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Kritiken

Familiengeschichten, Fragmente und Fragen - „La Laguna“ - Ein autobiographisch inspirierter Roman von Erika Kronabitter
Literatur
01.06.2016 Raffaela Rudigier

Eine zerbrochene Familie, ein ungeklärter Mordfall und der Versuch die Vergangenheit zu verstehen – darum kreist Erika Kronabitters neuer autobiographisch inspirierter Roman „La Laguna“. Die Vorarlberger Autorin setzt sich darin mit den Bruchstellen (und deren Folgen) einer Familie auseinander. Eine kleine Familienchronik, die in Wien beginnt, quer durch Österreich reicht und schließlich auf Teneriffa in gewisser Hinsicht endet.

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Laura Gibson: Empire Builder
CD-Tipp
31.05.2016 Peter Füssl

Das vierte Album der amerikanischen Singer-Songwriterin Laura Gibson handelt in vielerlei Hinsicht von Aufbruch, Verlust und dem doch irgendwie Weitermachen. Denn als sie 2014 ihre Zelte in Portland/Oregon abbrach, Freunde, Familie und ihr gewohntes Umfeld endgültig hinter sich ließ, um mit dem titelgebenden Langstreckenzug „Empire Builder“ an die Ostküste zu reisen, ahnte sie noch nicht, dass in New York eine Katastrophe weit größeren Ausmaßes auf sie wartete. Am 26. März 2015 flog infolge einer Gasexplosion der gesamte Gebäudekomplex in der Lower East Side, in dem sich Gibsons Apartment befand, samt all ihrem Hab und Gut in die Luft – zwei Tote, zwei Dutzend Verletzte.

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Mit der ganzen Kraft des persönlichen Empfindens – Das Pittsburgh Symphony Orchestra, Manfred Honeck und der Pianist Daniil Trifonov weckten Jubelstimmung
Manfred Honeck gastierte mit "seinem" Pittsburgh Symphony Orchestra bei den Meisterkonzerten im Bregenzer Festspielhaus. Im Anschluss an das inspirierende Konzerterlebnis wurde dem renommierten Dirigenten aus Altach der Titel des Ehren-Professors verliehen.
Musik / Konzert
30.05.2016 Silvia Thurner

Den krönenden Abschluss der Bregenzer Meisterkonzerte Abonnementreihe stellte das Konzert mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter der Leitung des Chefdirigenten Manfred Honeck dar. Darüber hinaus war der russische Pianist Daniil Trifonov - derzeit als Superstar in aller Munde – als Solist des zweiten Klavierkonzertes von Sergej Rachmaninow zu erleben. Sogleich mit den ersten Takten aus Beethovens „Coriolan“ Ouvertüre zogen die Musiker das Publikum in ihren Bann. Manfred Honeck führte das Orchester mit großer Körperspannung und Bühnenpräsenz sowie ausdrucksstarker Gestik. Mit atemberaubender Präzision stellte das groß besetzte Orchester die Kompositionen in den Raum des Bregenzer Festspielhauses. Im Anschluss an den inspirierenden Konzertabend wurde Manfred Honeck für seine außerordentlichen Leistungen der Titel des Ehrenprofessors verliehen.

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Was Schwarzsein bedeutet – Theaster Gates im Kunsthaus Bregenz
Theaster Gates: Ausstellungsansicht
Ausstellung
26.05.2016 Karlheinz Pichler

Der aus Chicago kommende Bildhauer und Stadtplaner Theaster Gates greift für seine Skulpturen und Installationen nicht nur auf verschiedene Materialien und ungewöhnliche Gegenstände wie ausrangierte Feuerwehrschläuche zurück, sondern er nutzt auch Immobilien und öffentliche Räume für seine urbanen Arbeiten, mit denen er den Abstand zwischen Kunst und Leben verringern will. Und er sammelt Magazine, die die schwarze Kultur dokumentieren sowie „Negrobilia“, historische Figuren, die die Schwarzen als Sterotype und verletzend darstellen. Im KUB breitet er noch bis 26.6. sein „Black Archive“ aus.

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Menschliche Sehnsüchte – Das Vorarlberger Landestheater im Schwarzbad in Lochau
Tamara Stern und Luis Lüps
Theater
26.05.2016 Dagmar Ullmann-Bautz

Das Schwarzbad in Lochau ist ein wunderbarer Ort. Ein Strand mit Liegewiese, mit Bäumen umwachsen. Gestern feierte „Imaginäres Paradies“, eine poetische Collage von Alexander Kubelka, dort seine Uraufführung. Die letzte Produktion der Spielsaison wird vom Vorarlberger Landestheater traditionell auf einer Aussenspielstätte präsentiert, was sich jedes Jahr aufs neue als großartige Idee erweist.

