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Musik / Konzert

Vom Reiz des Hybrids - „A Novel Of Anomaly“ am Spielboden Dornbirn
Andreas Schaerer mitunter auch theatralisch
Musik / Konzert
19.05.2018 Thomas Kuschny

Eines kann man sagen: „Sortenrein“ ist out! Wenigstens im Kunstbetrieb. Ein gewisser Konservativismus haftet dem Begriff an, natürlich nicht zu Unrecht. Man erinnere sich an die Debatte um Wynton Marsalis, wie und was Jazz sein soll. Schlechte Karten auf dem Markt hat auch derjenige, der mit (womöglich noch figurativen) Ölbildern reüssieren will. Aber das nur nebenbei. Dies soll ja mitnichten eine Verteidigungsrede werden, aber im Zwang zur Innovation, vor allem auch durch das Mischen von allerlei Zutaten, liegt die Gefahr der Beliebigkeit, Kraut und Rüben sozusagen. Wie man bis dato Unerhörtes aber stimmig und ohne jede Effekthascherei kreiert, wissen Andreas Schaerer und Konsorten ganz genau.

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Schlossmediale Werdenberg: Ein Treffen der musikalischen Avantgarde
Die „Barokksolistene“ ließen die Musik von Henry Purcell aufleben
Musik / Konzert
19.05.2018 Anita Grüneis

Wenn Pfingsten, das liebliche Fest, naht, dann ist Schlossmediale-Zeit in Werdenberg. Rings um den Schlosshügel grünen und blühen Feld und Wald und Weinberg, in Büschen und Hecken regt sich das wilde Leben. „Wild“ ist denn auch das Motto dieser 7. Schlossmediale. Die Eröffnung war geprägt von ungewöhnlichen Klängen und Lauten, von Musik aus alten Zeiten, temperamentvoll präsentiert von jungen Musizierenden. Dieses Festival wird jedes Jahr mehr zum Treffen der musikalischen Avantgarde in der Region.  

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Vielsagende Hörerlebnisse – Die Kammersymphonie Berlin und Jürgen Bruns brachten Klassisches und Musik unserer Zeit auf den Punkt
Zum Abschluss der aktuellen Saison der Abonnementreihe "Dornbirn Klassik" gastierte die Kammersymphonie Berlin unter der Leitung von Jürgen Bruns mit einem erlesenen Konzertprogramm im Dornbirn Kulturhaus.
Musik / Konzert
18.05.2018 Silvia Thurner

Mit einem erfrischenden und zugleich poesievollen Konzert beendete die Kammersymphonie Berlin unter der Leitung von Jürgen Bruns den Abonnementzyklus von „Dornbirn Klassik“. Im Mittelpunkt standen die beiden Kompositionen „Aubes II“ und „Elegie an Diotima“ des aus Vorarlberg stammenden und in der Steiermark lebenden Komponisten Richard Dünser. Zwei Sinfonien von Haydn und Mozart bildeten den Rahmen des anregenden Konzertabends. In allen Werkdeutungen kamen die herausragende Klangkultur, das Verständnis für eine spannende und zugleich subtile Verflechtung der Themen sowie die große Eigenverantwortung jedes einzelnen Musikers innerhalb des Ganzen beeindruckend zu Geltung.

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Zuerst seelenvoll, dann inhaltsleer – Große Kontrasterlebnisse bei den Bregenzer Meisterkonzerten
Nicola Benedetti (Violine), Jan Vogler (Violoncello) und Martin Stadtfeld (Klavier) musizierten mit dem "Royal Scottish National Orchestra" unter der Leitung von Peter Oundjian im Bregenzer Festspielhaus Beethovens Tripelkonzert. Die Werkdeutung wirkte souverän ausgestaltet, ließ jedoch auch Fragen offen. (Foto: Fritz Jurmann)
Musik / Konzert
17.05.2018 Silvia Thurner

