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Kritiken

Money Monster
Hip-Hop und Börsenbusiness - fließende Grenzen.
Film / Kino
26.05.2016 Gunnar Landsgesell

Enttäuschter Anleger stürmt TV-Studio und nimmt den TV-Moderator einer Börsenshow (George Clooney) als Geisel, weil dieser die Leute falsch beraten hat. Was verheißungsvoll beginnt, zerstreut sich schließlich in komischen Momenten und partikularen Schauplätzen. Regisseurin Jodie Foster hält die Satire nicht durch und behandelt die hier aufgeworfenen Probleme schließlich als kriminalistischen Plot, den man nur aufzulösen braucht.

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Aktuell in den Filmclubs (27.5. - 2.6. 2016)
Der Schamane und die Schlange
Film / Kino
26.05.2016 Walter Gasperi

Spielboden Dornbirn und TaSKino Feldkirch zeigen diese Woche Ciro Guerras faszinierenden Amazonas-Trip „Der Schamane und die Schlange“. Im Takino Schaan läuft dagegen der Dokumentarfilm „Iraqi Odyssey“, in dem der aus dem Irak stammende Schweizer Samir Einblick in die Geschichte seiner weitverzweigten Familie, aber auch seines Heimatlandes bietet.

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Carla Bley – Andy Sheppard – Steve Swallow: Andando el Tiempo
CD-Tipp
26.05.2016 Peter Füssl

Am 11. Mai feierte die in Oakland/Kalifornien geborene Carla Bley – längst eine Ikone des zeitgenössischen Jazz, dessen Entwicklung sie in den letzten vierzig Jahren maßgeblich mitbestimmt hat – ihren 80. Geburtstag. Man darf davon ausgehen, dass die Schöpferin von mehr als fünfhundert stilistisch vielschichtigen, innovativen, geistreichen und oft auch von einer gepflegten Ironie aufgeheiterten Kompositionen an ihrem Jubeltag viel Schönes und Wohltuendes zu hören bekam. Aber kaum etwas wird sich mit dem messen können, was Carla Bley den Jazz-Fans – wenn man so will, als umgekehrtes Geburtstagspräsent – schenkt, denn auf ihrem von Manfred Eicher produzierten 23. Album als Band-Leaderin findet sich eine Handvoll neuer Kompositionen, die alles in sich tragen, was ihre kreativen Qualitäten ausmacht: klare Strukturen mit verblüffenden Wendungen, intelligente Leichtigkeit anstelle brachialen Virtuosentums und feinsinniger Witz als Salz in der musikalischen Haute cuisine.

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Frischer Wind beim SOV: Der Abo-Zyklus 2016/17 wird auf sechs Konzerte mit drei Dirigentendebüts aufgestockt
Nach über 30 Jahren ist das Symphonieorchester Vorarlberg zum unverzichtbaren Bestandteil im Kulturleben des Landes geworden, hier bei einem Abo-Konzert im März im neuen Montforthaus Feldkirch (© Fritz Jurmann)
Musik / Konzert
24.05.2016 Fritz Jurmann

Das im vergangenen Herbst gefeierte 30-Jahre-Jubiläum des Symphonieorchesters Vorarlberg hat dieser Einrichtung einen solchen Sympathieschub seines treuen Konzertpublikums beschert, dass es die Verantwortlichen nun gewagt haben, den bislang fünfteiligen Abo-Zyklus für die kommende Saison 2016/17 auf sechs Konzerte aufzustocken. Drei davon übernimmt der seit zehn Jahren als Chefdirigent des Orchesters amtierende Südafrikaner Gérard Korsten. Weitere News, die am Dienstagvormittag bei einer von Ursula Fehle von Pzwei moderierten Programmpräsentation im Bregenzer Festspielhaus vorgestellt wurden: Stardirigent Kirill Petrenko hält Wort und führt auch als Generalmusikdirektor in München und designierter Chef der Berliner Philharmoniker seinen Mahler-Zyklus mit dem SOV zu Ostern 2017 mit der Symphonie Nr. 5 cis-Moll fort – das ist jene mit dem berühmten „Adagietto“, das man aus dem Visconti-Film „Tod in Venedig“ kennt. Und er hat auch bereits seine Zusage für die Saison 2017/18 deponiert.

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Streichtrios ins Licht gerückt – Kian Soltani musizierte mit Freunden bei der Schubertiade und bot eine energiegeladene Unterhaltung
Der Cellist Kian Soltani ist nicht nur ein herausragender Solist, sondern auch ein unterhaltsamer und geistreicher Kammermusikpartner. Mit seinen Freunden Marc Bouchkov an der Violine und Adrien Boisseau an der Bratsche erklangen im Rahmen der Schubertiade Hohenems spannend dargebotene Streichtrios. (Foto: Schubertiade)
Musik / Konzert
24.05.2016 Silvia Thurner

Der allseits geschätzte Cellist Kian Soltani musizierte mit Marc Bouchkov (Violine) und Adrien Boisseau (Viola) bei der Schubertiade Hohenems. Keiner älter als fünfundzwanzig Jahre und alle am Beginn einer internationalen Karriere stehend, präsentierten die drei sympathischen Musiker Streichtrios von Schubert, Beethoven und Dohnányi. Beeindruckend stellten sie unter Beweis, dass Streichtrios der 'Königsdisziplin' Streichquartett um nichts nachstehen, wenn sie spannend interpretiert werden. So lebendig gespielt, waren diese Kompositionen schon lange nicht mehr zu erleben.

