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Theater

Lustvolle Rebellion – Das Vorarlberger Landestheater begeistert mit dem Familienstück „Pippi Langstrumpf“
Bo-Phyllis Strube spielt mit Verve und Leidenschaft die rebellische Pippi
Theater
27.11.2016 Walter Gasperi

Gut 70 Jahre alt ist Astrid Lindgrens Kinderbuch „Pippi Langstrumpf“, aber kein bisschen verstaubt. Jugendlich frisch und vital kommt der Klassiker am Vorarlberger Landestheater herüber, weil Milena Paulovics die Geschichte geschickt auf markante Szenen mit perfekt besetzten Figuren reduziert hat und in Bo-Phyllis Strube in der Titelrolle eine ideale Hauptdarstellerin gefunden hat.

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Fordernd und spannend – „The Parzival Company“ von Max Lang als Uraufführung im Theater Kosmos
Parzival (Pierre Gold) und Condwiramurs (Simone Loser)
Theater
25.11.2016 Dagmar Ullmann-Bautz

Sie stürmen von allen Seiten die Bühne - lärmend, polternd wie eine Horde wilder Kerle und Mädels, sie stehen da, unbezwingbar, ziehen alle Blicke, ziehen die absolute Aufmerksamkeit auf sich. Mit solch imposantem Auftritt beginnt die neu interpretierte Geschichte von Parzival, der tragischen Heldenfigur, geschrieben von Max Lang, inszeniert von Stephan Kasimir im Auftrag des Theater Kosmos. Am gestrigen Donnerstag war die Premiere und Uraufführung von „The Parzival Company“.

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Peter Handkes „Selbstbezichtigung“ im TAK Theater Liechtenstein: Die grosse Klage der Stefanie Reinsperger
Stefanie Reinsperger ist ein Bühnenerlebnis
Theater
23.11.2016 Anita Grüneis

Stefanie Reinsperger ist seit zwei Jahren der Wiener Publikumsliebling. Was die Wiener an ihr lieben, wurde beim Volkstheater-Gastspiel von Peter Handkes „Selbstbezichtigung“ im Schaaner TAK deutlich. Diese Schauspielerin kann einfach alles, ob Pathos oder Witz, Wienerisch oder Bühnendeutsch, Text oder Schweigen. Sie nimmt sich jeden Zentimeter der Bühne. Dazu passte Handkes 50 Jahre alter Text, den DIE Reinsperger mit eigenen Texten anreicherte und so zu einem aktuellen Bühnenereignis werden ließ.

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Vom kleinen, großen Glück einer Begegnung - Peter Turrinis "Maria und Josef" am Vorarlberger Landestheater
Manuela Alphons und Winfried Küppers brillieren als Gelegenheitsputzfrau und Mann von der Wach- und Schließgesellschaft
Theater
10.11.2016 Annette Raschner

Am Vorarlberger Landestheater hat Peter Turrinis bekanntes Stück „Josef und Maria“ – ein Weihnachtsmärchen für Erwachsene – Premiere gefeiert. Es handelt sich um eine Übernahme aus dem Düsseldorfer Schauspielhaus, für die Regie zeichnet Landestheaterintendant Alexander Kubelka verantwortlich. Es ist ein wahres Fest für zwei ältere Schauspieler, und Manuela Alphons und Winfried Küppers brillieren in den beiden Rollen.

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aktionstheater ensemble mit Nestroy-Preis ausgezeichnet
Martin Grubers aktionstheater ensemble erhält den Nestroy 2016 für die beste "Off-Prduktion": Die KULTUR gratuliert! (Foto © Heribert Corn)
Theater
08.11.2016 Peter Füssl

Martin Gruber und sein aktionstheater ensemble wurden für die Produktion "Kein Stück über Syrien" mit dem Nestroy-Preis für die "Beste Off-Produktion" ausgezeichnet.

