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Kritiken

Warum tut das alles so weh? - Thomas Hoor und May-Britt Nyberg Chromy in der Artenne Nenzing
Thomas Hoor: Das Leben selbst erbrechen, Buntstift und Bleistift auf Papier
Ausstellung
25.05.2015 Jonas Berkmann

Thomas Hoor kennt man bislang vor allem als Maler farbintensiver Ölbilder, May-Britt Nyberg Chromy für Acrylarbeiten auf Leinwand sowie Pappmascheeobjekte. Unter der ominösen Headline „Kein Gras, kein Heu, kein Leckstein“ zeigen die beiden Kunstschaffenden in der aktuellen Ausstellung in der Artenne Nenzing nun erstmals Zeichnungen (Hoor) respektive Linoldrucke (Nyberg Chromy).

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Ausgeflipptes Finale - Trajal Harrell verunsicherte zum Abschluss des „Bregenzer Frühlings“
Voguing - die hohe Kunst des Posens (© Ian Douglas)
Tanz
25.05.2015 Peter Füssl

Trajal Harrell und seine Kompagnie gehören zu den angesagten Performern am Big Apple, aber – wer hätte das vermutet? – Bregenz ist nicht New York. So verließen zahlreiche Tanzfans im Verlauf der rund zweieinhalbstündigen Aufführung den Saal, eine stumme Missfallensbekundung, wie sie in dieser Deutlichkeit beim „Bregenzer Frühling“ bislang noch nie zu erleben war. Aber lustigerweise passte auch dieser kleinere „Massenexodus“ in das bunte Sammelsurium aus durchgeknallten Ideen und erschien fast wie ein Teil des Konzepts.

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Wenn derart inspirierte Musikerinnen und Musiker zusammentreffen, gibt’s ein großes Fest – Im Bahnhof Andelsbuch spielten der HMBC, ALMA und „Opas Dirndl“ auf
Der HMBC stellte sich in neuer Besetzung vor und sorgte an seiner Geburtsstätte, dem Bahnhof Andelsbuch, für Stimmung.
Musik / Konzert
25.05.2015 Silvia Thurner

Das 15-jährige Bestehen des Kulturvereins Bahnhof in Andelsbuch war ein willkommener Anlass, um dieses ‚Jubiläum’ ausgiebig zu feiern. Gleich drei ausgesuchte Bands - der „Holstuonarmusigbigbandclub“, die Wiener Band „ALMA“ und „Opas Dirndl“ aus Südtirol - musizierten an unterschiedlichen Spielorten - im Bahnhof, im Gemeindesaal sowie in „Tones Stadl“. Die vielen Besucherinnen und Besucher machten einen ‚Umgang’ und bekamen viel Abwechslung und beste Unterhaltung geboten. Klar, dass sich daraus eine Wäldarfise in bester Tradition entwickelte.

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Poesie in Bewegung – Jamie Adkins beim Seelax-Festival
Warum einfach, wenn es auch umständlich geht? Jamie Adkins und sein „Circus Incognitus"
Kleinkunst / Kabarett
23.05.2015 Thorsten Bayer

Eine umjubelte Österreich-Premiere seines Programms „Circus Incognitus“ feierte am Freitagabend Jamie Adkins im ausverkauften Freudenhaus Bregenz. Der US-Amerikaner mit Wohnsitz in Kanada überzeugte mit einer heiteren Show zwischen Clownerie, Jonglage, Balancekunst und Akrobatik. An diesem Pfingstwochenende ist er noch an zwei weiteren Abenden zu erleben, es gibt noch Tickets.

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An der Schnittstelle von Bildraum und realem Raum - Christian Megert mit Zero- und aktuellen Arbeiten in der Vaduzer Galerie am Lindenplatz
Christian Megert: Farbiges Scherbenbild, 2011
Ausstellung
22.05.2015 Karlheinz Pichler

In den 1960er-Jahren zählte der Schweizer Bildhauer Christian Megert (*1936, Bern) zur europäischen Avantgarde im Umfeld der Zero-Bewegung. Die Vaduzer Galerie am Lindenplatz zeigt in ihrer aktuellen Ausstellung Werke aus dieser Phase Megerts sowie aktuelle Arbeiten.

