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Kritiken

Auf du und du mit der Natur - „Natural affairs“ im QuadrART Dornbirn
Joseph Beuys: "Capri-Batterie", 1985, Glühlampe mit Steckerfassung, Zitrone
Ausstellung
03.10.2015 Karlheinz Pichler

Die mittlerweile 23. „Ansichten“-Ausstellung in dem von Erhard Witzel und Uta Belina Waeger nach einem Gastkuratorenkonzept bespielten Kunstraum QuadrART in Dornbirn trägt den Titel „Natural affairs“. Den Titel gesetzt hat die ehemalige Galeristin Christel Schüppenhauer aus Köln, die aus der Sammlung Witzel mit „Aus dem Leben der Bienen“ eine Farblithographie von Joseph Beuys (1921-1986) ausgewählt hat, um diese als Leitthema einer Reihe von Arbeiten internationaler Kunstschaffenden voranzustellen. Beuys mit eingerechnet, sind ingesamt 17 Positionen in der Werkschau vertreten, darunter zwei Künstlerduos.

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Dramatisch aufgewühlt und feinsinnig gewebt – Das Quatuor Ebène, der Bariton Matthias Goerne, Laurène Durantel und Nicolas Altstaedt sorgten für Jubelstimmung
Der Bariton Matthias Goerne, das Quatuor Ebène und Laurène Durantel zogen mit ihren Liedinterpretationen das Publikum in ihren Bann. (Fotos: Schubertiade).
Musik / Konzert
03.10.2015 Silvia Thurner

Das Niveau der Konzerte bei der Schubertiade ist allgemein sehr hoch. Und doch passiert es immer wieder, dass sich ein Kammermusikkonzert zu einem besonderen Highlight entwickelt. So geschehen mit dem französischen Quatuor Ebène und dem Bariton Matthias Goerne sowie der Kontrabassistin Laurène Durantel und dem Cellisten Nicolas Altstaedt. Die Bearbeitungen bekannter Schubertlieder für Streichquartett und Kontrabass boten zahlreiche neue Hörerfahrungen. Voll den Nerv traf die Werkdeutung des C-Dur Quintetts (D956) von Franz Schubert.

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Alles steht Kopf
Joy und Sadness als permanente Kontrahentinnen im Gefühlsleben eines kleinen Mädchens.
Film / Kino
02.10.2015 Gunnar Landsgesell

Neues von Pixar Studio: Die Psyche eines Mädchens wird hier zum kunterbunten Theater von Figuren wie Freude, Wut und Trauer. "Alles steht Kopf" ist eine Geschichte über Gefühle, die sich selbstständig machen. Mit verblüffendem Ergebnis.

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Aktuell in den Filmclubs (2.10. - 8.10. 2015)
Der Sommer mit Mama
Film / Kino
01.10.2015 Walter Gasperi

Das TaSKino Feldkirch zeigt diese Woche (und der FKC Dornbirn in der folgenden Woche) die preisgekrönte brasilianische Komödie „Der Sommer mit Mama“. Das Alte Kino Rankweil startet die Reihe „Ranweil in Pink“, mit der ein Zeichen gegen Brustkrebs gesetzt werden soll, mit Marc Rothemunds Spielfilm „Heute bin ich blond“.

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Plastian, der kleine Fisch - Kinderbuch von Nicole Intemann
Literatur
01.10.2015 Peter Niedermair

Ein wirklich gutes Kinderbuch muss den Spirit und die Erwartungen einer größeren Kinder-Leserschaft treffen und diese nicht nur informieren wollen. Heute ist es für Kinder nicht leicht, wirklich etwas zu erforschen. Feriencamps und Abenteuerspielplätze machen das Explorieren zu ihrer Agenda, und solange die Kinder schöne bunte T-Shirts tragen und nicht aus den Augen ihrer pädagogischen Aufsichten verschwinden, kann da bis zur Jause um halb elf weiter auch nichts schiefgehen. Alles zu Erforschende ist dermaßen vorbeforscht, dass man die Ergebnisse hernach sorgfältig ins Forschungsbuch eintragen kann. Von solchen pädagogisch zugespitzten Forschervorstellungen unterscheidet sich das gerade erst erschienene Kinderbuch von Nicole Intemann mit Illustrationen von Julia Patschorke ganz grundsätzlich. „Plastian, der kleine Fisch“ stellt das große archaische Thema der Reise, die Motivation und Lust, Neues zu entdecken an den Anfang.

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Hommage à Eberhard Weber
CD-Tipp
01.10.2015 Peter Füssl

Zu seinem 75. Geburtstag wurde der seit einem Schlaganfall im Jahr 2007 halbseitig gelähmte Ausnahmebassist Eberhard Weber nicht nur mit dem Jazzpreis des Landes Baden-Württemberg für sein einzigartiges Lebenswerk geehrt, sondern mit einer ganz außergewöhnlichen Hommage, an der seine Langzeitweggefährten seit den 1970er Jahren – Jan Garbarek, Pat Metheny, Gary Burton und Paul McCandless – mitwirkten. Die vorliegende CD ist der Mitschnitt zweier Konzertabende im Jänner 2015 im Theaterhaus Stuttgart, die für Eberhard Weber, der auf der Bühne saß, ein einzigartiges Erlebnis bereit hielt – nämlich gleichzeitig Akteur und Zuschauer zu sein. Denn Pat Metheny hatte die geniale Idee, Video-Mitschnitte von Eberhard Weber-Soli als zentrale Ausgangspunkte auszuwählen, zu arrangieren und mit seinen eigenen musikalischen Ideen zu einer halbstündigen Hommage zu kombinieren.

