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Kritiken

Unter Freunden – Kurz vor Weihnachten trafen sich herausragende Musiker aus Vorarlberg und anderswo, um Schubert zu frönen
Natalia Sagmeister und Judith Längle (Violine), Sejune Kim (Viola), Kian Soltani (Violoncello), Dominik Neunteufel (Kontrabass), Zoltan Holb (Horn), Heidrun Wirth-Metzler (Fagott) und Alex Ladstätter (Klarinette) spielten zum Abschluss des Schwarzenberger Advents das berühmte Oktett (D803) von Franz Schubert und begeisterten die Zuhörenden im vollbesetzten Kleinen Dorfsaal.
Musik / Konzert
23.12.2016 Silvia Thurner

Zum Abschluss des Schwarzenberger Advents fanden die acht befreundeten Musikerinnen und Musiker Natalia Sagmeister und Judith Längle (Violine), Sejune Kim (Viola), Kian Soltani (Violoncello), Dominik Neunteufel (Kontrabass), Zoltan Holb (Horn), Heidrun Wirth-Metzler (Fagott) und Alex Ladstätter (Klarinette) zusammen und musizierten das Oktett D803 von Franz Schubert. Mit viel Freude am gemeinsamen Tun bescherten sie den Zuhörenden im Kleinen Dorfsaal eine klangsinnliche und auch vergnügliche Werkdeutung.

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Nocturnal Animals
Galeristin Adams in einer Welt, in der jeder seine Rolle spielt.
Film / Kino
22.12.2016 Gunnar Landsgesell

Eine Galeristin erhält unerwartet ein Buch, das ihr Ex-Mann geschrieben hat. Während sie dessen verstörende Geschichte liest, gerät dieser Film aus seinen Fugen. "Nocturnal Animals" ist ein nachtschwarzer Alptraum, der sich an den gepflegten Oberflächen der Kunstwelt auf eindrückliche Weise abarbeitet.

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Handwerk im Farbenreichtum – Im Werkraumhaus Bregenzerwald wird „farb“ auf der großen Palette gemischt
"farb" im Werkraumhaus Bregenzerwald verbindet ein Farbsystem mit Handwerk | ©Thomas Steinlechner
Ausstellung
22.12.2016 Mirjam Steinbock

Während einer Jahreszeit, in der die Nächte lang und das Rheintal nicht selten im Nebel eingehüllt sind, kann man im Werkraumhaus vollends in Farberlebnisse eintauchen und ein ausgiebiges Bad in der Vielfalt guten und geschmackvollen Handwerks nehmen. Die Präsentation von Objekten und Exponaten der beteiligten Betriebe ist so sinnlich wie informativ. Darüberhinaus inspiriert sie, selbst Hand anzulegen und bunte Kompositionen mit Stoffen, Blättern und Hölzern zu schaffen.

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In Zwiesprache mit jedem einzelnen Ton – Aaron Pilsan begeisterte mit seinen Werkdeutungen in der Remise Bludenz
Aaron Pilsan musizierte im Rahmen von „Kultur.LEBEN“. Er tat zweimal Gutes, einesteils unterstützte er Aidswaisen in Äthiopien und andernteils bereitete er den Anwesenden durch sein inspirierendes Spiel viel Freude.
Musik / Konzert
22.12.2016 Silvia Thurner

Der aus Dornbirn stammende Pianist Aaron Pilsan stellte sich in den Dienst der guten Sache und gab im Rahmen von „Kultur.LEBEN“ in der Remise Bludenz ein bejubeltes Klavierrecital. Die Werkauswahl vereinte berühmte Klavierwerke von Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy sowie Fréderic Chopin und bot viel Abwechslung. Gleichzeitig ließ Aaron Pilsan mit seinen Werkdeutungen die Zuhörenden miterleben, wie er sowohl lyrisch poetische Phrasen ausmalt und selbst die virtuosesten Figurationen mit aller Leichtigkeit und perlendem Anschlag ausgestaltet.

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Aktuell in den Filmclubs (23.12. - 29.12. 2016)
Welcome to Norway
Film / Kino
22.12.2016 Walter Gasperi

Das Filmforum Bregenz und das Takino Schaan zeigen diese Woche die Flüchtlings-Tragikomödie „Welcome to Norway“. Im Schlosskino Balzers kann man mit Denis Villeneuves „Arrival“ einen der herausragenden Filme des zu Ende gehenden Jahres sehen.

