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Kritiken

Gute Kunst abseits des Mainstreams – 16. Art Bodensee gestartet
Arbeit von Claudia Larcher am Stand der Galerie Lisi Hämmerle
Ausstellung
09.07.2016 Karlheinz Pichler

Deutlich weniger Besucher kamen dieses Jahr zur Eröffnung der Art Bodensee am Donnerstagabend im Vergleich zur letzten Ausgabe, was wohl damit zu erklären ist, dass ausgerechnet zur selben Zeit das Fußballeuropameisterschaftshalbfinale zwischen Deutschland und Frankreich im Fernsehen übertragen wurde.

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poolbar-Festival feiert Eröffnung - Der Aufbruch ist spürbar
Aufbruch ins poolbar-Festival 2016 (Fotos: Matthias Rhomberg)
Musik / Konzert
08.07.2016 Peter Ionian

Auf geht’s. Los jetzt. Gemma. Hopp. Komm schon. Und ab. So könnte man das Motto, das im Feldkircher Reichenfeld und im Alten Hallenbad seit gestern Abend herrscht, ausdrücken. Aufbruch ist der gemeinsame Plan, Aufbruch nach der Ruhe und mit Ruhepausen zwischendurch. Aber auf jeden Fall Aufbruch. Das poolbar Festival 2016 hat sich damit eine selbsterfüllende Prophezeiung als Thema auf die Fahnen geschrieben. Und der Aufbruch ist spürbar. Hatte man die letzten zwei Jahre das Gefühl, dass man eher steckengeblieben ist, vielleicht ein wenig die heiße Luft raus war und man in eine ungewisse Zukunft blickt, so ist zumindest der Start heuer ein ganz anderes Kapitel. Jetzt geht’s wieder richtig los. Der Aufbruch ist spürbar.

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Die Poesie des Unendlichen
Cambridge wird zur Bewährungsprobe für einen jungen Inder - allerdings nicht in mathematischer Hinsicht, sondern in jener der Distinktion.
Film / Kino
08.07.2016 Gunnar Landsgesell

Ein junger Inder gilt als mathematisches Genie und schafft es 1913 an die britische Elite-Uni nach Cambridge. Dort begegnet man dem Mann aus den Kolonien reserviert, bis auf einen Professor. "Die Poesie des Unendlichen" wird vornehmlich als Geschichte zweier Freunde im vereinten Geist erzählt.

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Sonnenlicht kann man nicht wegwischen – Liddy Scheffknecht in der Bludenzer Galerie allerArt
Liddy Scheffknecht: "Spot". Leuchtkasten, 2013
Ausstellung
07.07.2016 Karlheinz Pichler

In der Kunst ist alles möglich. Zumindest scheinbar. Etwa Licht aus der Tube drücken oder mit einem Eimer ausschütten. In ihrer neu angelaufenen Ausstellung gibt die Bludenzer Galerie allerArt Einblicke in das aktuelle Schaffen der 1980 in Dornbirn geborenen und seit Jahren in Wien lebenden und arbeitenden Medienkünstlerin Liddy Scheffknecht. In ihrem Werkquerschnitt demonstriert die Wahlwienerin, wie hintersinnig und ironisch sich das „Arbeitsinstrument“ Sonnenlicht einsetzen lässt.

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Bregenzer Festspiele - „Turandot“ füllt die Kassen, „Hamlet“-Entdeckung verspricht Opernspannung zwischen Sein und Schein
Journalisten von Print- und elektronischen Medien waren begierig, beim Pressetag der Festspiele zumindest einen kleinen Blick „hinter die Kulissen“ der beiden großen Produktionen im Haus und am See zu erhaschen.
Musik / Konzert
07.07.2016 Fritz Jurmann

Groß war das Interesse regionaler und internationaler Medien am Donnerstagmittag für den Pressetag der Bregenzer Festspiele, der damit traditionsgemäß 14 Tage vor Beginn des diesjährigen Jubiläumsfestivals Einblick gab in die letzten Proben der beiden großen Produktionen dieses Jahres am See und im Festspielhaus. Pressesprecher Axel Renner führte wie gewohnt ebenso kundig wie locker durch die Gespräche. Eigentlich sind es heuer ja die 71. Festspiele, gefeiert wird aber deren Gründung vor 70 Jahren mit einer auf einem Kieskahn nachgestellten Aufführung des Mozarts-Singspiels „Bastien und Bastienne“ bereits am 19. Juli, dem Vorabend der Eröffnung, im Bregenzer Gondelhafen. Das soll, bei freiem Eintritt und ohne jede technische Verstärkung, quasi „unplugged“, eine Geste der Verbeugung vor den Gründern des Festivals sein.