Zum Abschluss der Saison gastierte das Royal Scottish National Orchestra unter der Leitung von Peter Oundjian mit Werken von Britten, Beethoven und Brahms bei den Bregenzer Meisterkonzerten. Im Mittelpunkt stand Beethovens selten zu hörendes Tripelkonzert mit Nicola Benedetti (Violine), Jan Vogler (Violoncello) und Martin Stadtfeld (Klavier). Während Benjamin Brittens „Four Sea Interludes“ eine mitreißende Kraft entfaltete und die Deutung des Tripelkonzertes Fragen offen ließ, war die Interpretation der vierten Symphonie von Johannes Brahms ein unbefriedigendes Hörerlebnis.

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Diabolische Klanggemälde am Klavier modelliert –Yunus Kaya gab bei „Kultur.Leben“ ein mitreißendes Konzert
Yunus Kaya machte schon in mehreren Auftritten auf sich aufmerksam. Sein Recital in der Remise Bludenz mit Werkdeutungen von Maurice Ravel und Franz Liszt war eine faszinierende pianistische Meisterleistung.
Musik / Konzert
14.05.2018 Silvia Thurner

Mit einem ausgeklügelten Programm machte der Pianist Yunus Kaya im Rahmen eines Klavier-Recitals bei „Kultur.Leben“ in der Remise Bludenz seine überbordende Musikalität und Meisterschaft auf dem Instrument erlebbar. Mit seinem plastischen Spiel führte er die Zuhörenden in schaurig schöne Fantasiewelten der Romantik. Neben Werken von Scarlatti und Beethoven stellte er die beiden virtuosen Meilensteine der Klavierliteratur, Ravels „Gaspard de la Nuit“ und die Dante-Fantasie von Franz Liszt sehr vital in den Raum.

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Ein Doppelkonzert mit besonderem Flair – Neue Musik im Martinsturm und als „Nonclassical“ Performance im Magazin 4
Der Martinsturm in Bregenz bot einen reizvollen Rahmen für ein Konzert mit dem "ensemble plus" sowie Gabriel Prokofiev. (Fotos: Victor Marin-Roman)
Musik / Konzert
12.05.2018 Silvia Thurner

Im Rahmen des Internationalen Bodenseefestivals, das dieses Jahr unter dem Motto „Russland. Vorwärts zu neuen Ufern“ steht, war der sowjetisch-britische Komponist und DJ Gabriel Prokofiew in Bregenz zu Gast. Das exklusive Konzerterlebnis profitierte von der Mischung aus realen Klängen und Liveelectronics sowie den guten Werkdeutungen des „ensemble plus“. Zudem gewährte der Konzertraum im Martinsturm, der die vielen Zuhörenden kaum fassen konnte, ein eindrückliches Ambiente. Abgerundet wurde der ungewöhnliche Konzertabend mit einem Clubbing im Magazin 4.

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Geschichten von Liebe, Lust und Leidenschaft - „Montforter Zwischentöne“ widmen ihren Sommerschwerpunkt dem Begehren und Verlangen
Im Sommer gehen die "Montforter Zwischentöne" der Leichtigkeit des Seins in vielen Facetten nach. (Foto: Lisa Mathis)
Musik / Konzert
08.05.2018 Silvia Thurner

Einem reizvollen Themenkreis, der uns alle berührt, wenden sich die "Montforter Zwischentöne" mit dem aktuellen Festivalmotto „begehren. Über das Verlangen“ zu. Pointierte Titel kündigen unterschiedliche Projekte wie eine Audio-Peepshow oder einen literarisch-musikalischen Spaziergang zum „Schönsten Nabel der Welt“ an. Unter der Devise „Say Yes“ mutiert die altehrwürdige Villa Claudia zum Haus der Wünsche. Überdies wird die „Allegory of desire“ mit Salomons „Hohelied der Liebe“ dargeboten. „Am Tag danach“ steht der büßende Frauenmörder und Komponist Carlo Gesualdo im Mittelpunkt.

