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Kritiken

So klingt das Meer in Griechenland - Die Pianistin Lorenda Ramou im TAK
Die Pianistin Lorenda Ramou präsentierte im TAK zeitgenössische griechische Komponisten
Musik / Konzert
20.09.2017 Anita Grüneis

Zu einem speziellen griechischen Abend hatte die Onassis-Stiftung ins TAK eingeladen. Die Pianistin Lorenda Ramou spielte zeitgenössische Klaviermusik von griechischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Die Erforschung der griechischen Musikgeschichte liegt Lorenda Ramou am Herzen. Daher engagiert sich die international tätige Pianistin auch als Vermittlerin zeitgenössischer Musik aus ihrem Heimatland. Vom reichhaltigen Schaffen dieser Komponisten war an diesem Konzertabend einiges zu hören. Insgesamt stellte Ramou die Werke von sieben Komponisten vor, die zwischen 1905 und 2000 entstanden sind. Das Thema des Abends war „Seascapes“, Meerlandschaften, die ihre Bewohner prägen und inspirieren.

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„Hohenems – Manhattan - Die Wolkenkratzer des Ely Jacques Kahn“
Ely Jacques Kahns berühmte "120 Wall Street" – ein frühes Beispiel flussnaher Verbauung. © Nikolai Dörler
Film / Kino
20.09.2017 Peter Niedermair

Am Sonntag, 17. September 2017 luden die Stadt Hohenems und das Jüdische Museum Hohenems zur Vorpremiere des von Ingrid Bertel gestalteten und von Nikolai Dörler produzierten Dokumentarfilms über Ely Jacques Kahn in den Salomon-Sulzer-Saal ein. Von Hohenems nach Wien, von Wien nach Paris, von Paris nach New York folgt diese Dokumentation den Spuren des Architekten Ely Jacques Kahn. Seine Karriere umspannt mehr als ein halbes Jahrhundert. Rund vier Dutzend Wolkenkratzer errichtete er in dieser Zeit – und prägte damit die Skyline Manhattans von der Wall Street bis zum Broadway. Der Wolkenkratzer 120 Wall Street ist eines der bekanntesten Gebäude. Die Dokumentation greift Kindheitserinnerungen an Hohenems auf, fängt Impressionen der Studienjahre in Paris ein, fragt nach den freundschaftlichen Beziehungen zu den Mitgliedern der Wiener Sezession und der Wiener Werkstätte und sucht die Spuren Kahns in New York bei Mitgliedern seiner Familie, bei Freunden, Bewunderern, Experten oder den Bewohnern seiner Wolkenkratzer.

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Tingvall Trio: Cirklar
CD-Tipp
19.09.2017 Peter Füssl

2003 gründeten der südschwedische Pianist Martin Tingvall, der kubanische Kontrabassist Omar Rodriguez Calvo und der deutsche Schlagzeuger Jürgen Spiegel das Tingvall Trio, mit dem sie bislang fünf großteils vergoldete Studio- und eine Live-CD präsentierten. Die mit drei Jazz-Echo Awards dekorierte Band ist aber auch im Pop-Bereich durchaus erfolgreich, was nicht die einzige Ähnlichkeit mit dem renommierten Esbjörn Svensson Trio ist.

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„SitzFleisch“ - Gabi Fleisch feiert eine fulminante Premiere auf der Kulturbühne Ambach in Götzis
Gemeinsam mit den bekannten Musikern Johannes Bär, Simon Gmeiner und Lucas Oberer sorgt Gabi Fleisch für einen humorvollen Abend
Kleinkunst / Kabarett
18.09.2017 Sigrid Juen

Bei der Premiere ihres neuen Kabarettprogramms „SitzFleisch“ auf der Kulturbühne Ambach in Götzis sorgte Gabi Fleisch gemeinsam mit den bekannten Musikern Johannes Bär, Simon Gmeiner und Lucas Oberer für einen fulminant humorvollen Abend.

