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Theater

Zurück an den Anfang - "Paradies oder nach Eden" am Vorarlberger Landestheater
Ein voneinander entfremdetes, schon etwas in die Jahre gekommenes Paar (Sabina Martin und Christian Sist) erhält eine letzte Chance. Rechts: Lona Culmer-Schellbach als Schlange
Theater
23.09.2016 Annette Raschner

Eine musikalische Uraufführung hat die neue Spielzeit am Vorarlberger Landestheater eingeläutet. „Paradies oder nach Eden“ bildet den Abschluss des Hieronymus Bosch-Zyklus „Der Garten der Lüste“. Im Auftrag von Intendant Alexander Kubelka haben sich Bachmannpreisträgerin Maja Haderlap und die slowenische Komponistin Nana Forte von dem auf der linken Innentafel abgebildeten Paradies inspirieren lassen. Die Premiere hinterließ jedoch einen ambivalenten Eindruck.

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Junge KünstlerInnen auf die Bühne! – Yeliz Akkaya und Nico Raschner im Kosmodrom
Philipp Scholz und Max Berlinger als Alex und Deniz
Theater
18.09.2016 Dagmar Ullmann-Bautz

Das Kosmodrom, die Förderschiene des Theater Kosmos für junge Talente, zeigte dieser Tage wieder auf, welch kreatives Potential sich im künstlerischen Schaffen junger Menschen entfaltet. Zwei Stücke der JungautorInnen Yeliz Akkaya und Nico Raschner wurden mit einem ebenso jungen Team umgesetzt und einem begeisterten Publikum präsentiert.

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Eiszeit bei Familie Herodes, Salome muss tanzen.
Salome (Claudia Wiedemer) in der Glitzerwelt
Theater
18.09.2016 Anita Grüneis

Die TAK Saison 2016/17 mit dem Motto „Von Liebe und Auflehnung“ wurde feierlich eröffnet. Dabei sprach Intendant Thomas Spieckermann von der „uns bekannten Ordnung der Welt, die uns jahrhundertelang begleitet hat und nun zu erodieren droht“, Stiftungsrätin Brigitte Haas las aus einem amüsanten Briefwechsel aus dem Jahr 1949 zwischen einem skandinavischen Kapellmeister und dem Liechtensteiner Regierungschef vor, und als Stargast erzählte der Journalist Ulrich Wickert von der Macht und der Verantwortung der Medien. Höhepunkt war die Premiere von Oscar Wildes „Salome“ in der Regie vom Tim Kramer, der für den erkrankten Regisseur Oliver Vorwerk eingesprungen war.

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Geglückter Start – UNPOP sendet „Einige Nachrichten an das All“
Faszinierend: Ein UFO auf der UNPOP-Bühne
Theater
09.09.2016 Dagmar Ullmann-Bautz

Einen Theaterabend der besonderen Art schenkte das neue „Ensemble für unpopuläre Freizeitgestaltung“ dem Publikum mit der gestrigen Premiere von „Einige Nachrichten an das All“ auf der Bühne des Dornbirner Kulturhauses. Vom Verfasser des Stückes, dem jungen deutschen Autor Wolfram Lotz, dem Revoluzzer, der sich gegen herkömmliche Theaterkonventionen stellt, hat man schon gehört. Und auch die Arbeiten von Stephan Kasimir und Caro Stark hat man gesehen und weiß, dass sie mutig sind, ideenreich, etwas verrückt und dass die zwei Theatermacher für das Theater brennen. Die besten Voraussetzungen für einen Abend, der einen gut 100 Minuten fesselt, zwischendurch verwirrt, berührt, fürchterlich traurig stimmt, aber auch schmunzeln und lachen lässt.

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Magic – Das Seelax-Intermezzo in Bregenz
Eine Spieluhr und ihre bunten Figuren - Die Theaterkompanie "La Tal" © Seelax-Website
Theater
28.08.2016 Mirjam Steinbock

Die grüne Wiese beim Bregenzer Eispavillon ist der zentrale Spielplatz von insgesamt fünf Aufführungen und Darbietungen aus Jonglage, Tanz, Zauberkunst, Figuren- und Clowntheater. Drei Abende lang schlägt Festivalleiter Willi Pramstaller einen Zelt- und Bühnenplatz auf und lädt kleine wie große Zuschauende in ein Zentrum von Humor, Artistik und zauberhafter Clownerie ein. Große Augen und offene Münder, sonores Lachen und glucksendes Kichern, begeistertes Klatschen und Bravo-Rufe begleiten die Darsteller des Seelax-Intermezzo in ihrem Spiel.

