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Kritiken

Aktuell in den Filmclubs (2.3. - 8.3. 2018)
Das Kongo Tribunal
Film / Kino
01.03.2018 Walter Gasperi

Der Spielboden Dornbirn zeigt diese Woche im Rahmen des zweiten HUMAN VISION film festivals unter anderem Milo Raus Dokumentarfilm „Das Kongo Tribunal“. Beim Filmforum Bregenz steht als Kooperation mit dem KUB Bregenz anlässlich der aktuellen Austellung "Hope House" von Simon Fujiwara der Spielfilm „Am Ende kommen Touristen" auf dem Programm, in dem Robert Thalheim von einem jungen Deutschen erzählt, der seinen Zivildienst in der Gedenkstätte des ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz absolviert.

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Black Panther The Album: Music From And Inspired By
CD-Tipp
01.03.2018 Peter Füssl

Es hat immerhin mehr als fünfzig Jahre gedauert, bis auch der afroamerikanische Marvel-Held T'Challa alias Black Panther seinen eigenen Film bekommen hat, noch dazu einen wirklich intelligenten und sehenswerten. Umso erfreulicher ist es, dass die Mainstream-Filmindustrie für den Soundtrack mit dem vielleicht wichtigsten Musiker der aktuellen Black Community zusammengearbeitet hat, mit Kendrick Lamar, der mit Alben wie "To Pimp A Butterfly" und "Damn" die Black Music sowohl inhaltlich als auch musikalisch auf ein neues Level gehievt hat.

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Wiener Filmfestival widmet sich der Frage „What is porn?“ – Mit Vorarlberger Beteiligung
Still aus "Ars Erotica" von Katharina Schöch und Tobias Chromy (Bild: Screenshot)
Film / Kino
28.02.2018 Karlheinz Pichler

Von 1. bis 4. März werden in Wiener Kinos Pornos der anderen Art und fernab vom Mainstream in Form von Kurz-, Spiel- und Dokumentarfilmen präsentiert. Unter den 91 Filmen, die im Rahmen dieses ersten österreichischen „Porn Film Festivals“ gezeigt werden, befindet sich auch ein kunstvoller Beitrag aus Vorarlberg. Der von Katharina Schöch und Tobias Chromy produzierte Kurzfilm mit dem Titel „Ars Erotica“ hat mit Sexkino allerdings absolut nichts am Hut.

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Die Kopie von der Kopie einer Kopie – Simon Fujiwaras Nachbau des Anne Frank Hauses im Kunsthaus Bregenz
Simon Fujiwara: Hope House, 2018, Ausstellungsansicht, 2. OG (Foto M. Tretter, © Simon Fujiwara)
Ausstellung
28.02.2018 Karlheinz Pichler

Die Kommerzialisierung schreckt heute vor nichts mehr zurück. Echtes, Authentisches ist kaum noch zu haben. Selbst in die Tabus der Geschichte sowie in unsere ureigensten Erinnerungen und Erinnerungsräume schleichen sich fremde Interessen ein und versuchen, daraus Kapital zu schlagen. Der englische Künstler Simon Fujiwara führt dies am Beispiel des Amsterdamer Anne-Frank-Hauses vor. Mit der aufwendigen, scheibchenweisen Rekonstruktion dieses heute als Museum in der Prinsengracht betriebenen Gebäudes über drei Stockwerke im Kunsthaus Bregenz (KUB) hinweg zieht der Künstler auch die Leute in Massen an. Nach einem Monat haben bereits über 6.000 Besucher die Ausstellung gesehen. Das „Hope House“ rege zu Diskussionen und zum Nachdenken an und lasse eigentlich niemand kalt, heißt es seitens der KUB-Verantwortlichen.

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Camille Bertault: Pas de géant
CD-Tipp
28.02.2018 Peter Füssl

Oh, là, là - Madame Bertault singt nicht nur "formidable", sie ist auch ein unkonventionelles, witziges und durchaus auch theatralisch talentiertes Kreativitäts- und Energiebündel von ganz außergewöhnlichem Format! Die 31-jährige Französin hat klassisches Klavier und Schauspiel studiert, wurde von klein auf von ihrem Vater mit Jazz infiltriert und orientierte sich bei ihren autodidaktischen Gesangsstudien weit mehr an John Coltrane, als - wie vielleicht zu erwarten wäre - an den großen Jazzvokalistinnen.