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Destroyer: Poison Season
CD-Tipp
29.09.2015 Peter Füssl

Der 42-jährige Kanadier Dan Bejar veröffentlicht unter dem eher zu einer Metal-Band passenden Namen Destroyer seit 20 Jahren höchst originelle Indie-Pop-Alben. Mit seinem 10. Album „Poison Season“, das man durchaus als zwiespältige Liebeserklärung an New York verstehen kann, legt er nun aber sein Meisterwerk vor. Das ist ganz großes Drama zwischen Lou Reed und Broadway Musical, zwischen David Bowie, Vaudeville und Hollywood, und der Soundtrack dazu besteht aus unglaublich raffinierten Arrangements.

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Ein junges Orchester mit enthusiastischen Werkdeutungen – Das „Collegium Instrumentale“ unter der Leitung von Guntram Simma gab ein inspirierendes Konzert
Der 14-jährige Gabriel Meloni musizierte mit dem "Collegium Instrumentale" Mendelssohn-Bartholdys erstes Klavierkonzert. Nach einem strengen, internationalen Auswahlverfahren erhält der aufstrebende Pianist die Möglichkeit, im November 2015 einen Meisterkurs bei Lang Lang zu besuchen.
Musik / Konzert
28.09.2015 Silvia Thurner

Guntram Simma, Gründer und Dirigent des „Collegium Instrumentale“ ist bekannt dafür, dass er gerne mit jungen Musikerinnen und Musikern zusammenwirkt und Außergewöhnliches bietet. Zum Herbstkonzert lud das Dornbirner Orchester in den Angelika-Kauffmann-Saal nach Schwarzenberg. In Staunen versetzte der erst 14-jährige Pianist Gabriel Meloni das Publikum mit seiner Interpretation des Klavierkonzert Nr. 1 von Felix Mendelssohn-Bartholdy. In bester Spiellaune musizierte das Orchester überdies Schuberts Rosamunde-Ouvertüre und die Ballettsuite „Dornröschen“ von Peter I. Tschaikowsky.

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Grenzen überschreiten – Die „ORF-Lange Nacht der Museen“
Jasmin Ölz (ORF); Gerold Riedmann (VN); Susanne Fink (Land Vorarlberg); Alois Ospelt (Radio L); Gerhard Mayer (ÖBB Regionalmanagement Vorarlberg) Landesdirektor Markus Klement (ORF) und SchülerInnen des BORG Götzis (Kunstzug)
Aktuell
28.09.2015 Christina Porod

Am Samstag, 3. Oktober ist es wieder soweit: 92 Museen in Vorarlberg, Liechtenstein und der Schweiz laden von 18 bis 1 Uhr zur 16. „ORF-Lange Nacht der Museen“, elf davon zum ersten Mal. Als einziges österreichisches Bundesland ist es Vorarlberg gelungen, auch Nachbarn dazu einzuladen: In Liechtenstein sind gleich 12 Häuser mit dabei - so viele wie noch nie. 5 Museen öffnen in den schweizerischen Orten St. Margrethen, Rorschach und Heiden. Einige Kultureinrichtungen bieten zusätzlich ein spezielles Kunst- und Kulturerlebnis für Kinder an. Beispielsweise können die jungen Gäste gemeinsam mit dem Kunstdrachen die Joan Mitchell-Ausstellung im KUB entdecken. Für Kinder bis 12 Jahre ist der Eintritt zur „ORF-Lange Nacht der Museen“ frei. Eröffnet wird die Museumsnacht im Landesfunkhaus in Dornbirn.

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Neues Lied von Schwester Sonne - Ein Franz-von-Assisi-Experiment mit Musiker und Schauspieler in St. Gerold und in St. Gallen
Franz von Assisi warf alles, was er besaß, auch die Kleider, seinem Vater vor die Füße und sich nackt wie ein Neugeborener dem Vater im Himmel in die Arme
Musik / Konzert
28.09.2015 Willibald Feinig

Sieben Jahrhunderte vor der Relativitätstheorie und den Entdeckungen der Makro- und Mikrophysik, die unsere Augen für die Dimensionen des Alls und der Materie öffnen und den Sinn von Worten wie „Ewigkeit“ neu erahnen lassen, knapp vor dem Tod, 1226, verfasste Francesco, der Sohn des geschäftstüchtigen Textilkaufmanns Pietro Bernardone von Assisi, einen Cantico; darin spricht in unerhörter Weise der Mensch für das Universum, als Teil, als Bruder von Materie und Natur. Um dieses alles andere als niedliche Gedicht und Gebet neu zu Gehör zu bringen, veranstaltet die Propstei St. Gerold am Sonntag, 4. Oktober - Festtag des Heiligen und UNO-Tag der Umwelt - einen Abend mit dem Musiker Nikolaus Feinig (Kontrabass, Wien), und dem Schauspieler Tobias Fend (Hittisau - Stadttheater St. Gallen), die in bewährtem Zusammenspiel mit ihren Mitteln dem Cantico di frate Sole, dem heiligen Autor und seiner Zeit, Verbindungen zur Literatur und Musik und zur Welt des 21. Jahrhunderts nachspüren. Im Rahmen des Spielefestes, das in der Propstei am selben Tag stattfindet, wird der Sonnengesang von einer Gruppe von St. Gerolder Volksschulkindern in Bilder umgesetzt.

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