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Ein freudvolles Theatererlebnis – Shakespeare am Berg
Romeo (Philipp Scholz) und Julia (Michaela Spänle)
Theater
15.07.2016 Dagmar Ullmann-Bautz

Es ist Donnerstag, der 14. Juli, eigentlich Hochsommer, doch in der Bergarena Muttersberg herrschen Feuchtigkeit und beißende 5 Grad. Aber schon nach wenigen Minuten hat man die Kälte fast vergessen. Die Musik, das Bühnenbild, eingetaucht in zauberhafte Lichtstimmungen, das großartige Spiel der Schauspielerinnen, all das entschädigt für die kalten Ohren, Hände und Füße. Und so haben die BesucherInnen, die dem Wetter trotzen, um die Premiere von „Romeo und Julia“ des Freilichttheaters „Shakespeare am Berg“ zu sehen, ihr Kommen wohl keine Sekunde bereut.

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Poesie und Tango – „Mein Herz ist rot“ im Theater Kosmos
Alfonsina Storni
Theater
27.06.2016 Dagmar Ullmann-Bautz

Alfonsina Storni? Wer ist Alfonsina Storni? Eine Dichterin, 1892 geboren in der Schweiz, im Alter von 4 Jahren mit ihren Eltern ausgewandert nach Argentinien, Suizid mit 46. In Argentinien sind Straßen nach ihr benannt, ein Denkmal erinnert an sie, noch zu Lebzeiten wurde sie mit praktisch allen bedeutenden argentinischen Literaturpreisen geehrt. Alfonsina Storni hatte kein leichtes Leben, hatte es auch nicht leicht mit sich selber. Sie wehrte sich gegen die Unterdrückung der Frauen, stand für ein selbstbestimmtes, autonomes Leben, sie war zum einen stark, zum anderen doch höchst sensibel und auch verletzlich. Sie litt unter der Enge eines Lebens auf dem Lande ebenso wie unter der Einsamkeit der Großstatt. Sie brüskierte mit ihrem Lebenswandel, mit ihrer scharfen Zunge, nie nahm sie sich ein Blatt vor den Mund.

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Menschliche Sehnsüchte – Das Vorarlberger Landestheater im Schwarzbad in Lochau
Tamara Stern und Luis Lüps
Theater
26.05.2016 Dagmar Ullmann-Bautz

Das Schwarzbad in Lochau ist ein wunderbarer Ort. Ein Strand mit Liegewiese, mit Bäumen umwachsen. Gestern feierte „Imaginäres Paradies“, eine poetische Collage von Alexander Kubelka, dort seine Uraufführung. Die letzte Produktion der Spielsaison wird vom Vorarlberger Landestheater traditionell auf einer Aussenspielstätte präsentiert, was sich jedes Jahr aufs neue als großartige Idee erweist.

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Uraufführung auf dem Säntis - Wenn der Berg zum Reptil wird
Und wenn sie gingen: von links nach rechts: Friederike Pöschel (Elis), Lotti Happle (Klara), André Rohde (Anton)
Theater
13.05.2016 Anita Grüneis

Ein Berg, zwei Frauen und später ein Mann – das sind die Figuren des Theaterstücks „Und wenn sie gingen“ von Rebecca Schnyder, das auf dem Gipfel des Säntis in 2'500 Metern Höhe uraufgeführt wurde.

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Sorgte für Irritationen - „Demetrius“ und „Zeit der Wirren“ am Vorarlberger Landestheaters
Spielerisch stark: Tim Breyvogel und Laura Mitzkus in "Demetrius" als Sapieha und Marla
Theater
01.05.2016 Dagmar Ullmann-Bautz

Einen zweigeteilten Abend präsentierte das Vorarlberger Landestheater letzten Freitag – zwei Premieren, davon eine Uraufführung. Der Abend begann mit dem Dramenfragment „Demetrius“ von Friedrich Schiller und setzte mit dem Auftragswerk „Zeit der Wirren“ von David Frühauf fort. Die Dramaturgin Dorothée Bauerle-Willert hatte die Idee, das recht selten gespielte Schiller-Stück mit einem Werk eines jungen Autors zu verbinden.

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