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Kritiken

Kunst kennt keine Grenzen - Schweiz und Liechtenstein spannen zusammen
Die Busbeschriftung des "Brücke"-Projekts
Aktuell
20.06.2016 Anita Grüneis

Die Kunstschaffenden von Liechtenstein und der Schweiz haben Grund zu feiern: Ihre Berufsverbände sind 10, respektive 150 Jahre alt. Zudem spannen sie neuerdings zusammen. Um dies zu verdeutlichen, wurde das Projekt „Kunstbrücke“ initialisiert.

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Demolition
Davis (Jake Gyllenhaal) demoliert sein Haus, um sich - zu befreien. Warum nicht?
Film / Kino
16.06.2016 Gunnar Landsgesell

Der Investmentbanker Davis (Jake Gyllenhaal) hat eben seine Ehefrau verloren, vermag aber nicht zu trauern. Also beginnt er ein Werk der Zerstörung, um sich selbst doch wieder zu begegnen, vielleicht andernorts. Naomi Watts begleitet ihn in dieser kunstvoll ausgedachten Metapher auf das Leben.

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In zeitlosen Welten unterwegs - 
Arbeiten zum Thema Evolution von Rafet Jonuzi im Bernecker Kulturrefugium „Le Schnard“
Blick in die Ausstellung von Rafet Jonuzi im Le Schnard in Berneck
Ausstellung
16.06.2016 Karlheinz Pichler

In Zeichnungen unterschiedlichen Formats thematisiert Rafet Jonuzi das Universum: Den Urknall als noch ungeformten Zustand, die flussdiagrammähnliche Ausdehnung und letztlich die Verbindung der nicht-dinglichen mit der dinglichen Welt in Bezug auf unser Hier und Jetzt. In mehreren Schichten aufgebaut, entfalten die mit Feder, Tusche und Farbe in sisyphusartiger Akribie geschaffenen Werke eine ganz persönliche Sicht des Künstlers auf die Erstehung der Ordnung aus dem Chaos.

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Aktuell in den Filmclubs (17.6. - 23.6. 2016)
Colonia Dignidad
Film / Kino
16.06.2016 Walter Gasperi

An die Gräuel der Pinochet-Diktatur zu erinnern, ist zweifellos wichtig, doch Florian Gallenberger wählt in "Colonia Dignidad", den das Filmforum Bregenz diese Woche zeigt, wohl die falschen Mittel. Eine flotte Jugendbuchverfilmung steht dagegen im TaKino Schaan mit Michael Steiners "Mein Name ist Eugen" auf dem Programm.

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Markus Strickland’s Twi-Life: Nihil Novi
CD-Tipp
16.06.2016 Peter Füssl

Der aus Florida stammende und in New York lebende Saxophonist und Bassklarinettist ist diesseits des Atlantiks vor allem in den Bands von Roy Haynes und Dave Douglas bekannt geworden und zählt schon seit Längerem zu den Hoffnungsträgern, die die Musik im Allgemeinen und den Jazz im Besonderen in bislang unbekannte Dimensionen weiterentwickeln sollen. Wenn er nun sein Blue Note-Debut ausgerechnet „Nihil Novi“ nennt, hat das weniger mit Selbstironie zu tun als mit der weisen Erkenntnis, dass es genügend exzellentes Altes gibt, das man nur auf unkonventionelle Weise neu kombinieren muss.

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Barry Guy: The Blue Shroud
CD-Tipp
14.06.2016 Peter Füssl

