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Kritiken

Er möchte lieber nicht – Jess Jochimsen überzeugt in der Kammgarn Hard
Jess Jochimsen war gestern in Hard und ist heute in Lindau zu sehen (Fotos © Albert J. Schmidt).
Kleinkunst / Kabarett
26.10.2014 Thorsten Bayer

„Für die Jahreszeit zu laut“ ist das 17. Programm des Freiburger Kabarettisten überschrieben. Darin widmet er sich mit Texten, Liedern und Dias der allgemeinen Lage und seinen Mitmenschen, vorzugsweise den „Bescheidwissern und Tonangebern“. Obwohl er häufig einen melancholischen Ton anschlägt, gelingt es ihm, eine warmherzige, gelassene und heitere Stimmung zu verbreiten. Am heutigen Sonntag zeigt er um 20 Uhr dieses sehenswerte Programm im Zeughaus Lindau.

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„Blow-Up“: Die Kult-Fotos aus Antonionis Filmklassiker im Fotomuseum Winterthur
Arthur Evans, David Hemmings in Blow-Up, 1966 Film-Still, Silbergelatine-Abzug, 20.3 x 25.4 cm Privatsammlung, Wien, Foto: Arthur Evans, Privatsammlung Wien, Courtesy: Neue Visionen Filmverleih GmbH
Ausstellung
25.10.2014 Karlheinz Pichler

Der vom italienischen Meisterregisseur Michelangelo Antonioni 1966 ins Kino gebrachte Filmklassiker „Blow-Up“ nimmt nicht nur in der Film-, sondern auch in der Fotogeschichte eine besondere Stellung ein. In diesem ersten englischsprachigen und kommerziell erfolgreichsten Film Antonionis geht es um einen Fotografen, der glaubt, einen Mord fotografisch dokumentiert zu haben. Das Fotomuseum Winterthur zeigt aktuell Aufnahmen rund um dieses grandiose Opus, die ein Spektrum aufzeichnen, das von der Modefotografie über die Sozialreportage und Pop-Art bis hin zur abstrakten Fotografie reicht. In der Verbindung von Film, Fotografie und Film-Stills zeichnet die Ausstellung ein fantastisches visuelles Spannungsfeld.

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Out now!
Kritiken
24.10.2014 Christina Porod

In der November-Ausgabe der KULTUR finden Sie u.a. Artikel zu folgenden Themen:

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Hin und weg
Eine gesellige Runde, in dieser Szene sogar mal mit Galgenhumor.
Film / Kino
23.10.2014 Gunnar Landsgesell

Eine letzte Radtour mit Freunden nach Belgien, dort will Hannes, unheilbar krank, Sterbehilfe in Anspruch nehmen. Keine Angst vor dem Tod, zumindest in diesem Film, könnte man sagen. "Hin und weg" bemüht sich um eine Heiterkeit, in der die eigentliche Problematik fast verloren geht.

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Scott Walker + Sunn O))): Soused
CD-Tipp
23.10.2014 Peter Füssl

Nach dem genialen 2012 erschienenen Album „Bish Bosch“ hat sich der seit Jahrzehnten erfolgreich an seinem Anti-Star-Image bastelnde Scott Walker für das Nachfolge-Album „Soused“ nun mit der amerikanischen Drone-Metal-Band Sunn O))) kongeniale Partner geholt. Denn die extrem fordernden Querdenker treffen sich nicht nur in ihren schwerverdaulichen künstlerischen Ansätzen, sondern auch in der konsequenten Verweigerung einer auch nur ansatzweisen Befriedigung üblicher Hörgewohnheiten.

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Aktuell in den Filmclubs (24.10. - 30.10. 2014)
Am Hang
Film / Kino
23.10.2014 Walter Gasperi

Der FKC Dornbirn zeigt diese Woche die Markus-Werner-Verfilmung „Am Hang“. In der Kammgarn in Hard steht Erwin Wagenhofers Spielfilm „Black Brown White“ auf dem Programm.

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Mitgefühl und Tierliebe - Zum Essay „Wir sehen Tiere an“ von Bernhard Kathan
Literatur
21.10.2014 Ingrid Bertel

Sind Tierschützer Menschenhasser? Können Vegetarier das Elend der Massentierhaltung beenden? Lassen sich Katzen zu Tode füttern? Bernhard Kathan vertieft sich in seinem Essay „Wir sehen Tiere an“ in die Geschichte der Tierliebe.

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Emile Parisien Quartet: Spezial Snack
CD-Tipp
21.10.2014 Peter Füssl

Der 32-jährige französische Tenor- und Sopransaxophonist Emile Parisien ist in unseren Breitengraden vor allem durch seine Zusammenarbeit mit dem Akkordeonisten Vincent Peirani bekannt geworden, ihr heuer im Frühjahr erschienenes Duo-Album „Belle Époque“ hat überall begeisterte Kritiken erhalten. Der „Spezial Snack“, den er nun mit seinem Quartett bestehend aus dem Pianisten Julien Touéry, dem Bassisten Ivan Gélugne und Sylvain Darrifourcq an Drums, Perkussion und Zither der verblüfften Zuhörerschaft serviert, ist aber einer gänzlich anderen Speisekarte entsprungen.

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Wenn auf der Bühne Wunder geschehn! - "Ich Zarah oder das wilde Fleisch der letzten Diva" von Franzobel am Vorarlberger Landestheater
Am Zenit - Zarah Leander / Tamara Stern
Theater
19.10.2014 Dagmar Ullmann-Bautz

Einen großartigen Theaterabend bescherte die Uraufführung von Franzobels "Ich Zarah oder das wilde Fleisch der letzten Diva" gestern am Vorarlberger Landestheater einem erwartungsvollen Publikum, einem Publikum, das sich einerseits auf die bekannten Lieder und Ohrwürmer der großartigen Sängerin freute, andererseits neugierig war, die Geschichte der doch recht umstrittenen Frau und Künstlerin ausgebreitet zu bekommen.

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Die große Lust am gemeinsamen Gestalten – Das Swedish Radio Symphony Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding und der Pianist Lars Vogt belebten die Sinne
Daniel Harding, Lars Vogt und das Swedish Radio Symphony Orchestra freuten sich über den begeisterten Beifall nach der Interpretation des dritten Beethoven-Klavierkonzertes.
Musik / Konzert
17.10.2014 Silvia Thurner

Das erste Bregenzer Meisterkonzert musste zwar mit der Absage von Christian Tetzlaff als Solisten über die Bühne gehen, es war aber trotzdem ein herausragendes Ereignis. Ganz kurzfristig war der Pianist Lars Vogt als Solist des dritten Klavierkonzertes von Ludwig van Beethoven eingesprungen. Gemeinsam mit dem Swedish Radio Symphoy Orchestra und Daniel Harding am Dirigentenpult gelang eine Werkdeutung, die rundum begeisterte und für gute Stimmung sorgte. Einleitend ließ das Orchester mit dem Werk „Cold Heat“ von Anders Hillborg aufhorchen. Eine gute Ergänzung war die eindringlich dargebotene zweite Sinfonie von Robert Schumann.

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