwanz packt“, das einzige Stück, das Pablo Picasso je geschrieben hatte und das ich im darauf folgenden Jahr mit Jugendlichen auch auf die Bühne brachte. Es blieb meine erste und leider einzige Nahebegegnung mit Max Riccabona, doch war sie äußerst befruchtend, denn die Begegnung wirkte noch lange nach und mit dem von ihm empfohlenen Text hatten wir großen Spaß.

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Die letzte Fahrt der MS Europa – Eine spannende Bühnenadaption von "Fellinis Schiff der Träume" am Vorarlberger Landestheater
Wunderbares homogenes Ensemble
Theater
03.04.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Es beginnt chaotisch, endet im Chaos und dazwischen entspinnt sich eine witzige, überdrehte und bitterböse Geschichte, die uns, die wir schön gestriegelt und geschniegelt im Theater sitzen, einen Spiegel vorhält, um uns im Laufe des Abends auch mal auf die andere, die dunklere Seite des Lebens zu ziehen. Bernd Liepold-Mosser inszenierte auf seine unnachahmliche Weise eine von ihm entworfene Bühnenfassung von „Fellinis Schiff der Träume“. Gestern war die umjubelte Premiere am Vorarlberger Landestheater.

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Die synchrone Kraft der Gruppe – Das St. Galler „Panorama Dance Theater“ schwärmt mit höchster Energie aus
Die sechs Tänzer von THE WISDOM OF THE CROWD und ihr müheloser Tanz durch den Parcours | © Flavio Ferrari
Theater
27.03.2017 Mirjam Steinbock

Im Gleichschritt laufen, miteinander singen, gemeinsam tanzen. Synchron zu sein gibt Energie, Sicherheit und ein getragenes Gefühl. Dieses Phänomen machen sich einige Arten des Tierreichs regelmäßig zunutze, um Futter zu finden und sich vor Feinden zu schützen. Bei Untersuchungen am Schwarmverhalten von Heringen, Staren oder Heuschrecken entdeckten Wissenschaftler die Intelligenz der Gruppe. Die Kulturwissenschaftlerin Ann Katrin Cooper und der Tänzer Tobias Spori forschten für ihre neue Tanzproduktion THE WISDOM OF THE CROWD genau an diesem Thema, fanden in einer Audition fünf weitere Tänzer und produzierten ein Stück, das sich mit den unterschiedlichen Konstellationen und Emotionen innerhalb eines Kollektivs beschäftigt.

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Premiere von „Kunst“ im TAK - Männerfreundschaft und ihre fake news
Das „Kunst"-Trio: v.l.n.r. Matthias Rott, Thomas Beck, Fritz Hammel.
Theater
18.03.2017 Anita Grüneis

Yasmina Rezas „Kunst“ ist immer noch aktuell. Oder schon wieder. Vor über 20 Jahren wurde das Stück über drei Männer und ein Kunstwerk uraufgeführt. Im TAK ist diese Komödie nun als Eigenproduktion in der Regie von Tim Kramer zu sehen. Ein Stück über Männer in den Fünfzigern, über Männerfreundschaft oder das, was davon übrigblieb. Fritz Hammel, Thomas Beck und Matthias Rott bilden das Trio, das sich über den Kauf eines abstrakten Gemäldes in die Haare bekommt, das sich tüchtig fetzt und am Schluss doch wiederfindet.

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Gestern und heute so nah – Premiere von „Jugend ohne Gott“ im Vorarlberger Landestheater
Michael Ransburg - großartig in der Figur des Lehrers
Theater
12.03.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Erschreckend aktuell ist Ödön von Horváths Roman „Jugend ohne Gott“, der in der Dramatisierung des Regisseurs Hannes Rudolph, unterstützt durch Dramaturgin Britta Kampert, am Freitag seine Premiere am Vorarlberger Landestheater feierte. Erschreckend authentisch war auch die Inszenierung mit Jugendlichen des Jugendclubs 16+ und dem Schauspieler Michael Ransburg.

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Über die Stärke sich selbst zu sein – Das Kinderstück „Dickhäuter“ erzeugt eine Vielfalt an Emotionen
In "Dickhäuter" versucht das Nashorn Lou, dazuzugehören und wirkt dabei unfreiwillig komisch | © Tanja Dorendorf
Theater
07.03.2017 Mirjam Steinbock

Wie schwer es ist, neu in einer Schulklasse zu sein, sich anzupassen und doch der eigenen Individualität zu entsprechen, davon erzählt Brigitta Soraperras Inszenierung „Dickhäuter“. Das Kinderstück vom Theater Fallalpha Zürich handelt vom turbulenten Leben des Nashorns Lou und sorgte am vergangenen Sonntag im gut besuchten Fabriggli in Buchs für Erheiterung und Mitgefühl. Viel Applaus erntete das Schauspiel-Team mit Oriana Schrage, Romeo Meyer und Andi Peter für seine lebendige, unterhaltsame und nachdenklich stimmende Darstellung fantastischer Tier- und Menschenwelten.

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Neue Theatergeneration – Ensemble für unpopuläre Freizeitgestaltung
Thomas Bechter, Caro Stark und Stephan Kasimir (vlnr)
Theater
25.02.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Die Vorarlberger Theaterlandschaft ist seit vielen Jahren eine bunte, eine lebendige, eine mannigfache. Freie Bühnen wie das Aktionstheater, das Projekttheater, das walktanztheater oder dieheroldfliri, um nur einige zu nennen, bereichern neben den niedergelassenen Häusern die Vorarlberger Theaterszene ungemein. Mit ihren Produktionen decken sie ein beachtlich breites Spektrum darstellender Kunst ab und lassen den nach Theatererlebnissen Suchenden gerne im Ländle verweilen.

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Stille Einsamkeit – Uraufführung von Monika Helfers "Der Frauentourist" im Theater Kosmos
Bernd Sračnik als Gabriel, Daniela Bjelobradić als die junge Rosa, Daniela Gaets als Elfi
Theater
12.02.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Am vergangenen Donnerstag feierte das Stück „Der Frauentourist“ im Theater Kosmos in Bregenz seine Uraufführung. Die Vorarlberger Autorin Monika Helfer hat ein wunderbares Stück geschrieben, einen zauberhaften, poetischen Text über die Einsamkeit, die Suche nach einem kleinen Stückchen Glück, die Welt zwischen Männern und Frauen, das Suchen und Finden, das Kommen und Gehen. Das Stück erzählt mit großem Respekt und großer Liebe von einem Mann, der von einer Frau zur nächsten wandert, der es nicht schafft, sich hinzugeben und trotzdem tief in seinem Herzen die Sehnsucht danach trägt.

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Musikalisch exzellente Opernpremiere am Landestheater: „Orpheus sucht Frau“ oder „Das doppelte Lottchen“
Orpheus (David DQ Lee, mit Sängern des Bregenzer Festspielchores) muss viele Hindernisse überwinden, um seine verstorbene Gattin Eurydike ins Leben zurückzuholen
Theater
02.02.2017 Fritz Jurmann

Das war am Mittwoch in erster Linie ein exzellentes musikalisches Ereignis, das als solches vom ausverkauften Haus am Kornmarkt auch entsprechend bejubelt wurde. Der Beifall galt der hervorragenden Besetzung mit dem Orpheus an der Spitze gleichermaßen wie dem Bregenzer Festspielchor und dem Symphonieorchester Vorarlberg.

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