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Das Landestheater wird zum Garten der Lüste – Spielplan 2015/16
Das Triptychon „Der Garten der Lüste“ von Hieronymus Bosch dient der kommenden Spielzeit als Inspirationsquelle. (Alle Fotos: Manuel Riesterer, Weissengruber Fotografie)
Theater
22.05.2015 Christina Porod

Am Anfang dieser Woche feierte „Lantana“, das letzte Stück der laufenden Spielzeit, Prämiere und am Ende dieser Woche (Freitagvormittag) präsentierte das Landestheater schon den Spielplan 2015/16, das unter dem Motto „Garten der Lüste“ stehen wird. Somit ist die kommende Spielzeit auch eine Hommage an Hieronymus Bosch, dessen Todestag sich 2016 zum 500. Mal jährt. Das Podium besetzten die Dramaturgen Dorothée Bauerle-Willert und Dirk Olaf Hanke, die Leiterin des Jungen Theaters Nina Fritsch, der Geschäftsführer der Kulturhäuser-Betriebsgesellschaft Werner Döring sowie Intendant Alexander Kubelka, der seinen Stuhl kurz für Martin Sagmeister, Präsident der TheaterFreunde und Thomas Heißbauer, Geschäftsführer des Symphonieorchesters Vorarlberg, frei machte.

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A World Beyond
Tomorrowland-Retterin Casey Newton (Britt Robertson) auf ihrem Magic Trip.
Film / Kino
21.05.2015 Gunnar Landsgesell

Ein Disney-Abenteuer über eine bessere Welt namens Tomorrowland, die es zu erretten gibt. Ein Film wie durch Kinderaugen gedacht, für einen vitalen filmischen Magic Trip reicht aber die narrative Substanz nicht ganz. Zuviel ist hier um die Ecke gedacht, zuviel Ideen gingen in die visuelle Sprache statt in die Geschichte.

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Aktuell in den Filmclubs (22.5. - 28.5. 2015)
Young @ Heart
Film / Kino
21.05.2015 Walter Gasperi

Am Spielboden Dornbirn läuft diese Woche zweimal der Dokumentarfilm „Young @ Heart“, in dem Stephen Walker einen ungewöhnlichen Seniorenchor porträtiert. Auf einen Mixed-Martial-Arts-Champion, der sich für sozial benachteiligte Jugendliche einsetzt, blickt Nicolas Wadimoff in „Spartiates“, der im Takino Schaan nochmals auf dem Programm steht.

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Aus der Form und wieder zurück - Karl-Heinz Ströhle in der Feldkircher Galerie Feurstein
Karl-Heinz Ströhle: o.T., 2014, Öl auf Baumwolle, 235x235 cm
Ausstellung
21.05.2015 Karlheinz Pichler

Nach einer rund halbjährigen, krankheitsbedingten Auszeit hat die Feldkircher Galerie Feurstein mit einer Werkausstellung des 1957 in Bregenz geborenen und seit vielen Jahren in Wien lebenden und arbeitenden Vorarlberger Künstlers Karl-Heinz Ströhle wieder ihren regulären Galeriebetrieb aufgenommen. Gezeigt wird eine Stahlfederskulptur, die in der Mitte des Galerienraumes platziert ist, sowie eine Reihe von Öl-auf-Baumwolle- und Acryl-auf-Leinwand-Bilder, deren eingeschriebenen ornamentalen Geometrien sich formal ebenfalls von Stahlbändern ableiten lassen.

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Andy Sheppard Quartet: Surrounded by Sea
CD-Tipp
21.05.2015 Peter Füssl

Der englische Tenor- und Sopransaxophonist Andy Sheppard hat sein erfolgreiches Trio Libero mit dem Schotten Sebastian Rochford an den Drums und dem Franzosen Michel Benita am Kontrabass um den norwegischen Gitarristen und Elektroniker Eivind Aarset zum Quartett erweitert. Letzterer gibt dem Ganzen mit seinen zarten Soundtüfteleien mehr Raum und sorgt zugleich für interessante harmonische Erweiterungen.

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