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Kritiken

Ibeyi: Ash
CD-Tipp
29.09.2017 Peter Füssl

Der mitreißende Elektro-Soul-Pop des 2015 erschienenen Debutalbums katapultierte die kubanisch-französischen Zwillingsschwestern Lisa-Kaindé und Naomi Díaz in Beyoncé-Videos, Chanel-Modeschauen und in eine Produktion des renommierten Alvin Ailey American Dance Theatre. Aber die selbstbewussten, mittlerweile 21 Jahre jungen Frauen ruhen sich nicht auf ihren Erfolgen aus, sondern beweisen mit dem neuen Album, dass sie sich sowohl musikalisch als auch von den Texten her durchaus weiterentwickelt haben.

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Wir töten Stella
Der Weg in eine unerklärliche Schuld. Kein leichtes Unterfangen, die inneren Stimmungen von "Wir töten Stella" in Bilder zu gießen.
Film / Kino
28.09.2017 Gunnar Landsgesell

Marlen Haushofers Novelle "Wir töten Stella" ist noch vor "Die Wand" entstanden. Schon in diesem kühlen Ehedrama beschleicht die Protagonistin ein unheimliches Gefühl der Isolation. Freilich erst nach dem Tod von Stella, an dem sie sich schuldig fühlt.

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Aktuell in den Filmclubs (29.9. - 5.10. 2017)
My Cousin Rachel
Film / Kino
28.09.2017 Walter Gasperi

Das TaSKino Feldkirch zeigt diese Woche die ebenso stimmungsvolle wie spannende Daphne du Maurier-Verfilmung „My Cousin Rachel“. Am Spielboden Dornbirn steht das quälend intensive Kammerspiel „Innen Leben“ auf dem Programm, in dem Philippe van Leeuw die Situation von Zivilisten im Syrienkrieg vermitteln will.

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Evelyn Fink-Mennel: „... nur für Freunde der Urtriebforschung“
CD-Tipp
26.09.2017 Peter Füssl

Wer das alpenländisch dummdreiste „Zipfel eini, Zipfel aussi“ oder die noblere französische Pop-Chanson-Variante „Je t’aime ... moi non plus“, Ende der 60-er Jahre von Serge Gainsbourg mit Brigitte Bardot und Jane Birkin eingespielt, bislang für das Nonplusultra an frivolem Liedgut hielt, kann sich nun mit Evelyn Fink-Mennel auf höchst unterhaltsame Art einschlägig weiterbilden. Denn Sex und Erotik sind, mehr oder weniger geschickt getarnt und in verschlüsselter Form die wahren Inhalte vieler Volkslieder und Gstanzln, was der Wiener Ethnologe und Sexualwissenschaftler Friedrich Salomon Krauss schon vor hundert Jahren wissenschaftlich exakt und detailreich dokumentierte.

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„Sulzberger Orgelherbst“ – Bruno Oberhammer lenkte den Blick auf die Klangqualitäten der historischen Orgel von Anton Behmann
Bruno Oberhammer ist ein Kenner der Orgellandschaft Vorarlbergs. In Sulzberg brachte er die historische Orgel von Anton Behmann aus dem Jahr 1895 zum Klingen.
Musik / Konzert
25.09.2017 Silvia Thurner

In Vorarlbergs Kirchen stehen zahlreiche historische Orgeln von bekannten Orgelbauern wie Silbermann, Bergöntzle, Schönach oder Behmann. Während der Wert vieler Instrumente in den vergangenen Jahren erkannt wurde und diese auch bespielt werden, finden sich noch einige (fast) vergessene Exemplare im Land. Diese Instrumente vor den Vorhang zu holen, hat sich der Organist Bruno Oberhammer zur Aufgabe gemacht. In Sulzberg brachte er eine historische Orgel von Anton Behmann mit selten zu hörenden Werken zum Klingen und machte so die klanglichen Charaktereigenschaften dieses im Originalzustand erhaltenen Instrumentes aus dem Jahr 1895 erlebbar.

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Sugaray Rayford im TAK - Eine große Seele mit Blitzschlag-Energie
Sugaray Rayford setzte das TAK unter Strom
Musik / Konzert
25.09.2017 Anita Grüneis

Der 48-jährige Sänger Sugaray Rayford aus Texas ist ein Künstler, der nicht nur die Herzen berührt, sondern sie auch noch energetisiert. Er ist groß – in jeder Hinsicht. Seine körperliche Länge von fast 2 Metern steht seiner Stimme in nichts nach – groß sind aber nicht nur Körper und Gesang, groß ist auch die Persönlichkeit. Rayford, der von und durch die Musik lebt, der das Leben liebt und die Menschen daran teilhaben lassen möchte, gastierte das erste Mal im TAK. Zufällig. Er hatte ein Live-Album im legendären Atlantis Basel aufgenommen und war von dort nach Schaan gereist. Mit ihm Gino Matteo an der Gitarre und Ralph Carter am Bass, an den Keyboards saß Drake Shining, am Schlagzeug Lavell Jones. Die beiden Bläser kamen aus England: Aaron Liddard mit seinem Saxophon, einst Teil der Band von Amy Winehouse, und Giles Straw an der Trompete. Das Publikum erlebte mit dieser Band einen Sugaray Rayford, der per Herzschlag mit seinen Musikern verbunden war.

