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Kritiken

M.I.A.: AIM
CD-Tipp
20.10.2016 Peter Füssl

Steckt echtes politisches Engagement dahinter, oder ist es Teil ihrer ausgeklügelten medienwirksamen Selbstinszenierungsshow, wenn sich Mathangi „Maya“ Arulpragasam, die unter dem Kürzel M.I.A. auf den hippen Ethno-Dancefloors dieser Welt Kultstatus genießt, wütend und anklagend mit Flüchtlingsschicksalen, Islamfeindlichkeit, menschenverachtenden Grenzziehungen und globalem Überwachungsstaat auseinandersetzt?

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Reise in farbenreiche Klanglandschaften – das „Collegium Instrumentale“ unter der Leitung von Guntram Simma spielte ein erfrischendes Abokonzert
Das sechste Abonnementkonzert im Lustenauer Reichshofsaal gestaltete das "Collegium Instrumentale" unter der Leitung von Guntram Simma mit einem reichhaltigen Programm.
Musik / Konzert
19.10.2016 Silvia Thurner

Die Lustenauer Abonnementkonzerte bieten auch heimischen Orchestern ein Podium. Nach der „Sinfonietta Lustenau“, dem Symphonieorchester Vorarlberg sowie dem Kammerorchester „Arpeggione“ musizierte das „Collegium Instrumentale“ zum Abschluss der Saison. Im Mittelpunkt des Konzertabends stand der feinsinnig spielende Pianist Martin Gallez mit den „Sinfonischen Variationen für Klavier und Orchester“ von César Franck. Kompositionen von Verdi, Smetana und de Falla sowie Tänze des türkischen Komponisten Ulvi Cemal Erkin rundeten den abwechslungsreichen Konzertabend ab.

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Ironisierende Kommentare auf das Leben 2.0 - Ruben Aubrecht im ORF-Landesstudio Dornbirn
Ruben Aubrecht: "Mobile Dead Zone“ (im Vordergrund) und „Television Signal (One Minute)“
Ausstellung
19.10.2016 Karlheinz Pichler

Der in Berlin lebende und arbeitende Bregenzer Konzept- und Medienkünstler Ruben Aubrecht arbeitet bevorzugt mit Video und Computer. Erst in jüngeren Werken bringt er vermehrt auch die Zeichnung, Objekte und Installationen mit ins Spiel. Aubrecht ist für subversive und subtile Unterwanderungen von bestehenden Strukturen im Kunstbetrieb bekannt. Dass auch Medienbetriebe vor seinen hintersinnigen Interventionen nicht sicher sind, beweist der Künstler anhand seiner aktuellen Ausstellung im ORF-Landesstudio in Dornbirn.

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Dhafer Youssef: Diwan of Beauty And Odd
CD-Tipp
18.10.2016 Peter Füssl

„Solch eine betörend schöne, unglaublich intensive Stimme kommt von Gott!“, würde ein Frommer wohl jubilieren, „Oder vom Teufel!“, würde ein in Glaubensschräglage Befindlicher seinen Zweifel anmelden. Wir aber halten uns lieber an die Naturwissenschaften und freuen uns, dass Dhafer Youssefs genetischer Bauplan jedes Knörpelchen an die richtige Stelle im Kehlkopf gesetzt und die Stimmbänder mit genau der richtigen Länge und Elastizität ausgestattet hat. Der aus Tunesien stammende Sänger und Oud-Spieler, der Ende der 1980-er Jahre der geistigen Enge seiner Heimat entfloh und in Österreich seine musikalische Karriere startete, hat das mittlerweile achte Studioalbum mit seiner New Yorker Traum-Band aufgenommen.

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Musikalische Kulturkreise spannend zueinander in Beziehung gesetzt – Die Hohenemser Chor- und Orgeltage ließen mit dem Konzert „Shalom – Kirche trifft Synagoge“ aufhorchen
Im Rahmen eines stimmungsvollen Konzertes wurden bei den Hohenemser Chor- und Orgeltagen jüdische und christliche musikalische Traditionen zusammengeführt. Der Kirchenchor St. Karl unter der Leitung von Wolfgang Schwendiger bot unter anderem den "92. Psalm" in hebräischer Sprache von Franz Schubert dar. (Fotos: Fritz Jurmann)
Musik / Konzert
16.10.2016 Silvia Thurner

