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Kritiken

Holler My Dear: Eat, Drink & Be Merry
CD-Tipp
14.04.2015 Peter Füssl

Die 27-jährige, aus Graz stammende und in Berlin lebende Sängerin und Komponistin Laura Winkler ist ein Garant für unkonventionelle musikalische Expeditionen voller kreativer Einfälle – sei es mit ihrem 12-köpfigen Wabi-Sabi Orchestra oder mit der halb so großen, aber nicht weniger abwechslungsreichen Band Holler My Dear.

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Jugendliche Spielfreude, pfiffige Inszenierung – Der Theaterclub 13+ des Vorarlberger Landestheaters spielt Jules Vernes „Reise um die Welt in 80 Tagen“
Der britische Gentleman Phileas Fogg (Raphael Stöckl)  und sein französischer Diener Passepartout (Fanny Salzmann) - im Hintergrund Mrs. Aouda (Hannah Wittig) und Fix (Marie Rüscher) (c) Anja Köhler
Theater
12.04.2015 Walter Gasperi

Ein Klassiker der Jugendliteratur ist Jules Vernes 1873 erschienener Roman „Reise um die Erde in 80 Tagen“. Die 19 SchauspielerInnen des Jugendclub 13+ haben ihn unter Leitung von Marcus Harms für das Junge Landestheater für die Bühne adaptiert. Freien Lauf können die Teenager ihrer überschäumenden Spielfreude dabei immer wieder lassen, störend einzig, dass angesichts des Handlungsreichtums sehr viel durch mehrere Erzähler referiert werden muss.

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Verspielt, erzählend und halsbrecherisch virtuos – Jubel für Claire Huangci im Feldkircher Pförtnerhaus
Die Pianistin Claire Huangci stellte bei ihrem Recital im Feldkircher Pförtnerhaus ihre künstlerische Vielseitigkeit mit Werken von Scarlatti, Schubert, Chopin und Liszt eindrucksvoll unter Beweis.
Musik / Konzert
11.04.2015 Silvia Thurner

Vor ziemlich genau zwei Jahren hatte die junge Pianistin Claire Huangci im Rahmen des Internationalen Klavierfestivals junger Meister einen großen Auftritt im Bregenzer Festspielhaus. Öfters schon begeisterte die sympathische Musikerin als Solistin mit dem Symphonieorchester Vorarlberg. Auf Einladung der Chopin Gesellschaft Vorarlberg musizierte Claire Huangci nun im Pförtnerhaus Klavierwerke von Scarlatti, Schubert, Chopin und Liszt. Begeistert nahmen die Zuhörenden die spritzigen, klangsinnlichen und virtuosen Werkdeutungen auf.

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Kommentar: „Tod auf Raten“ – Einsparungen bei der Militärmusik erweisen sich als kultureller Kahlschlag
Da waren’s noch stolze 47 Musiker, die bisher übliche Stärke der Militärmusik Vorarlberg, bei einem Konzert im Wolfurter Cubus zur Generalversammlung des Fördervereins.
Musik / Konzert
11.04.2015 Fritz Jurmann

Ich kann das Wort „Kaderschmiede“ schon nicht mehr hören. Es sollte das wichtigste Argument sein im erbitterten Kampf gegen die drohende Dezimierung der Militärmusik in Vorarlberg und in den übrigen Bundesländern: „Kaderschmiede“ als Synonym für eine wertvolle Ausbildungsstätte junger Blasmusiker im Land, die während ihres Präsenzdienstes praktischerweise mehr zum Dienst am Instrument statt an der Waffe ausgebildet werden. Klingt vernünftig, ist es auch. Doch bei dem flächendeckenden Netz an Ausbildungsmöglichkeiten in unseren Musikschulen oder dem Konservatorium muss heute kein junger Blasmusiker mehr unbedingt zur Militärmusik einrücken, um sich an seinem Blasinstrument zu perfektionieren.

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SIMPLE. die neue Einfachheit – Das designforum Vorarlberg zeigt Möbel und Alltagsgegenstände
Drei bunte Betonvasen „Weight Vases” von Decha Archjananun
Ausstellung
10.04.2015 Christina Porod

Sie streben nach Einfachheit, die lokalen und internationalen Gestalter, die aktuell dem designforum Vorarlberg in Dornbirn ihre Objekte unentgeltlich zur Verfügung gestellt haben. 60 Exponate sind noch bis 9. Mai zu sehen, bevor sie sich ein Jahr lang auf die Reise zu weiteren österreichischen designforen machen.