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Barockmusik von Musikern der Wiener Symphoniker in Bregenz – Ein Benefizkonzert für Little Flower
Für Little Flower interpretieren Musiker der Wiener Symphoniker Werke aus der Barockzeit
Musik / Konzert
07.07.2016 Christina Porod

Zugunsten des neuen Schulbaus für Schülerinnen und Schüler im Lepradorf „Little Flower“ in Indien findet am 30. Juli in Bregenz ein Benefizkonzert statt. Musiker der Wiener Symphoniker bieten einen Abend mit Werken aus der Barockzeit. Im Anschluss daran werden beim indischen Imbiss die farbenfrohen Seidenschals aus dem Projekt präsentiert.

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Aktuell in den Filmclubs (8.7. - 14.7. 2016)
Sing Street
Film / Kino
07.07.2016 Walter Gasperi

Das TaSKino Feldkirch zeigt diese Woche Jim Carneys „Sing Street“, in dem die Musik und die Stimmung der 1980er Jahre zu neuem Leben erweckt werden. Im Heerbrugger Kino Madlen läuft dagegen der Dokumentarfilm „Fragments du paradis“, in dem Stéphane Goël den Vorstellungen vom Jenseits nachspürt.

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Warum Schafe, die im Gebirge leben, häufig den Rappel kriegen - Boris Mikhailov mit einer alten und einer neuen Werkserie im Flatz Museum
Boris Mikhailov: aus der Serie „Structures of madness, or why shepherds living in the mountains often go crazy“. Fotografie und Zeichnung, 2011 (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
06.07.2016 Karlheinz Pichler

Der aus dem ukrainischen Charkow stammende Fotokünstler Boris Mikhailov befasst sich in seinen Bildern mit den Bedingungen menschlicher Existenz. Seine meist politischen Arbeiten sind von einer drastisch kompromisslosen und anarchischen Grundtendenz, aber stets auch von einem hintersinnigen Humor infiltriert. Heute zählt der mittlerweile 78 Jahre alte Autodidakt als schonungsloser Chronist der ehemaligen Sowjetunion und der Zeit nach ihrem Zusammenbruch zu den international wichtigsten Fotokünstlern der Gegenwart.

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Swans: The Glowing Man
CD-Tipp
05.07.2016 Peter Füssl

Mit diesem Album soll die seit 2010 bestehende Reinkarnation der 1982 gegründeten New Yorker Avantgarde-Rock-Band „Swans“ nach drei herausragenden Veröffentlichungen also der Vergangenheit angehören. Der in alle Richtungen ausufernde, zweistündige Abgesang besteht aus nur acht Titeln – darunter zwei für „Swans“-Verhältnisse formal recht konventionell klingende Stücke, nämlich „People Like Us“ und „Finally, Peace“. Über weiteste Strecken geht Band-Mastermind Michael Gira, verlässlicher Chronist des amerikanischen Albtraums, aber wieder einmal ins Extreme.

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Spiellust voller Fantasie und Tiefgang – Die Wiederaufnahme der musikalischen Komödie „Die Vögel“ von Gerold Amann wirkt lange nach
Die Vögel bauen bei der Wiederaufnahme des Erfolgsstücke in der Burgruine Jagdberg ihre Stadt "Wolkenkuckucksheim". Dort wurde die Premiere der musikalischen Komödie von Gerold Amann begeistert aufgenommen und gefeiert.
Kritiken
03.07.2016 Silvia Thurner

„Die Vögel“ von Gerold Amann beleben nach der erfolgreichen Präsentation im Jahr 2014 nun wieder die Burgruine Jagdberg und diese musikalische Komödie nach Artistophanes hat alles, um an dieser außergewöhnlichen Aufführungsstätte Geschichte zu schreiben. Mit Ur- und Vogellauten gestalten etwa hundert Mitwirkende - Chorsängerinnen und Sänger sowie Schauspieler, Schlagwerker und eine Blockflötistin sowie ein Vokalquartett - ein Musiktheater, das seinesgleichen sucht. Es spricht die Menschen direkt an, Junge und Alte gleichermaßen, Freunde ausgefallener Musik sowieso, aber auch jene, die mit zeitgenössischer Kunst sonst wenig anfangen können. Eine hervorragende Mischung aus Chormusik, Bewegungstheater und Commedia dell’Arte sowie die großartige Kulisse in der Burgruine, das Bühnenbild und die Beleuchtung ergeben ein rundum stimmiges Ganzes, das das Publikum mitreißt. So geschehen bei der Premiere, bei der die Mitwirkenden alles gaben und die Qualitäten des Musiktheaters voll zur Geltung brachten.

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