Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Kritiken

Ansteckende Freude mit barocken Spielarten – Herbert Walser-Breuß und Bernhard Lampert an Barocktrompeten sowie der Organist Johannes Hämmerle begeisterten mit einem exquisiten Konzert
Herbert Walser-Breuß und Bernhard Lampert sowie Johannes Hämmerle an der Orgel können in ihren Werkdeutungen auf viel gemeinsame Musiziererfahrung bauen. Alle drei zählen zu den Gründungsmitgliedern des "Concerto Stella Matutina". Dies war im Rahmen der Basilikakonzerte Rankweil eindrücklich zu erleben.
Musik / Konzert
22.05.2017 Silvia Thurner

Drei ausgewiesene Spezialisten der historischen Aufführungspraxis musizierten im Rahmen der Rankweiler Basilika Konzerte. Herbert Walser-Breuß und Bernhard Lampert sowie Johannes Hämmerle präsentierten ein hervorragend zusammengestelltes Programm mit Werken aus der Barockzeit. Der Werkauswahl war als Leitgedanke der musikalische Begriff „con discretione“ zugrundegelegt. Diesen verstanden die Musiker im Sinne eines geschmackvollen Vortrags, der die verschiedenen Schattierungen und Empfindungen der Musik treffend, ideenreich und vielfältig zum Ausdruck brachte.

zum Artikel >
Jahrhundertfrauen
Greta Gerwig als Post-Punk-Girl sorgt bei Mutter Dorothea mit Genderpolitik-Agenda für Irritationen.
Film / Kino
18.05.2017 Gunnar Landsgesell

Santa Barbara 1979: Eine 55-jährige Alleinerzieherin (Annette Bening) und ihr 15-jähriger Sohn erleben eine sich wandelnde Welt ein wenig anders. Als zwei weitere Frauen (Greta Gerwig und Elle Fanning) im Haus einziehen, findet der pubertierende Jamie zwar Anschluss - aber leichter wird es in diesem Coming-of-Age Film damit nicht.

zum Artikel >
Ein Bluesrocker in allerbester Begleitung – Joe Bonamassa in Ravensburg
Ein Mann, eine Sonnenbrille und viele schöne E-Gitarren: Joe Bonamassa war in der Oberschwabenhalle zu Gast.
Musik / Konzert
18.05.2017 Thorsten Bayer

Auf seinen Alben klingt der 40-jährige Wahlkalifornier Bonamassa trotz seiner fulminanten Soli mitunter etwas seelenlos. Live sieht das ganz anders aus, wie er gestern Abend eindrücklich unter Beweis stellte. In die Oberschwabenhalle Ravensburg hatte er eine Begleitband aus sieben Musikern mitgebracht, die jede und jeder für sich erlebenswert waren.

zum Artikel >
Aktuell in den Filmclubs (19.5. - 25.5. 2017)
Vor der Morgenröte
Film / Kino
18.05.2017 Walter Gasperi

Am Spielboden Dornbirn steht im Rahmen der Queer-Filmreihe in Kooperation mit dem Verein Go West Lucia Puenzos Regiedebüt „XXY“ auf dem Programm. Im Feldkircher Theater am Saumarkt wird im Rahmen der Feldkircher Literaturtage (18. – 20.5.), die sich heuer Stefan Zweig widmen, Maria Schraders „Vor der Morgenröte“ gezeigt.

zum Artikel >
Eric Schaefer: Kyoto mon Amour
CD-Tipp
18.05.2017 Peter Füssl

Der von Hardcore über klassische Perkussion und Jazz bis zur Neuen Musik mit allen musikalischen Wassern gewaschene Schlagzeuger und Komponist Eric Schaefer thematisiert auf seiner neuesten Produktion seine Begeisterung für Asien, vor allem für Japan, das er, wie auch Korea, schon mehrfach besuchte. „Kyoto mon Amour“ wurde von den vielfältigen Eindrücken im Verlauf eines dreimonatigen Studienaufenthaltes in der alten Kaiserstadt inspiriert: Von Zen-Meditationen, Kabuki- und Nō-Theater, alter höfischer Musik, Bergwanderungen und auch von den Kalligraphien des Shodo-Künstlers Shoshu, der auch die Cover-Art beisteuerte.

zum Artikel >
Der 5. Hohenemser Literaturpreis geht an Selim Özdogan
 Selim Özdogan wird am 24. Juni im Salomon-Sulzer-Saal in Hohenems den Preis entgegennehmen © Tim Bruening
Literatur
17.05.2017 Christina Porod