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Ólafur Arnalds: Island Songs
CD-Tipp
22.12.2016 Peter Füssl

Es sind winzige Nester wie Hvammstangi, Önundarfjörđur oder Mosfellsdalur, in die uns der dreißigjährige Komponist/Pianist Ólafur Arnalds auf seinem siebenwöchigen Trip durch seine isländische Heimat führt. Nicht die überlaufenen Touristenattraktionen, die gewaltigen Naturspektakel oder die Handvoll einheimischer Celebrities interessieren ihn, sondern die unendliche Stille und die karge Schönheit dieser einzigartigen Landschaft. Und jene Leute, die in ihr jenen typisch isländischen Lebensstil – eine sympathische Mischung aus Einfachheit, Gelassenheit und Nonkonformität – verkörpern, der auf Nicht-Isländer so anziehend wirkt.

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„Ja, sagte sie …“ - Alfred Graf in der Bludenzer Galerie allerArt
Alfred Graf Alfred: Sedimentcorpus Donau (Rückentorso), 2015. Sand, Steine, Gips, Wachs
Ausstellung
21.12.2016 Karlheinz Pichler

Die letzte Ausstellung des laufenden Jahres widmet die Galerie allerArt in Bludenz dem 1958 in Feldkirch geborenen und heute in Wien lebenden und arbeitenden Künstler Alfred Graf. Damit verabschiedet sich die Galerie auch von ihrem langjährigen Leiter, denn Graf zeichnete für die letzten zehn Jahre für das Ausstellungsprogramm von allerArt verantwortlich.

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Die Betonwand als Schnittstelle poetischer Sprachskulpturen – Lawrence Weiner im Kunsthaus Bregenz
Lawrence Weiner: Aus einem Stein heraus
Ausstellung
21.12.2016 Karlheinz Pichler

Der 74-jährige US-Künstler Lawrence Weiner gilt als Vater der Konzeptkunst. Mit ihm, der mit seinem Rauschebart und der ausgedünnten Haarmähne optisch einem alten Hippie ähnelt, hat das Kunsthaus Bregenz (KUB) derzeit einen der höchstdotierten Gegenwartskünstler mit Werken zu Gast in seinen Räumlichkeiten. Laut einer Mitteilung des KUB hat die noch laufende Schau Weiners „WHEREWITHAL / WAS ES BRAUCHT“ bei den Medien und KünstlerInnen bereits für so viel Aufmerksamkeit gesorgt, wie kaum eine andere Ausstellung bisher. Daher wird sie nun auch bis 22. Jänner verlängert.

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Offener Brief an ORF-Landesdirektor Markus Klement
Offener Brief.jpg
Aktuell
20.12.2016 Peter Füssl

Anfang Dezember waren einige Artikel und Kommentare in den Vorarlberger Medien zur höchst fragwürdigen Art der Absetzung der "Kunst im Funkhaus"-Kuratorin Carina Jielg durch ORF-Landesdirektor Markus Klement zu lesen. In einem Offenen Brief an Klement fordern nun mehr als 50 Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende aus allen Sparten eine öffentliche Stellungnahme zu den umstrittenen Vorgängen im Landesstudio.

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Originell, kulinarisch, üppig: Neue Bücher für die Küche
Alles über Essen. Kennen, Kochen und Genießen
Literatur
20.12.2016 Kurt Bracharz

Die Sachbücher mit zu weit gefassten Themen funktionieren nicht. Küchenlexika beispielsweise sind gut gemeint, aber gut gemeint ist das Gegenteil von gut. Selbst die fast 1200 Seiten starke, kleingedruckte „Küchenbibel. Enzyklopädie der Kulinaristik“ von Hans-Joachim Rose, Wiesbaden 2007, ist zwar zum Schmökern gut geeignet, versagt aber, wenn man etwas Ausgefallenes nachschlagen will. Das kann auch gar nicht anders sein, der aktuellen Informationsfülle ist höchstens das Internet gewachsen, aber das wird nicht redigiert und ist deshalb unzuverlässig.

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