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Die Leidenschaft einer starken Persönlichkeit rückt traditionelle Musik ins Blickfeld – Manfred A. Getzner präsentierte ein zweibändiges Nachschlagewerk aus dem Musikarchiv Feldkirch
Mit Humor und Leidenschaft erzählte der Musikforscher Manfred A. Getzner in der Schatzkammer des Schattenburgmuseums von seinem Werdegang als Sammler von Musikalien, von der Gründung des Musikarchivs Feldkirch und präsentierte das zweibändige Nachschlagewerk "Vorarlberger Komponisten". (Foto: Fritz Jurmann)
Musik / Konzert
17.09.2017 Silvia Thurner

Manfred A. Getzner ist ein leidenschaftlicher Sammler. Nach vierzig Jahren bei der Firma Getzner Werkstoffe widmet er sich seit 2012 mit ganzer Kraft dem Museum in der Schattenburg und dem Musikarchiv Feldkich. Dieses ist auf seine Initiative im Jahr 1985 gegründet worden. Nun präsentierte Manfred A. Getzner in der Schatzkammer des Schattenburgmuseums ein umfangreiches Nachschlagewerk zur Musikgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts in Vorarlberg. Die bibliophil und übersichtlich gestalteten Bände sind eine große Bereicherung und rücken das kompositorische Schaffen in Vorarlberg detailreich in den Blickpunkt.

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10 Jahre Soundsnoise Festival - Alles, nur nicht glattgebügelt
Die Goldenen Zitronen aus Hamburg als Headliner des Festivals
Musik / Konzert
17.09.2017 Peter Ionian

Seit zehn Jahren bereits bedient das Soundsnoise Festival am Dornbirner Spielboden den eigenen Anspruch „superindependent“ und damit auch eine eigene kleine Szene. „Ten fu**ing years“ bewegt man sich vom Mainstream weiter entfernt als die Sonne vom Mond. Originell, avantgardistisch, experimentell – alles, nur nicht glattgebügelt waren die Künstlerinnen und Künstler, die dieses Wochenende beim Soundsnoise Festival wieder die Hörgewohnheiten auf die Probe stellten.

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Aktuell in den Filmclubs (15.9. - 21.9. 2017)
Their Finest - Ihre beste Stunde
Film / Kino
14.09.2017 Walter Gasperi

Der Verein allerArt startet diese Woche in der Remise Bludenz mit der Leinwandlounge in die zweite Saison. Der Lindauer Club Vaudeville stellt mit dem Dokumentarfilm „Tomorrow“ mögliche Lösungen für die großen Probleme der Menschheit vor.

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Three Fall & Melane: Four
CD-Tipp
14.09.2017 Peter Füssl

2011 veröffentlichten Bassklarinettist/Tenorsaxophonist Lutz Streun, Posaunist Til Schneider und Drummer/Perkussionist Sebastian Winne ihr erstes Album „On a Walkabout“ in der ACT-Reihe :young german jazz. Es sorgte ob der ausgefallenen Instrumentierung, der unbeschwerten stilistischen Bocksprünge und des erfrischenden Spielwitzes, aber auch wegen einer Handvoll Red Hot Chili Peppers-Covers, die sogar von den kalifornischen Superstars bestaunt wurden, in der Jazz-Welt für einiges Aufsehen.

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Mother!
"Mother!" gleicht vor allem einer Allegorie. Aber worauf? Aufopferungskitsch einer Mutter?
Film / Kino
13.09.2017 Gunnar Landsgesell

Jennifer Lawrence und Javier Bardem als scheinbar einträchtiges Paar in einem Haus am Land. Als ungebetene Gäste auftauchen, steigern sich die Ereignisse zu einem Alptraum. Regisseur Darren Aronofskys hermetischer, selbstreferenzieller Mystizismus lässt dabei einige Fragen offen.

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„Fägfüür“ im Schlösslekeller Vaduz - Im Fegefeuer der Verlorenheit
Bei Murk an der Bar treffen sich die Verlorenen
Theater
12.09.2017 Anita Grüneis

Die Hölle, das sind die anderen“, heißt es in Jean-Paul Sartres Drama „Geschlossene Gesellschaft“. Dort finden sich drei Menschen in einer Hölle wieder, einem geschlossenen Raum, in dem sie sich ohne Hoffnung auf ein Ende ausgeliefert sind. In John Patrick Shanleys „Savage in Limbo“ sind es drei Frauen und zwei Männer in einer Bar. Die Liechtensteiner Regisseurin Katrin Hilbe hat das englischsprachige Originalstück in die regionalen Dialekte übersetzt und für den Schlösslekeller in Vaduz unter dem Titel „Fägfüür“ inszeniert.

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