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Material zum Artikel "Islamische Seelsorge in Vorarlberg: Der Walfisch ist ein Fisch" von Kurt Greussing (KULTUR Juni 2016)

26.05.2016 Peter Füssl

Zur Vertiefung des Artikels finden Sie hier Auszüge aus "Halal und Haram: Erlaubtes und Verbotenes im Islam" von Hasip Asutay, Erol Medien, 2013, ISBN 978-3957070050.

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Money Monster
Hip-Hop und Börsenbusiness - fließende Grenzen.
Film / Kino
26.05.2016 Gunnar Landsgesell

Enttäuschter Anleger stürmt TV-Studio und nimmt den TV-Moderator einer Börsenshow (George Clooney) als Geisel, weil dieser die Leute falsch beraten hat. Was verheißungsvoll beginnt, zerstreut sich schließlich in komischen Momenten und partikularen Schauplätzen. Regisseurin Jodie Foster hält die Satire nicht durch und behandelt die hier aufgeworfenen Probleme schließlich als kriminalistischen Plot, den man nur aufzulösen braucht.

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Aktuell in den Filmclubs (27.5. - 2.6. 2016)
Der Schamane und die Schlange
Film / Kino
26.05.2016 Walter Gasperi

Spielboden Dornbirn und TaSKino Feldkirch zeigen diese Woche Ciro Guerras faszinierenden Amazonas-Trip „Der Schamane und die Schlange“. Im Takino Schaan läuft dagegen der Dokumentarfilm „Iraqi Odyssey“, in dem der aus dem Irak stammende Schweizer Samir Einblick in die Geschichte seiner weitverzweigten Familie, aber auch seines Heimatlandes bietet.

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Carla Bley – Andy Sheppard – Steve Swallow: Andando el Tiempo
CD-Tipp
26.05.2016 Peter Füssl

Am 11. Mai feierte die in Oakland/Kalifornien geborene Carla Bley – längst eine Ikone des zeitgenössischen Jazz, dessen Entwicklung sie in den letzten vierzig Jahren maßgeblich mitbestimmt hat – ihren 80. Geburtstag. Man darf davon ausgehen, dass die Schöpferin von mehr als fünfhundert stilistisch vielschichtigen, innovativen, geistreichen und oft auch von einer gepflegten Ironie aufgeheiterten Kompositionen an ihrem Jubeltag viel Schönes und Wohltuendes zu hören bekam. Aber kaum etwas wird sich mit dem messen können, was Carla Bley den Jazz-Fans – wenn man so will, als umgekehrtes Geburtstagspräsent – schenkt, denn auf ihrem von Manfred Eicher produzierten 23. Album als Band-Leaderin findet sich eine Handvoll neuer Kompositionen, die alles in sich tragen, was ihre kreativen Qualitäten ausmacht: klare Strukturen mit verblüffenden Wendungen, intelligente Leichtigkeit anstelle brachialen Virtuosentums und feinsinniger Witz als Salz in der musikalischen Haute cuisine.

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Frischer Wind beim SOV: Der Abo-Zyklus 2016/17 wird auf sechs Konzerte mit drei Dirigentendebüts aufgestockt
Nach über 30 Jahren ist das Symphonieorchester Vorarlberg zum unverzichtbaren Bestandteil im Kulturleben des Landes geworden, hier bei einem Abo-Konzert im März im neuen Montforthaus Feldkirch (© Fritz Jurmann)
Musik / Konzert
24.05.2016 Fritz Jurmann

Das im vergangenen Herbst gefeierte 30-Jahre-Jubiläum des Symphonieorchesters Vorarlberg hat dieser Einrichtung einen solchen Sympathieschub seines treuen Konzertpublikums beschert, dass es die Verantwortlichen nun gewagt haben, den bislang fünfteiligen Abo-Zyklus für die kommende Saison 2016/17 auf sechs Konzerte aufzustocken. Drei davon übernimmt der seit zehn Jahren als Chefdirigent des Orchesters amtierende Südafrikaner Gérard Korsten. Weitere News, die am Dienstagvormittag bei einer von Ursula Fehle von Pzwei moderierten Programmpräsentation im Bregenzer Festspielhaus vorgestellt wurden: Stardirigent Kirill Petrenko hält Wort und führt auch als Generalmusikdirektor in München und designierter Chef der Berliner Philharmoniker seinen Mahler-Zyklus mit dem SOV zu Ostern 2017 mit der Symphonie Nr. 5 cis-Moll fort – das ist jene mit dem berühmten „Adagietto“, das man aus dem Visconti-Film „Tod in Venedig“ kennt. Und er hat auch bereits seine Zusage für die Saison 2017/18 deponiert.

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