Die diesjährigen „Hohenemser Chor- und Orgeltage“ waren hochkarätig besetzt. Eine reizvolle Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum führte den Kirchenchor St. Karl unter der Leitung von Wolfgang Schwendinger, den Bassbariton Michael Schwendinger sowie den Bratschisten Semjon Kalinowsky und den Organisten Franz Danksagmüller zusammen. Geboten wurde ein abwechslungsreiches Programm mit Kompositionen, in denen jüdische musikalische Wesenszüge und Werke aus dem christlichen Kulturkreis zueinander in Beziehung gestellt wurden. Die hervorragenden Musiker sowie der gut disponierte Chor interpretierten sämtliche Werke mit Empathie und viel Gespür für die Charakteristika der einzelnen Kompositionen. Begeistert reagierte das Publikum in der sehr gut besuchten Hohenemser Pfarrkirche St. Karl auf das vielgestaltige Hörerlebnis.

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Ausstellungen im Kunstmuseum Liechtenstein: Eisiges Märchen und stiller Wandel
Der Busbahnhof Schaan, gesehen von HG Esch
Ausstellung
13.10.2016 Anita Grüneis

Im Kunstmuseum Liechtenstein ist es Herbst geworden. Jedenfalls suggerieren das zwei Ausstellungen im Erdgeschoss. Die eine zeigt Bilder aus den 1950er und 1960er Jahren aus der Sammlung Monauni, die andere großformatige Fotografien aus Liechtenstein von HG Esch mit dem Titel „Beton am Berg“. Bei beiden Ausstellungen herrscht eine sehr gedämpfte Farbigkeit vor, die Fotos zeigen zudem ein vorwiegend winterliches Liechtenstein.

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Inferno
Dynamiken eines Verschwörungsthrillers: Tom Hanks und Felicity Jones, auf der Flucht oder auf der Jagd, je nach Perspektive.
Film / Kino
13.10.2016 Gunnar Landsgesell

Tom Hanks im nächsten grob zusammengewürfelten Weltverschwörungsthriller nach einem Roman von Dan Brown. In "Inferno" gilt es die Vernichtung der halben Menschheit zu verhindern. Ob das wohl gelingt?

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Aktuell in den Filmclubs (14.10. - 20.10. 2016)
Julieta
Film / Kino
13.10.2016 Walter Gasperi

Der FKC Dornbirn zeigt diese Woche Pedro Almodóvars meisterhaftes Melodram „Julieta“. Spielboden Dornbirn und der Verein Amazon thematisieren im Rahmen der gender: impulstage 2016 in drei Filmen den Kampf von Frauen um Gleichberechtigung und Würde.

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Guidi/Petrella/Sclavis/Cleaver: Ida Lupino
CD-Tipp
13.10.2016 Peter Füssl

Wunderbare lyrische Momente, spannende Dialoge und von großer Experimentierlust getragene Gruppenimprovisationen machen „Ida Lupino“ zu einem abwechslungsreichen Vergnügen. Pianist Giovanni Guidi und Posaunist Gianluca Petrella – beide exzellente Instrumentalisten und zentrale Persönlichkeiten im italienischen Gegenwartsjazz – haben durch ihre langjährige Zusammenarbeit in den Bandprojekten Enrico Ravas sowie im eigenen Duo zu einer großen musikalischen Nähe und Übereinstimmung gefunden, die durch wechselnde musikalische Partner zusätzlich stimuliert und herausgefordert werden soll.

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Spannender Quellenband zum liechtensteinischen Verfassungsstreit 1992 bis 2003 - „Ohne Monarchie und ohne Fürst sind wir nichts“
Literatur
12.10.2016 Jürgen Schremser

Unter dem mehrdeutigen Titel „Liechtensteins Verfassung, 1992 – 2003“ legt der Schweizer Historiker Christoph Maria Merki eine umfängliche Quellensammlung zum heftigsten politischen Konflikt in der jüngsten Vergangenheit Liechtensteins vor. Nur gute zwölf Jahre nach dem Inkrafttreten der neuen, vom Fürsten initiierten Verfassungsbestimmungen im Jahr 2003, bietet Merkis Dokumentation staunenswerte Einblicke in den realpolitischen „Sonderfall“ einer demokratisch-monarchischen Mischverfassung.

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