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Jan Lundgren: The Ystad Concert
CD-Tipp
24.05.2016 Peter Füssl

Ob Renaissancemusik oder Kraftwerks „Computer Liebe“, das Great American Songbook oder virtuos-abenteuerliche Erkundungen mit Richard Galliano und Paolo Fresu im „Mare Nostrum“, der schwedische Pianist Jan Lundgren liebt die Abwechslung und hält auch nichts von stilistischen Beschränkungen. Den ersten großen Erfolg feierte er 1997 mit dem vielfach ausgezeichneten Album „Swedish Standards“, dessen Kirchenlied- und Volkslied-Bearbeitungen sogar in den Pop-Charts landeten.

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Morphing II - Im Bregenzer Theater Kosmos verwandeln das Jazzorchester Vorarlberg unter der Leitung von Martin Eberle, die Tänzerin Silvia Salzmann und der Komponist Clemens Wenger Musik und Tanz zu einem Resonanzkörper
Thomas Geismayr und Carmen Pratzner im Duo mit dem Jazzorchester. © Sarah Mistura
Tanz
23.05.2016 Mirjam Steinbock

Es ist erfrischend und mitreißend zugleich, wenn KünstlerInnen der freien Musik- und Tanzszene Vorarlbergs sich kennenlernen, künstlerisch neugierig aufeinander werden und ein gemeinsames Projekt starten. So geschehen beim Jazzorchester Vorarlberg und drei Vorarlberger Tänzerinnen während einer Produktion der Bregenzer Festspiele. Zwei Jahre später und mit dem Engagement eines ebenfalls begeisterten Komponisten mündet die Idee in „Morphing II“, einer Wandlung von Musik und Tanz, Akustik und Elektronik, Big-Band und Performance.

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Heinrich und die „Häutungen“ im Schloss Werdenberg
Michel Godard erweckte das Serpent zu sehr zeitgenössischem Leben
Aktuell
23.05.2016 Anita Grüneis

Heinrich ist mit seiner Länge von einem Meter achtzig eine stattliche Erscheinung. Dass er an der diesjährigen Schlossmediale mit dem Thema „Häutungen“ als Dauergast im Schloss Werdenberg sein durfte, ehrte ihn besonders. Während es draußen die zehn Tage über meistens regnete oder föhnig stürmte, sass er im Dachgeschoß des Schlosses im Trockenen und genoss die Darbietungen.

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Ein direkter Ausdruck der Leidenschaft – Daniel Hope und Anders Kjellberg Nilsson sowie das Kammerorchester Basel boten einen faszinierend farbenreichen Saisonsabschluss
Ein dynamisches Spiel, bei dem sich jeder einzelne Musiker mit Leidenschaft einbrachte, zeichnete das Konzert mit Daniel Hope, Anders Kjellberg Nilsson und dem Kammerorchester Basel aus. Sie musizierten zum Abschluss der aktuellen Saison der Abonnementreihe "DornbirnKlassik" im Kulturhaus.
Musik / Konzert
20.05.2016 Silvia Thurner

Wenn der Geiger Daniel Hope und das Kammerorchester Basel gemeinsam auf der Bühne musizieren, ist ein besonderer Musikgenuss garantiert. Das Konzert im Rahmen von „DornbirnKlassik“ bildete in mehrerlei Hinsicht den großartigen Abschluss eines sehr erfolgreichen Abonnementjahres. Präsentiert wurde als „Tribute an Jehudi Menuhin“ ein variantenreich zusammengestelltes Programm, das einen Bogen von der Barockzeit bis in die Gegenwart spannte. Das Orchester trat als Barock-Consort gleichermaßen souverän auf wie als Kammerorchester mit aktuellen Kompositionen. Jede und jeder war sich seiner Eigenverantwortung bewusst, und so entwickelte sich eine mitreißend farbenreiche Musizierart.

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Ilse Aberer – Out of Frame - Vernissagerede in der Galerie allerArt Bludenz am 19.5.2016
Ilse Aberer, O.T. I, Acryl auf Birkenschichtholz © alle Fotos: Karlheinz Pichler
Ausstellung
20.05.2016 Peter Niedermair

Die Ausstellung ist eingerichtet. Es geht jetzt nur noch darum, das Geheimnis zu finden, sich auf die Spurensuche zu begeben, die Fragen anwärmen, sie ein bisschen an die Sonne stellen. Hier in der Remise beginnt Kunst auch mit der Faszination des Raums. Hans Hohenfellner war der Architekt für die Pläne dieses Kleinkunsttheaters in Bludenz, 1992, in dem die Galerie allerARt untergebracht ist. Diesen Raum hier, 11,81 x 6,46 x 4,40 m, hat sich Ilse Aberer, die Künstlerin aus Götzis, mit seinen weißen Wänden und diesem weißen Boden vorgestellt. Auf diesem bewegen wir uns mit fast schwebender Leichtigkeit, als gingen wir auf einem samtweichen, bemoosten Grund. Dieser Boden spielt mit eine entscheidende Rolle, wenn wir uns mit Ilse Aberers künstlerischer Raumvermessung auseinandersetzen.

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