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Ein Buch wie ein Film - „Die Töchter“ von Dietmar Schlatter
Literatur
25.09.2017 Raffaela Rudigier

Sie kämpfen ums Überleben, hadern mit ihren Schicksalen, werden missbraucht und üben selbst manchmal Macht aus, sind mehr oder weniger gottesfürchtig, sozial angesehen oder geächtet und manche von ihnen haben besondere Gaben – so oder so ähnlich kann man sich das Leben der Frauen von früher in den Bergdörfern der Alpen vorstellen. Dietmar Schlatter hat das getan. Er schreibt in seinem Erstlingswerk „Die Töchter“ über die Frauenschicksale zweier Familien, die über drei Generationen hinweg miteinander verwoben sind.

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Verinnerlichte Naturstimmungen – das Symphonieorchester Vorarlberg bot zum Saisonsauftakt einen ereignisreichen Konzertabend
Beim ersten Abonnementkonzert des Symphonieorchesters im Feldkircher Montforthaus wurde viel geboten. Das "Wave Quartet" musizierte das Concerto BWV 1061 von Johann Sebastian Bach in einer außergewöhnlichen Besetzung für vier Marimbas. (Fotos: Dietmar Mathis)
Kritiken
24.09.2017 Silvia Thurner

Mit dem neuesten Werk „Landschaft mit Regenbogen“ von Richard Dünser eröffneten das SOV und Gérard Korsten im Feldkircher Montforthaus die aktuelle Saison. Damit setzten sie ein Zeichen, das Schule machen sollte. Die Uraufführung spielten die Musikerinnen und Musiker mit einer beeindruckenden Klangkultur, so dass die klangfarbenreichen und fein verwobenen musikalischen Inhalte hervorragend zur Geltung kamen. Eine niveauvolle Show, die für Abwechslung im Konzertsaal sorgte, war der Auftritt des "Wave Quartet" mit vier Marimbas. Gut abgerundet wurde der Konzertabend mit der Interpretation der ersten Sinfonie von Robert Schumann.

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Schloss aus Glas
Woody Harrelson als skrupelloses Familienoberhaupt, das am Ende reingewaschen wird.
Film / Kino
22.09.2017 Gunnar Landsgesell

Ein Familiendrama aus den USA, basierend auf der Autobiographie von Jeannette Walls, deren Härten sich in der Verfilmung auf irritierende Weise verflüchtigen.

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Entwicklungspotentiale herauskristallisieren und großzügig fördern – die Nominierungen zum Vorarlberger Kulturpreis 2017 in der Sparte „Jazz“ wurden bekanntgegeben
Im Konferenzraum der Sparkasse Bregenz wurden die Nominierungen zum diesjährigen Kulturpreis Vorarlberg bekanntgegeben. Der Multiinstrumentalist Johannes Bär - im Bild -, Andreas Broger (Saxophon), Fabio Devigili (Saxophon), Martin Grabher (Schlagwerk), Veronika Morscher (Gesang), Benjamin Omerzell (Piano) und David Soyza (Schlagwerk) treten im ORF Funkhaus zur Vorauswahl an.
Musik / Konzert
21.09.2017 Silvia Thurner

Bereits zum dritten Mal loben das Casino Bregenz und die Sparkasse Bregenz in Kooperation mit dem ORF und der Kulturabteilung des Landes den Vorarlberger Kulturpreis 2017 aus. Nach der „Darstellenden Kunst“ und dem „Tanz“ wenden die Initiatoren in diesem Jahr den Blick in Richtung „Jazz“. Im Rahmen einer Pressekonferenz gaben Jasmin Ölz und Markus Klement (ORF), Peter Jäger (Sparkasse), Bernhard Moosbrugger (Casino) und Winfried Nussbaummüller (Kulturabteilung des Landes) die nominierten Musikerinnen und Musiker bekannt und boten Einblicke in die Entscheidungsfindung und das weitere Auswahlverfahren. Der mit 10.000 Euro dotierte Kulturpreis ist die finanziell höchst dotierte Auszeichnung in Vorarlberg. Überdies werden zwei Anerkennungspreise zu je 2.500 Euro vergeben.

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