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Kritiken

The Colorist & Emiliana Torrini
CD-Tipp
20.12.2016 Peter Füssl

Aarich Jespers und Kobe Proesmans, Rhythmiker der belgischen Indie-Rockband Zita Swoon, haben unter dem Namen The Colorist ein neues Projekt ins Leben gerufen, in dem sie sich ihrer Vorliebe für Soundtüfteleien hingeben können. Klassische Instrumente werden gerne unorthodox eingesetzt, zur Erweiterung des Klangspektrums wurden aber auch eigene Klangerzeuger kreiert. Dabei haben Jespers und Proesmans aber nicht Eigenkompositionen im Sinn, sondern laden ihre Lieblings-Singersongwriterinnen ein, um deren Songs neu zu kolorieren und zu arrangieren. Besonders erfolgreich ist ihnen dies mit der in England lebenden isländischen Sängerin Emiliana Torrini gelungen.

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Aus dem Zyklus Montafon und aus der neuen Welt – Das Sinfonieorchester des Vorarlberger Landeskonservatoriums bescherte dem Publikum eine inspirierende Matinee
Die diesjährige "Sinfonische Weihnacht" eröffnete das Sinfonieorchester des Vorarlberger Landeskonservatoriums unter der Leitung von Benjamin Lack mit dem Klarinettenkonzert "Ego eimi" von Herbert Willi. Den Solistenpart spielte Francesco Negrini, der ebenso wie Herbert Willi am Vorarlberger Landeskonservatroium unterrichtet. Über den jubelnden Applaus freuten sich alle Beteiligten.
Musik / Konzert
18.12.2016 Silvia Thurner

Die „Sinfonische Weihnacht“ des Vorarlberger Landeskonservatoriums ist seit Jahren ein bedeutendes gesellschaftliches Ereignis. Höchst motiviert und auch couragiert lud das Sinfonieorchester des Hauses unter der Leitung von Benjamin Lack zur Matinee. Bei dieser Gelegenheit stellten die Musikerinnen und Musiker das Klarinettenkonzert „Ego Eimi“ von Herbert Willi mit dem Solisten Francesco Negrini in den Mittelpunkt und feierten mit ihrer Darbietung die beiden am Landeskonservatorium lehrenden Künstler. Mit Elan stellte das gut aufgestellte Orchester auch Antonin Dvoraks neunte Symphonie in den Raum.

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Die kleine Hexe und große Taten – Studierende des Vorarlberger Landeskonservatoriums bezaubern mit Kinderoper am Theater am Saumarkt
"Die kleine Hexe" und ihre guten Taten für bedürftige Menschen, dargestellt von Studierenden der Gesangsklasse des Vorarlberger Landeskonservatoriums | © Sabine Benzer
Theater
18.12.2016 Mirjam Steinbock

Die Geschichte der kleinen Hexe ist berühmt: 1957 erschien das Kinderbuch von Otfried Preußler, das Kinder wie Erwachsene in seinen Bann und damit weltweit in die Häuser zog. Mittlerweile gehört es zu den Klassikern der Kinderliteratur und fand seinen Weg auch auf die Bühne. Dora Kutschi-Doceva, Mezzosopranistin und Professorin am Vorarlberger Landeskonservatorium, erarbeitete mit Studierenden der Gesangsklasse die Kinderoper und inszenierte sie am Feldkircher Theater am Saumarkt. Die Aufführung überzeugte das Publikum mit beeindruckend und mit viel Spielfreude singenden Studierenden, witzigen Ideen und einer originellen Ausstattung.

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Die inspirierende Kraft eines Wagemutigen – Der Chor „Vocal Origen“ und das „Concerto Stella Matutina“ unter der Leitung von Clau Scherrer bescherten Besonderes zum Abschluss der Saison
Das "Concerto Stella Matutina" und der Chor "Vocal Origen" unter der Leitung von Clau Scherrer überzeugten mit Werken von Jan Dismas Zelenka auf allen Linien.
Musik / Konzert
16.12.2016 Silvia Thurner

Wer den Werdegang und den immer größer werdenden Wirkradius des „Concerto Stella Matutina“ mitverfolgt, gerät ins Staunen. Der aktuelle Abozyklus war gespickt mit Highlights. Die umtriebigen Musikerinnen und Musiker brachten zahlreiche weithin unbekannte Werke aus Archiven und Musiksammlungen in den Konzertsaal. Zum Saisonsabschluss setzten sie noch eins drauf. Unter der Leitung von Clau Scherrer interpretierten das Barockorchester und die Sängerinnen und Sänger „Vocal Origen“ zwei Werke des böhmischen Komponisten Jan Dismas Zelenka. Eine derart originelle und ausgefallene Komposition aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhundert wie die dargebotene „Missa Purificationis Beatae Virginis Mariae“ gibt es äußerst selten zu hören. Zusammen mit Zelenkas „Te Deum“ lösten die Werkdeutungen Jubel in der Kulturbühne AmBach in Götzis aus.