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Eine neue Freundin
Claires Hetero-Ehe ist ermüdet.
Film / Kino
10.04.2015 Gunnar Landsgesell

Als Claire durch den frühen Tod ihre beste Freundin verliert, findet sie im Transgender-Ehemann der Verstorbenen die titelgebende "neue" Freundin. Francois Ozon macht Schluss mit Männer- und Frauenrollen und packt Genderfragen in eine Komödie, die ein wenig an der Konstruiertheit ihrer Wendungen leidet.

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ORF-Vorarlberg-Direktor Markus Klement verhindert Skulptur von Matthias Klien
Materialpakete für die Skulptur "Kältetod" von Matthias Klien, deren Aufstellung ORF-Vorarlberg-Chef Markus Klement verhindert hat
Ausstellung
09.04.2015 Karlheinz Pichler

Im ORF Landesstudio Vorarlberg ist unter dem Titel „Kältetod“ und unter der Kuratorenschaft von Carina Jielg gerade eine Ausstellung des vielversprechenden jungen Vorarlberger Künstlers Matthias Klien eröffnet worden. Der Titel dieser Werkpräsentation leitet sich von einer Skulptur ab, die in der Mitte des Rondell-Foyers des Hauses hätte aufgestellt werden sollen. Es bleibt beim „hätte“, denn der Direktor des Vorarlberger Landesstudios, Markus Klement, hat die Aufstellung der Skulptur verboten. Aus fadenscheinigen Gründen, wie es scheint. Sehenswert ist die Ausstellung trotzdem.

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Aktuell in den Filmclubs (10.4. - 16.4. 2015)
Rush
Film / Kino
09.04.2015 Walter Gasperi

Im Gasthaus Jöslar in Andelsbuch steht mit „Rush“ diesen Sonntag Ron Howards Spielfilm über den Kampf zwischen Niki Lauda und James Hunt um die Formel 1-WM 1976 auf dem Programm. Eine faszinierende filmische Auseinandersetzung mit Pieter Bruegels Gemälde „Die Kreuztragung Christi“ gibt es dagegen mit „Die Mühle und das Kreuz“ im Rahmen der „Museumsfilm“-Reihe am Spielboden Dornbirn zu entdecken.

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Anders Jormin/Lena Willemark/Karin Nakagawa: Trees of Light
CD-Tipp
09.04.2015 Peter Füssl

Der gleichermaßen kraftvolle wie einfallsreiche schwedische Bassist und Komponist Anders Jormin zählt zu den vielbeschäftigten Akteuren des ECM-Labels und spielte unter anderem bei Bobo Stenson, Charles Lloyd, Tomasz Stanko, Mark Feldman oder Jon Balke, er lässt aber auch immer wieder mit unkonventionellen eigenen Projekten aufhorchen.

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„Vorarlberg“ kontra „Karl Renner“ – Die Fußach-Affäre
Zum ersten Mal in der noch jungen 2. Republik widersetzen sich aufgebrachte BürgerInnen in einem Bundesland den Wiener Zentralisten  © Landespolizeidirektion Vorarlberg, Bregenz
Literatur
08.04.2015 Peter Fischer

Mit dem gleichnamigen Titel greift der Historiker Gerhard Wanner in seiner neuesten Publikation (Gerhard Wanner. „Vorarlberg“ kontra „Karl Renner“. Die Fußach-Affäre um ein Bodenseeschiff 1964/1965. Schriftenreihe der Rheticus-Gesellschaft 64, Feldkirch 2015) anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Fußach-Affäre das Thema wieder auf. Er knüpft damit an seinen 1980 erschienen und mittlerweile vergriffenen Band „Schiffstaufe Fußach 1964“ an. Jetzt fließen neue Sichtweisen und Erklärungen ein, die vor allem auf neues Quellenmaterial zurückzuführen sind. Dieses Material beruht auf Berichten der Erhebungsabteilung des Landesgendarmeriekommandos für Vorarlberg, der Vorarlberger Exekutivbehörden und dem Aktenmaterial der Justiz in Feldkirch, Innsbruck und Wien. Wanner beleuchtet das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln von Beteiligten und Betroffenen, von „Opfern und Tätern“. In fünf Hauptkapiteln werden die Fußach-Ereignisse und deren Folgen sehr genau geschildert und mit vielen Zitaten und Bildern belegt. Die folgende Rezension gibt nur einige aus meiner Sicht wesentliche Aspekte aus dem lesenswerten Werk Wanners wieder.

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