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Kritiken

Von Fettaugen bis zum Panüler Massiv - Jubiläumsausstellung anlässlich fünfzehn Jahre Kunst.Vorarlberg
May-Britt Nyberg Chromy: "Es sollten immer mehr Augen aus der Suppe heraus- als hineinschauen", Installation, 2017
Ausstellung
30.11.2017 Karlheinz Pichler

Vor nunmehr gut fünfzehn Jahren hat sich eine Gruppe von Kunstschaffenden zusammengetan, um mit Kunst.Vorarlberg ein Gegengewicht zur Berufsvereinigung zu schaffen. Mit einer Gruppenausstellung, die den Titel „FETTEJahre“ trägt und an der 26 der insgesamt 51 Mitglieder der Künstlervereinigung beteiligt sind, wird in der Villa Claudia diesem Jubiläum mit reichlich Material und Kreativität Rechnung getragen.

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Coco
Dia de los Muertes, wenn Seelenverwandte sich kennenlernen.
Film / Kino
30.11.2017 Gunnar Landsgesell

Wenn die Toten aufspielen - Die neue Pixar-Produktion "Coco" entpuppt sich als farbenprächtige, smarte Adaption eines düster klingenden Themas. Ein Junge, Miguel, der gerne Musiker werden möchte, gerät unversehens in das Jenseits, wo er seine Familiengeschichte wie einen Krimi aufrollt.

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Aktuell in den Filmclubs (1.12. - 7.12. 2017)
Der Wein und der Wind
Film / Kino
30.11.2017 Walter Gasperi

Im Filmforum Bregenz steht diese Woche Cédric Klapischs nicht zuletzt von der prächtigen Landschaft des Burgunds lebende Familiengeschichte „Der Wein und der Wind“ auf dem Programm. Das Takino Schaan zeigt dagegen mit Laurent Tirards „Der kleine Nick“ einen hinreißenden Kinderfilm.

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Poetische und tragikomische Kommentare zu gesellschaftlichen Abläufen - Lorenzo Scotto di Luzio bei Kunst Meran
Lorenzo Scotto di Luzio: Spartifila, 2017, verschiedene Materialien, Installationsansicht - Ausschnitt (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
30.11.2017 Karlheinz Pichler

Die Werke des 1972 geborenen und seit zehn Jahren in Berlin lebenden und arbeitenden italienischen Künstlers Lorenzo Scotto di Luzio sind vielfach als ironische, spöttische, skurrile, mitunter auch sehr poetische und tragikomische Kommentare zu den alltäglichen gesellschaftlichen Abläufen zu lesen. Mit oft einfachsten, kargen, beiläufigen Materialien, die er aus dem ursprünglichen Causalzusammenhang herausreißt, schafft der aufmerksame Beobachter sozialer Prozesse kuriose Objekte und verweist damit auf die typischen großen und kleinen Schwächen des Homo Sapiens.

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Panzerballett: X-Mas Death Jazz
CD-Tipp
30.11.2017 Peter Füssl

Keine Spur von stiller Nacht und leise rieselndem Schnee, wenn das Münchner Panzerballett die beliebtesten heimischen und internationalen Weihnachtslieder durch den Fleischwolf der „Verkrassung“ drehen, wie sie ihre musikalische Vorgangsweise nennen.

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Die Kunstschule in Liechtenstein wird zu einer Plattform für alle Kulturschaffenden
Die neuen LILI-Filmpreise warten auf ihre Gewinner
Aktuell
29.11.2017 Anita Grüneis

Was den Franzosen der César, den Deutschen die Lola, das ist den Liechtensteinern nun die Lili. So heißt der neue Filmpreis, der am Sonntag zum ersten Mal vergeben wird. Dieser Filmpreis ist auch das Ergebnis einer neuen Kooperation zwischen der Liechtensteiner Kunstschule und dem Filmclub Liechtenstein. Und das ist nicht die einzige Neuigkeit an der Kunstschule.

