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Kritiken

Wolfert Brederode Trio: Black Ice
CD-Tipp
17.05.2016 Peter Füssl

„Ich finde die Kombination von Bedrohlichkeit und Schönheit faszinierend“, erklärt der 42-jährige holländische Pianist Wolfert Brederode und liefert damit gleich eine kleine Höranleitung für sein neues Trio-Album „Black Ice“, was übersetzt „Glatteis“ bedeutet – schön schimmernd anzusehen, aber auch latent gefährlich. Aber – um im Bild zu bleiben - Brederode zieht den Hörern nicht den Boden unter den Füßen weg, setzt nicht auf Halsbrecherisches, sondern lässt ganz im Gegenteil auf höchst subtile Art Stimmungen wirken und eröffnet weite, von mysteriöser Schönheit geprägte Klangräume.

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Eröffnung der Schlossmediale - Schlangen sprechen zum Feuer
Der Jazzer und Spezialist für Alte Musik Michel Godard und sein Serpent
Aktuell
14.05.2016 Anita Grüneis

Die Schlossmediale 2016 auf Schloss Werdenberg ist eröffnet. Das Eröffnungsfest entsprach dem Charakter dieses zehntägigen Festivals: Es war klein, exquisit, vielfältig und mischte Alt und Neu zu etwas grandiosem Anderen.

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Uraufführung auf dem Säntis - Wenn der Berg zum Reptil wird
Und wenn sie gingen: von links nach rechts: Friederike Pöschel (Elis), Lotti Happle (Klara), André Rohde (Anton)
Theater
13.05.2016 Anita Grüneis

Ein Berg, zwei Frauen und später ein Mann – das sind die Figuren des Theaterstücks „Und wenn sie gingen“ von Rebecca Schnyder, das auf dem Gipfel des Säntis in 2'500 Metern Höhe uraufgeführt wurde.

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La belle saison - Eine Sommerliebe
Delphine und ein hoffnungsfroher Freund aus der Umgebung.
Film / Kino
13.05.2016 Gunnar Landsgesell

Hymne auf die feministische Befreiung der 1970er-Jahre. "La belle saison" zelebriert in vergnügten Bilderbögen die Liebe zweier junger Frauen, einer Bauerntochter und einer Pariserin, die dem Patriarchat ein Schnippchen schlagen. Unter dieser rastlosen Programmatik leidet der Film dann doch ein wenig.

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Ein flirrender Tunnel aus langen Videobändern – Die Besucher zeigen sich von der Zilvinas-Kempinas-Installation „Tube“ im Kunstraum Dornbirn begeistert
Zilvinas Kempinas: "The Tube" (Installationsansicht)
Ausstellung
12.05.2016 Karlheinz Pichler

Nach Ansicht des 1969 in Plunge in Litauen geborenen und heute in New York lebenden und arbeitenden Künstlers Zilvinas Kempinas muss Kunst durch Einfachheit überzeugen. Dass es dazu nicht viel braucht, demonstriert er derzeit im Kunstraum Dornbirn mit seiner alle Sinne ansprechenden Installation „The Tube“.

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Aktuell in den Filmclubs (13.5. - 19.5. 2016)
Das Leben drehen
Film / Kino
12.05.2016 Walter Gasperi

Im Takino Schaan läuft diese Woche Eva Vitijas preisgekrönter Dokumentarfilm „Das Leben drehen“. Beim FKC Dornbirn steht dagegen das mit dem Oscar ausgezeichnete Drama „Son of Saul“ auf dem Programm, in dem László Nemes mit quälender Intensität vom Holocaust erzählt.

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Anoushka Shankar: Land of Gold
CD-Tipp
12.05.2016 Peter Füssl

Die in London lebende 35-jährige Sitar-Virtuosin Anoushka Shankar, Meisterschülerin ihres berühmten Vaters Ravi und Halbschwester der Sängerin Norah Jones, reagiert mit ihrem achten Album „Land of Gold“ auf die furchtbaren Schicksale jener Millionen von Menschen, die sich auf der Flucht befinden und ihr ganz persönliches „Land of Gold“, einen Ort der Ruhe, des Friedens und der Sicherheit, suchen.

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Liechtenstein im Krieg? 150 Jahre Geschichte!
Aus der ersten Liechtensteiner Landeszeitung
Ausstellung
11.05.2016 Anita Grüneis

Liechtenstein beleuchtet seine Kriegszeiten. Das klingt seltsam, ist aber dank einer Ausstellung sehr aufschlussreich. Denn wer weiß schon, dass ein Liechtensteiner Militärkontingent für Österreich in Italien kämpfte. Oder dass eine Feldkircherin deshalb böse Gerüchte in die Welt setzte? «1866 – Liechtenstein im Krieg – Vor 150 Jahren» heißt die Sonderausstellung im Liechensteinischen Landesmuseum. Sie dauert bis 11. September 2016.

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Die eruptive Kraft der Musik nach außen gekehrt – Das Modigliani Quartett bot bei der Schubertiade Hohenems individuelle Werkdeutungen
Das Modigliani Quartett und Nicholas Angelich am Klavier boten eine mitreißende Interpretation des Klavierquintetts, op. 44 von Robert Schumann.
Musik / Konzert
10.05.2016 Silvia Thurner

Das international viel beachtete Modigliani Quartett erwies bei der Schubertiade Hohenems dem Komponisten Robert Schumann die Ehre. Zuerst präsentierten die Musiker die beiden Streichquartette op. 41, Nr. 1 und Nr. 2 und steigerten sich dann mit dem Pianisten Nicholas Angelich in das berühmte Klavierquintett op. 44 hinein. Vor allem auf diese Werkdeutung reagierte das Publikum begeistert. Ihren Auftritt gestalteten die Quartettmusiker in einer Ausnahmesituation. Wegen einer Verletzung mussten sie auf ihren Primgeiger verzichten. Nicolas Dautricourt fügte sich jedoch hervorragend in die eingespielte Gruppe ein, sodass die ausgefeilte Klangkultur nicht beeinträchtigt wurde.

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Jack DeJohnette / Ravi Coltrane / Matthew Garrison: In Movement
CD-Tipp
10.05.2016 Peter Füssl

Es gibt viele exzellente Schlagzeuger, und es gibt einige fast schon mystisch wirkende Hüter der Zeit, die sich ungeachtet aller Naturgesetze mit ihr spielen, sie nach Lust und Laune pulsieren und vibrieren oder auch dehnen können, und deren Rhythmusarbeit einen niemals versiegenden Fluss an Impulsen und Inspirationen für die Mitmusiker bereit hält. Cool brodelnd, beinhart elastisch. So einer ist der 73-jährige Jack DeJohnette, ein Urgestein des modernen Schlagzeugspiels, in dessen Lebenslauf sich mehr oder weniger alle wesentlichen Namen der letzten fünf Dekaden Jazzgeschichte finden. Zwei davon, John Coltrane und Jimmy Garrison, standen vor 50 Jahren ganz am Anfang von DeJohnettes Karriere, und so könnte man auch eine nostalgische Komponente dieses musikalischen Unternehmens vermuten, wenn sich dieser nun mit deren, ihm von frühester Kindheit an eng verbundenen Söhnen Ravi und Matthew zum Trio formiert.

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