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Neue Musik im Kunstforum Montafon – G. lautete das Motto eines herausragenden Konzertes mit neuen Kompositionen
Guy Speyers (Viola), Mathias Johansen (Violoncello), Maximilian Ölz (Kontrabass), Hauke Kohlmorgen (Klarinette), Christoph Ellensohn (Horn) und Katharina Felder (Fagott) interpretierten unter der Leitung von Gerald Futscher im Kunstforum Montafon Werke von Gerold Amann, Georg Friedrich Haas und Gerald Futscher und fanden damit viel Zustimmung. Es ist zu hoffen, dass aus diesem erfolgreichen  Auftakt mehr wird.
Musik / Konzert
07.05.2018 Silvia Thurner

Das Kunstforum Montafon bot einen idealen Rahmen für ein Konzert, in dessen Rahmen Werke von Komponisten mit den Initialen G. - nämlich Gerold Amann, Gerald Futscher und Georg Friedrich Haas – zu hören waren. Mit viel Gespür für die musikalischen Gedankenwelten dieser drei Komponisten entfalteten Guy Speyers (Viola) Mathias Johansen (Violoncello), Maximilian Ölz (Kontrabass), Hauke Kohlmorgen (Klarinette), Christoph Ellensohn (Horn) und Katharina Felder (Fagott) die Werkdeutungen und leisteten dabei Großartiges.

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Blendende Unterhaltung auf höchstem Niveau – Das Tingvall Trio begeisterte in der ausverkauften Zehntscheuer in Ravensburg
Pianist Martin Tingvall, Kontrabassist Omar Rodriguez Calvo und Drummer Jürgen Spiegel haben sich in 15 Jahren zu einem perfekt aufeinander eingespielten, aber nie routinehaft wirkenden Trio entwickelt (alle Fotos © Peter Füßl)
Musik / Konzert
06.05.2018 Peter Füssl

Der südschwedische Pianist Martin Tingvall, der kubanische Kontrabassist Omar Rodriguez Calvo und der aus Bremen stammende Schlagzeuger Jürgen Spiegel gründeten 2003 das in Hamburg stationierte Tingvall Trio, schafften es mit den meisten ihrer sechs Studioalben in die Jazz-Charts, teilweise sogar in die Pop-Charts, und heimsten jede Menge an Auszeichnungen und Preisen ein. Kein Wunder also, dass sich rund 200 Jazzfans in die jahrhundertealte Ravensburger Zehntscheuer drängten, um sich zwei Stunden lang vom perfekt gespielten, zeitlosen Akustik-Jazz dieses kongenialen Trios begeistern zu lassen.

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Mit Elan und Begeisterung – Die Chopin-Gesellschaft öffnete das Podium für junge Pianistinnen und Pianisten
Isa-Sophie Zünd, Gabriel Meloni, Nicola Schöni und Laurah Maddalena Kasemann (v.l.n.r.) freuten sich nach ihren Darbietungen im Rahmen der Chopin-Gesellschaft im Feldkircher Pförtnerhaus über den herzlichen Applaus
Musik / Konzert
06.05.2018 Silvia Thurner

Ein Konzert pro Saison widmet die Chopin-Gesellschaft in Vorarlberg jungen Pianistinnen und Pianisten, die sich noch im Studium befinden. Laurah Maddalena Kasemann und Nicola Schöni sowie Isa-Sophie Zünd und Gabriel Meloni nutzten das Podium im Feldkircher Pförtnerhaus und begeisterten mit ihren Darbietungen die Zuhörenden. Alle studieren am Vorarlberger Landeskonservatorium in den Klassen von Anna Adamik, Benjamin Engeli und Gerhard Vielhaber. Verwunderlich war, dass sich nur wenige Studierende für die Konzertauftritte ihrer Kolleginnen und Kollegen interessierten.

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