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„Erik & Erika” – 20 Jahre im Schnelldurchlauf statt dichtes Zeitbild und Psychogramm
Seifenkiste statt Puppe – Simple Verkürzung der Geschlechterbilder der 1960er Jahre
Film / Kino
27.02.2018 Walter Gasperi

So rasant der Stern Erika Schineggers als Skistar Mitte der 1960er Jahre aufging, so abrupt verglühte er als Zweifel an ihrer weiblichen Identität aufkamen. Reinhold Bilgeri zeichnet in seinem Spielfilm oberflächlich und grobschlächtig das Leben der Kärntner Abfahrtsweltmeisterin von der Geburt bis zur Findung der männlichen Identität nach.

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Musikalisch, tänzerisch, poesievoll – Carolina Fink, Andreas Paragioudakis und ein Ensemble der Musikschule Dornbirn machten gemeinsame Sache
Ellie & Emillio, alias Carolina Fink und Andreas Paragioudakis, boten im Kleinen Saal des Dornbirner Kulturhauses ein geistreiches musikalisches Tanztheater.
Musik / Konzert
26.02.2018 Silvia Thurner

An der Musikschule Dornbirn wirken kreative Köpfe zusammen, die nicht nur pädagogisch tätig sind, sondern sich auch künstlerisch profiliert haben. Seit einigen Jahren kreieren die Tanzpädagogen Carolina Fink und Andreas Paragioudakis musikalische Tanztheaterproduktionen für und mit Kindern. Mit der neuesten Produktion „Emillio & Ellie“ unterhielten sie gemeinsam mit einem Kammerensemble des Jugendsinfonieorchesters Dornbirn unter der Leitung von Ivo Warenitsch die kleinen und die großen Menschen im Dornbirner Kulturhaus. Das kluge Konzept verwob Musik, Clownerie und Tanz zu einer poetischen Geschichte.

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„Die freche Flöte“ machte nicht nur den Kindern Freude – das erste „Sitzkissenkonzert“ im Rahmen der Bregenzer Meisterkonzerte war ein voller Erfolg
Der Flötist Erwin Klambauer half Papageno, alias Christoph Matl, bei der Suche nach seiner Panflöte.
Musik / Konzert
26.02.2018 Silvia Thurner

Die neue Kulturamtsleiterin Jutta Dieing hat in ihr Gestaltungskonzept der „Bregenzer Meisterkonzerte“ erstmals auch die Kinder mit einbezogen und ein „Sitzkissenkonzert“ in die Abonnementreihe integriert. Die Idee fand sehr viel Resonanz. Etwa 360 junge und jung gebliebene Menschen erlebten in der Werkstattbühne mit Musik von Mozart ein unterhaltsames und kreativ gestaltetes Konzert. Den „Draht“ zum Publikum fanden der Schauspieler Christoph Matl und eine Kammerorchesterformation der Wiener Symphoniker sofort.

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Spielerisches und Doppelbödiges – Lahav Shani und die Wiener Symphoniker zelebrierten Licht- und Schattenseiten in der Musik
Erwin Klambauer gestaltete mit seinen Orchesterkollegen unter der Leitung von Lahav Shani das Flötenkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart mitteilsam und elegant.
Musik / Konzert
25.02.2018 Silvia Thurner

Zum traditionellen Konzert im Rahmen der Bregenzer Meisterkonzerte brachten die Wiener Symphoniker mit ihrem ersten Gastdirigenten Lahav Shani spannende Werkdeutungen von Mozart und Prokofjew mit ins Festspielhaus. Aus den Reihen des Orchesters stammte der Solist des G-Dur Flötenkonzertes von W.A. Mozart. Erwin Klambauer spielte seinen Part mit einem warmen Ton und wurde dabei von seinen Orchesterkollegen hervorragend getragen. Eine Klasse für sich war der erst 29-jährige Lahav Shani am Dirigentenpult. Zusammen mit dem Orchester kristallisierte er insbesondere aus Prokofjews fünfter Symphonie die ureigene musikalische Kraft und Aussage heraus.

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Vince Ebert im TAK - wie seid ihr früher ohne Computer ins Internet gekommen?
Vince Ebert erklärt im TAK seine Sicht der Zukunft
Kleinkunst / Kabarett
25.02.2018 Anita Grüneis

Vince Ebert ist anders. Der Diplomphysiker fand vor Jahren seine künstlerische Nische. Er hatte als Consultant bei einer Unternehmensberatung sein humoristisches Potential entdeckt und gemeinsam mit Mediziner Eckhart von Hirschhausen ein Kabarettprogramm entwickelt, das sich spielerisch mit den Fragen der Physik befasste. Damit trat er auf Kleinkunstbühnen auf. Heute tourt er über große Bühnen und erklärt zudem regelmäßig im TV wissenschaftliche Phänomene. Im Schaaner TAK begeisterte er sein Publikum nach „Evolution“ nun mit seinem neuen Programm „Zukunft ist the future“.

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