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Boxen gegen eine Gummiwand – ein Kommentar zur lebhaften Diskussion zum Thema Kulturabbau im ORF Vorarlberg
300 Kulturinteressierte aus dem ganzen Land und aus allen Sparten deponierten ihren Unmut über den Kulturabbau im ORF Landesstudio (alle Fotos: Mark Mosman)
Medien
28.11.2017 Peter Füssl

Es war schon sehr beeindruckend! Rund 300 Interessierte aus dem ganzen Land und aus allen Sparten der Kunst- und Kulturszene strömten ins vorarlberg museum, wo die IG Kultur Vorarlberg, diverse Netzwerkgruppen und die „Plattform gegen den Kulturabbau beim ORF“ zur Podiumsdiskussion geladen hatten. Unter der souveränen Leitung von Angelika Böhler diskutierten Barbara Herold (Regisseurin, Bundeslandsprecherin IG Freie Theater), Wolfgang Mörth (Schriftsteller, Obmann Literatur Vorarlberg), Hanno Loewy (Direktor Jüdisches Museum Hohenems), Kulturlandesrat Christian Bernhard und ORF Vorarlberg-Chefredakteur Gerd Endrich.

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Wolfgang Bender „KARABINER“ - Eine Raumintervention im Künstlerhaus Bregenz
Wolfgang Bender, KARABINER, Installation Bregenz 2017, Gesamtansicht
Ausstellung
28.11.2017 Peter Niedermair

Am 24. November 2017 wurden im Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis vier Ausstellungen eröffnet: Wolfgang Bender KARABINER | Carmen Pfanner Reset |#vaporfolk Andreas Ervik, Lona Gaikis, Bernhard Garnicnig, Zwiener Transforming Realities. Benders plastische Wandarbeit „KARABINER“ setzt sich aus drei Teilen zusammen: einem zur Ausstellung publizierten Journal in Form einer Bodenskulptur, einer großformatigen Fotografie eines Herrenschuhs im Eingangsfoyer, die Bezug nimmt auf den Bijouterie-Warenfabrikanten Güllich, der das Palais Thurn und Taxis 1848 als Wohnhaus errichten ließ, und einem an der Wand fixierten Seil im parkseitigen Ausstellungsraum des Erdgeschoßes. Die Installation „KARABINER“ besteht aus geschnitzten Balsaholz-Rundstäben, die zu einem 100 Meter langen Band zusammengesetzt, drei Zentimeter von der Wand entfernt, zu schweben scheinen. An diesem Balsa-Seil, das den gesamten Ausstellungsraum umschließt, hängen in unregelmäßigen Abständen Balsa-Karabinerhaken. Peter Niedermairs Text zur Ausstellungseröffnung fokussiert diese künstlerische Raumintervention.

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Maciej Obara Quartet: Unloved
CD-Tipp
28.11.2017 Peter Füssl

Manfred Eicher gelingt es in großer Regelmäßigkeit, das umfangreiche und erstklassige Stammpersonal seines exzellenten Labels um neue Namen zu bereichern, die selbst nicht ganz unerfahrenen Jazz-Fans unbekannt sind und ihnen beim ersten Hören wohlige Schauer über den Rücken jagen. So einer ist der polnische Altsaxophonist Maciej Obara, der sein immerhin schon neuntes Album nun als Debüt bei ECM vorlegt. Eine weitere lohnende Entdeckung ist auch der klassisch ausgebildete Pianist Dominik Wania, den Obara vor zehn Jahren in einem Projekt des polnischen Jazz-Übervaters Tomasz Stanko kennen- und schätzen gelernt hat.

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Musikalische Geschichten mit besonderem Drive erzählt – Jubelstimmung beim 3. Abonnementkonzert des Symphonieorchesters Vorarlberg im Montforthaus Feldkirch
Das Gemeinschaftskonzert des Symphonieorchesters und des Jazzorchesters Vorarlberg unter der Leitung von Adrian Prabava war ein Erfolg auf allen Linien.
Musik / Konzert
26.11.2017 Silvia Thurner

„Wer wagt, gewinnt!“, lautet das Resümee eines Konzertereignisses, das den Zuhörenden Besonderes bot. Erstmals hat sich das SOV mit dem seit zwölf Jahren bestehenden Jazzorchester Vorarlberg (JOV) verabredet und zu diesem Zweck einen großen Kompositionsauftrag an den Südtiroler Komponisten Gerd Hermann Ortler vergeben. So spielten 75 Musikerinnen und Musiker zusammen die Uraufführung des Werkes „And The Moon And The Stars And The World“ und hatten das Publikum sogleich auf ihrer Seite. Für dieses Großereignis hat der Dirigent Adrian Prabava kurzfristig die Leitung übernommen, weil Gerard Korsten erkrankt ist. Der indonesisch-deutsche Dirigent beeindruckte mit seinem Kraft und Ruhe ausstrahlenden Dirigat auf allen Linien.

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