Am 24. Juni wird der „Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige Autor/innen nichtdeutscher Muttersprache“, den die Stadt Hohenems seit 2009 alle zwei Jahre international ausschreibt, erneut verliehen: Unter den zahlreichen unveröffentlichten Prosatexten, die anonym zur Bewertung vorlagen, wurde die Erzählung „Geschichte ohne Papier“ von Selim Özdogan aus insgesamt 162 Einsendungen für den mit 7.000 Euro dotierten Preis ausgewählt.

zum Artikel >
Trombone Shorty: Parking Lot Symphony
CD-Tipp
16.05.2017 Peter Füssl

Als Vierjähriger marschierte er in New Orleans mit Posaune bei der Streetparade mit und bekam dafür den Namen „Trombone Shorty“ verpasst, als Achtjähriger trat er - natürlich illegalerweise - mit eigener Band in Clubs auf, er produzierte bei Verve drei Alben und wurde für den Grammy nominiert, war mit Lenny Kravitz, Madonna, den Foo Fighters und den Red Hot Chili Peppers unterwegs, wurde mit 26 im „Down Beat“-Poll zum besten Posaunisten des Jahres gewählt, gastierte fünfmal bei den Obamas im Weißen Haus, schrieb mit dreißig ein preisgekröntes Kinderbuch über seine eigene Lebensgeschichte und landet nun ein Jahr später beim renommierten Blue Note-Label. Troy Andrews ist also alles andere als ein Langweiler und auch kein Kind von Traurigkeit.

zum Artikel >
Wunderschöne Tode - Michèle Anne De Mey/Jaco Van Dormael – collectif Kiss & Cry begeisterten mit „Cold Blood“ beim „Bregenzer Frühling“
In Miniaturkulissen tanzende Hände entführen in Traumwelten
Tanz
15.05.2017 Peter Füssl

Die belgische Tänzerin und Choreografin Michèle Anne De Mey und ihr Landsmann, der Autor und Regisseur Jaco Van Dormael, verleihen dem gängigen Begriff „Kunsthandwerk“ eine völlig neue Bedeutung, denn sie lassen in ihrer originellen Produktion „Cold Blood“ nur Hände und Finger tanzen. Ein virtuoses Spiel mit Perspektiven und Realitätsverschiebungen – gespickt mit herzerwärmender Poesie und bissigem Witz.

zum Artikel >
Intuitives musikalisches Geben und Nehmen – das Ensemble SHIRAZ unter der Leitung von Khosro Soltani begeisterte das Publikum mit persischer Musik
Khosro Soltani und sein Ensemble SHIRAZ mit Majid Derakhshani (Tar), Khosro Soltani (Ney), Kian Soltani (Kemantsche), Arjang Seyfizadeh (Setar) und Mohammad Ghavihelm (Tombak) sowie der Sängerin Sepideh Raissadat präsentierten erstmals seit langem persische Musik mit einem vielfältig zusammengestellten Programm.
Musik / Konzert
15.05.2017 Silvia Thurner

Erstmals musizierten Khosro Soltani und sein Ensemble SHIRAZ, dem auch der hierzulande bestens bekannte Cellist Kian Soltani angehört, in der näheren Umgebung. Einen stimmungsvollen Rahmen für dieses außergewöhnliche Konzerterlebnis bot die Pfarrkirche St. Sebastian im benachbarten Rebstein in der Schweiz. Die exzellenten Musiker und die ausdrucksstarke Sängerin Sepideh Raissadat verwiesen auf ihre persischen Wurzeln und führten die vielen Zuhörenden mit den typischen Klangfarben der Ney, Setar und Tar, Kemantsche, Tombak und Daf in faszinierende musikalische Welten.

zum Artikel >
Bunter Mix – das Symphonieorchester Vorarlberg und Gérard Korsten nahmen sich zum Saisonsabschluss zu viel vor
Der französische Harfenist Xavier de Maistre stand im Mittelpunkt des sechsten Abonnementkonzertes des Symphonieorchesters Vorarlberg. (Fotos: Dietmar Mathis)
Musik / Konzert
14.05.2017 Silvia Thurner

Zum Abschluss der Abonnementsaison lotete das Symphonieorchesters Vorarlberg unter der Leitung von Gérard Korsten mit einem Werk von Georg Friedrich Haas mikrotonale Zusammenklänge aus, musizierte mit Xavier de Maistre ein Harfenkonzert, wendete sich schließlich der „Maurischen Trauermusik“ von Mozart zu und spielte Schuberts berühmtes Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“ in der Version für Streichorchester. Die Musikerinnen und Musiker gestalteten die Werkdeutungen ambitioniert aus, dennoch hinterließ der Konzertabend im Montforthaus Feldkirch in mehrerlei Hinsicht einen unbefriedigenden Eindruck.

zum Artikel >
Artikelaktionen
Newsletter
Erhalten Sie die neuesten Kritiken per E-Mail
(Required)