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Die jährliche Opernproduktion des Landestheaters mit dem SOV ist diesmal barock: Glucks „Orpheus und Eurydike“ als zeitlos gültige Liebesgeschichte
Mehrere solcher sieben Meter hohen und vielfach verwendbaren Plastiksäulen dominieren im Bühnenbild von Florian Etti optisch das Geschehen um Orpheus und Eurydike
Musik / Konzert
16.12.2016 Fritz Jurmann

Wie üblich zu einer Zeit, da die Menschen eher an das bevorstehende Weihnachtsfest als an eine Sage aus der griechischen Mythologie denken, macht das Vorarlberger Landestheater auf seine jährliche Opernproduktion zusammen mit dem Symphonieorchester Vorarlberg aufmerksam. Mit „Orpheus und Eurydike“ („Orfeo ed Euridice“) von Christoph Willibald Gluck in italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln wird in dieser langjährigen Kooperation ein neues Kapitel aufgeschlagen.

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Paula - Mein Leben soll ein Fest sein
Porträt von Rilke, das Paula dem Dichter entgegenhält.
Film / Kino
16.12.2016 Gunnar Landsgesell

Porträt der deutschen Malerin Paula Modersohn-Becker, die in der rein männlich dominierten Künstlerkolonie Worpswede vor allem erfährt, was sie nicht will: Die Technik eines akkuraten Naturalismus zu erlernen, der zudem den eigenen Marktwert steigern soll. Bereits verheiratet entflieht sie nach Paris, um in einem mondänen Künstlerumfeld ihr Leben neu zu gestalten.

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STRINQUANTET. auf der suche nach der stille. Freifeld Tonträger, 2016
CD-Tipp
15.12.2016 Silvia Thurner

„strinquantet“ mit dem Geiger Simon Frick, der Bratschistin Judith Reiter, Maria Frodl am Cello und Thomas Stempkowski am Kontrabass begaben sich für ihr neuestes Album improvisierend auf „die suche nach der stille“. Die vier Streichinstrumente fügen sich zu einem organischen Ganzen zusammen, entwickeln eine große Sogwirkung mit facettenreichen rhythmischen Patterns und einem atmenden Auf- und Abtauchen der einzelnen Instrumentalfarben. Wer erwartet, dass die vier Streicher auf einen üppigen Sound setzen, irrt. Viel mehr entfalten sie fein verwobene Klangteppiche, kreieren erzählende Naturbilder und lassen jedem Einzelnen viel Freiraum für eigene Assoziationen.

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Aktuell in den Filmclubs (16.12. - 22.12. 2016)
À peine j'ouvre les yeux - Kaum öffne ich die Augen
Film / Kino
15.12.2016 Walter Gasperi

Spielboden Dornbirn und TaSKino Feldkirch lassen diese Woche in „Kaum öffne ich die Augen“ eine junge Frau mit ihren mitreißenden Songs gegen die einengende tunesische Gesellschaft rebellieren. Das Heerbrugger Kino Madlen zeigt dagegen mit Rolando Collas „Sette Giorni“ einen klassischen Liebesfilm.

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Hilti Art Foundation in Vaduz mit neuer Ausstellung „Kirchner, Léger, Scully & mehr“
Max Beckmann: "Selbstbildnis mit Glaskugel" aus der Hilti Art Foundation
Ausstellung
14.12.2016 Anita Grüneis

Die Hilti Art Foundation eröffnet am 16. Dezember eine neue Ausstellung in ihren eigenen Räumen neben dem Kunstmuseum Liechtenstein. „Kirchner, Léger, Scully & mehr“, so der Titel der zweiten Ausstellung im sogenannten „weißen Würfel“ in Vaduz. Zehn Monate lang, bis zum 8. Oktober, werden 36 Werke aus der Privatsammlung der Firma Hilti zu sehen sein. Dabei handelt es sich vorwiegend um Werke aus dem letzten Jahrhundert, beginnend mit einem Gemälde von Paul Gauguin aus dem Jahr 1889, über Werke von Max Beckmann, Paul Klee, Ernst Ludwig Kirchner, Jean Dubuffet und Max Klee. Das neueste Werk stammt von Sean Scully aus dem Jahr 2012.

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In grenzenloser Verbindung zwischen einst, heute und morgen – Das vorarlberg museum zieht Bilanz und blickt in die Zukunft
Die Sonderausstellung "Über dem Wasser die Steine" von Hannes Ludescher ab 16.09.2017 im Atrium des vorarlberg museum | © Albrecht Schnabel
Ausstellung
14.12.2016 Mirjam Steinbock

Der Direktor des vorarlberg museums in Bregenz, Andreas Rudigier, und die Kuratorin Theresia Anwander ließen anlässlich der Pressekonferenz am Dienstag die vergangenen drei Jahre Revue passieren und warfen einen Blick auf Zahlen, Daten und Eindrücke des vergangenen sowie auf das Programm des nächsten Jahres. Dass das Haus mittlerweile zu einem Ort der Begegnung zwischen Publikum, Programm und AkteurInnen wurde, zeigt auch der Tätigkeitsbericht „sichten“, der in wunderschön gefertigter Fadenheftung bildhafte Eindrücke von Architektur, Ausstellungen und Ereignissen dokumentiert und beteiligte Menschen mit Texten zu Wort kommen lässt.

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