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Shakespeares „Sturm“ im TAK: Der Stoff aus dem auch die Sommernachts-Träume gemacht sind
Johann Adam Oest, Joachim Meyerhoff und Maria Happel
Theater
27.10.2016 Anita Grüneis

Dieser „Sturm“, der aus dem Wiener Burgtheater im Schaaner TAK gastierte, glich einem Sommernachtstraum. So fein war sein Gespinst, so leichtfüßig seine Interpretation, so zauberhaft seine Inszenierung. Regisseurin Barbara Frey hatte mit ihrem Dramaturgen Joachim Lux Shakespeares Werk gerafft, entstaubt, aus heutiger Sicht betrachtet und mit viel Humor und grandiosen Schauspielern auf die Bühne gebracht. Kein Wunder, lauschte das Publikum im ausverkauften TAK nahezu zwei Stunden wie gebannt und dankte mit donnerndem Applaus und standing ovations.

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"Maramba" - Ein Theaterprojekt aus den Erzählungen von Paula Köhlmeier in der Inszenierung von Cornelia Rainer im Alten Hallenbad in Feldkirch
Impressionen von der Aufführung von Paula Köhlmeiers "Maramba. (k)ein Talent zum Glück" im Alten Hallenbad in Feldkirch
Theater
11.10.2016 Peter Niedermair

Die Regisseurin von „Maramba von Paula Köhlmeier. (k)ein Talent zum Glück“ hat die siebenundvierzig Prosastücke der Schriftstellerin mit den Mitteln des Theaters in eine Bühnenwelt transponiert, sie in faszinierend vielschichtige, speedige polyphone Rollensprachen umgebaut und all dieses Wortuniversum in abwechselnd atemlos hämmernden wie stillen reflexiven Mono-Dialogen inszeniert.

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Erfrischend publikumsnah - Molières „Der Geizige“ am Vorarlberger Landestheater
Sven Walser (Harpagon) und Wolf Gerlach (Cléante))
Theater
10.10.2016 Dagmar Ullmann-Bautz

Am Samstag feierte „Der Geizige“ seine Premiere am Vorarlberger Landestheater. Die Komödie von Jean Baptiste Molière, die ihre Uraufführung 1668 erlebte, muss nach wie vor als topaktuell bezeichnet werden, leben wir doch unzweifelhaft in einer Zeit wo Reichtum Reichtum mehrt, der Mittelstand sukzessive wegzubrechen droht und nicht von ungefähr „Geiz geil ist“. In einer Welt, die gleichzeitig jedoch nur noch zu funktionieren scheint, wenn auch ordentlich konsumiert wird. Molière hat mit seiner Posse ein immerwährendes Thema aufgegriffen, dieses in eine großartige dramatische und herrlich witzige Form gebracht und damit ein Stück geschaffen, das zu den ganz Großen, den Klassikern, gehört, die immer wieder gespielt werden.

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Nichts Neues am Pool – „Jeunesse dorée“ im Theater Kosmos
vlnr: Magdalena Meier, David Nolden, Maria Magdalena Mund, Valentin Frantsits
Theater
07.10.2016 Dagmar Ullmann-Bautz

„Jeunesse dorée“ von Johannes Hoffmann feierte gestern in der Regie von Hubert Dragaschnig seine Uraufführung am Theater Kosmos in Bregenz. Unzensiert hineinhören in eine Welt, zu der nur wenige Zugang haben, hineinhören in die Welt Heranwachsender der wohlhabendsten Gesellschaftsschicht, der sogenannten Elite Mitteleuropas, hiermit denen zuzuhören, die in Zukunft die Geschicke der Welt mitbestimmen, das stellt man sich spannend vor und das verspricht das Stück.

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Zurück an den Anfang - "Paradies oder nach Eden" am Vorarlberger Landestheater
Ein voneinander entfremdetes, schon etwas in die Jahre gekommenes Paar (Sabina Martin und Christian Sist) erhält eine letzte Chance. Rechts: Lona Culmer-Schellbach als Schlange
Theater
23.09.2016 Annette Raschner

Eine musikalische Uraufführung hat die neue Spielzeit am Vorarlberger Landestheater eingeläutet. „Paradies oder nach Eden“ bildet den Abschluss des Hieronymus Bosch-Zyklus „Der Garten der Lüste“. Im Auftrag von Intendant Alexander Kubelka haben sich Bachmannpreisträgerin Maja Haderlap und die slowenische Komponistin Nana Forte von dem auf der linken Innentafel abgebildeten Paradies inspirieren lassen. Die Premiere hinterließ jedoch einen ambivalenten Eindruck.

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