„Es war ein Anlass, über die Gräuel des 20. und 21. Jahrhunderts nachzudenken, die sich unter dem Deckmantel von Macht, Herrschaft und Verschleierung ereignet haben. Hier war ein Gemälde mit einer Botschaft, die ich aufgreifen musste. Eines schien mir sicher: Es war möglich, ein Musikstück zu schreiben, das die Aktualität des Themas widerspiegelt. Ein Stück, das die Kraft des menschlichen Geistes zeigt, der Unterdrückung durch Tyrannei zu widerstehen.“ Das Gemälde, das Barry Guy zur 71-minütigen Komposition „The Blue Shroud“ inspirierte, war Pablo Picassos 1937 entstandener Klassiker „Guernica“ – eine aufwühlende Reaktion auf die Bombardierung und Zerstörung der baskischen Stadt Guernica durch im Dienste Francos stehende deutsche und italienische Faschisten, die hunderte von Zivilisten das Leben kostete. Der blaue Vorhang kam 2003 zum Einsatz, als eine nach diesem Bild angefertigte Tapisserie im New Yorker UN-Sicherheitsrat verhüllt wurde, ehe dort der damalige US-Verteidigungsminister Colin Powell die militärische Invasion im Irak ankündigte. Offensichtlich wurde das Bild in seiner Symbolträchtigkeit als entlarvend eingestuft, denn es stand ja wieder ein bluttriefender Kriegsgang bevor.

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Selbstdarstellungsorgien auf faszinierende Weise hinterfragt - Liquid Loft und Chris Haring begeistern zum Abschluss des tanz ist Festivals am Spielboden
Liquid Loft versteht sich auf grandiose Weise auf das Spiel mit Darstellungsebenen und wechselnden Perspektiven
Tanz
12.06.2016 Peter Füssl

Der österreichische Top-Choreograf Chris Haring zählt zu den Langzeit-Wegbegleitern des von Günter Marinelli konzipierten tanz ist Festivals. Mit seiner 2005 gegründeten Compagnie Liquid Loft – Österreichs vielfach ausgezeichnetem, internationalen Aushängeschild in Sachen zeitgenössischer Tanz – sorgte er am Dornbirner Spielboden schon für viele höchst außergewöhnliche, traumhafte, in jeglicher Hinsicht begeisternde Tanzabende: von „Running Sushi“ über „Talking Head“ bis zur „Perfect Garden“-Serie. So auch heuer mit der neuesten Produktion „False Colored Eyes“, einer gleichermaßen witzigen wie bitterbösen Abrechnung mit den in den neuen Medien abgefeierten Selbstdarstellungsorgien.

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Liechtenstein – klein aber oho. Ein kurz und bündiges Buch
66 Lieblingsplätze in Liechtenstein
Literatur
10.06.2016 Anita Grüneis

„Liechtenstein. Klein, aber oho“, so heißt ein neues Buch, das im Gmeiner-Verlag in der Reihe „Lieblingsplätze“ erschienen ist. Herausgeber sind Armin Öhri und die Interessengemeinschaft Liechtensteinischer Kulturschaffender IG Wort. Das Buch richtet sich an alle, die an Liechtenstein interessiert sind. Präsentiert wurde das Buch im Rahmen des 17. Liechtensteiner Literatursalons in der Landesbibliothek Vaduz.

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"The Nitty Gritty" - Fotografien von Heide C. Heimböck in der Juppenwerkstatt - Vernissagerede von Kurt Bereuter
Ausstellung
09.06.2016 Kurt Bereuter

Heide C. Heimböck, geboren 1971 in Au im Bregenzerwald, beschäftigt sich seit 1996 mit Fotografien. Als ausgebildete Architektin lagen ihre ersten Schwerpunkte im Bereich der Architekturfotografie, mehr und mehr rückte das Experimentelle ins Zentrum ihres Schaffens. Heimböck lebt heute mit ihrer Tochter in Schwarzach in Vorarlberg. Kurt Bereuter hat zu ihrer aktuellen Ausstellung in der Juppenwerkstatt in Riefensberg am 5. Juni folgende Vernissagerede gehalten.

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Väter und Töchter - Ein ganzes Leben
Bäriger Papa, immerhin.
Film / Kino
09.06.2016 Gunnar Landsgesell

Pulitzer-Preisträger (Russell Crowe!), der um sein Töchterchen und gegen psychotische Anfälle kämpft. "Fathers and Daughters" ist gut gemeint, aber die falsche Arena, nicht nur für den Gladiator.

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