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Kritiken

Eine zeitlose Geschichte, aus einer anderen Perspektive erzählt – die Akram Khan Company begeistert mit „Until the Lions“
Akram Khan erzählt anhand der Prinzessin Amba aus der "Mahabharata" eine zeitlose Geschichte über Gewalt, Unterwerfung, Zurückweisung und Rache (alle Fotos: © Jean Louis Fernandez)
Tanz
28.05.2017 Peter Füssl

Der aus London stammende Choreograph und Tänzer Akram Khan hat bereits vor drei Jahren das Publikum des „Bregenzer Frühlings“ mit seinem autobiographisch gefärbten Solostück „Desh“, in dem er seinen Wurzeln in Bangladesch nachspürt, total verzaubert. Nun begeisterte er im Festspielhaus mit seiner von der internationalen Kritik bejubelten, auf das altindische Versepos „Mahabharata“ zurückgehenden Produktion „Until The Lions“.

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Lieder über die Natur, die Liebe, das Leben und die Sauna – Stimmungsvolle Präsentation des Liederheftes „Klangfenster Finnland“ im Saumarkt in Feldkirch
Michaela Kyllönen singt und spielt mit den jüngsten Kindern an der Musikschule Feldkirch und führt sie in die Welt der Musik ein
Musik / Konzert
26.05.2017 Silvia Thurner

Michaela Kyllönen singt und spielt mit den jüngsten Kindern an der Musikschule Feldkirch und führt sie in die Welt der Musik ein. Eine große Liebe verbindet die Feldkircherin mit finnischen Liedern. Diese Leidenschaft möchte sie mit vielen anderen auch im deutschsprachigen Raum teilen. Deshalb stellte sie unter dem Titel „Klangfenster Finnland“ ein Kompendium aus achtzehn finnischen Volks-, Kinder- und Weihnachtsliedern zusammen. Der Musiker Alfred Dünser hat zu jedem Lied einen passenden Klaviersatz komponiert. Die eingängigen Melodien und die gut gesetzten Begleitsätze laden ohne Umschweife zum Singen und Musizieren ein. Dies war auch im Rahmen der Liederheft-Präsentation zu erleben. Anselm Hartmann führte unterhaltsame und informative Gespräche mit den Herausgebern. Bei dieser Gelegenheit berichtete auch Marjut Kuhnhenn über die Aktivitäten der „Finnischen Schule“ in Dornbirn.

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Korruption als Geschäftsmodell - „Lügen haben lange Beine“ von Lorenz Frey
Cover des zweiten Bandes rund um die zwischen Erfolg und Scheitern changierenden Figur des Paul Bütikofer
Literatur
26.05.2017 Karlheinz Pichler

Mit „Lügen haben lange Beine“ hat der 1964 im Aargau geborene Staatswissenschaftler und Autor Lorenz Frey eine Fortsetzung der Geschichte rund um die kuriose, ständig zwischen Erfolg und Scheitern changierende Figur des Paul Bütikofer geschrieben.

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Akzente setzen - Kunstankäufe des Landes in der Bludenzer Galerie allerArt
Wolfgang Bender: R.E.G.A.L. ( L-version ), sideways, 2017
Ausstellung
26.05.2017 Karlheinz Pichler

Claudia Voit und Peter Niedermair sind von der Landesregierung für drei Jahre als Ankaufsbevollmächtigte der Kunstkommission bestellt worden. Sie haben die Sammlung des Landes im vergangenen Jahr erweitert, ergänzt und vervollständigt. In Kooperation mit dem vorarlberg museum und der Kulturabteilung des Landes Vorarlberg zeigt die Galerie allerArt in Bludenz noch bis 11. Juni, wie die Kunstankäufer das zur Verfügung gestandene Budget von € 90.000,- investiert haben.

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Die Akkordeonale - ein internationales Akkordeonfestival und eine Reise durch in jeder Hinsicht grenzüberschreitende Klangwelten
Die Musiker der Akkordeonale: große Bandbreite und grenzüberschreitender Gemeinschaftsklang
Musik / Konzert
26.05.2017 Tamara Ofner

Was ist schöner als ein Akkordeon? "Fünf Akkordeons", sagt Servais Haanen, der holländische Schöpfer dieses außergewöhnlichen Musikfestivals, das seit 2009 durch Deutschland tourt. Am vergangenen Samstag war das Festival erstmals auch am Dornbirner Spielboden zu hören. Und gleich vorweg eine Information für alle Akkordeonspieler: Im Dezember gibt es im hessischen Fulda ein umfangreiches Workshopangebot rund um das Akkordeon in Kooperation mit Servais Haanen.

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Großartiges Schauspiel – „Die Jungfrau von Orleans“ in Bildstein
Die kämpferische Johanna - großartig Mareile Blendl
Theater
25.05.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Das Premierenpublikum erlebte gestern einen in höchstem Maße auf- und anregenden Abend. In Bildstein, auf dem Platz hinter der Kirche, einem Aussichtspunkt sondergleichen, spielten sich kriegerische, blutrünstige, emotionale, leidenschaftliche, sinnliche und dramatische Szenen ab. Sowohl die Schauspielerinnen und Schauspieler, als auch die Natur boten Großartiges.

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Feist: Pleasure
CD-Tipp
25.05.2017 Peter Füssl

Die Kanadierin Leslie Feist lässt sich von der Musikindustrie nicht vereinnahmen, schon gar nicht treiben. Zwischen ihrem Erfolgsalbum „The Reminder“ und dem Nachfolger „Metals“ lagen vier Jahre, nun ließ sie sich gar sechs Jahre Zeit, um mit „Pleasure“ ein überaus starkes Lebenszeichen zu geben.

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Victoria
Virginie Efira in einer disparaten Performance zwischen offensiver Weiblichkeit, juristischer Hartnäckigkeit und drohendem Zusammenbruch.
Film / Kino
25.05.2017 Gunnar Landsgesell

Victoria ist eine Anwältin, die ihr Leben nicht auf die Reihe kriegt. Eine Frau am Rande des Nervenzusammenbruchs. Daraus generiert der Film eine Serie chaotischer Situationen, bis der junge, unterwürfige Samuel seine Hilfe anbietet. "Victoria" ist teils komisch und teils bemüht, fügt dem Kino aber eine interessante Frauenfigur hinzu.

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Aktuell in den Filmclubs (26.5. - 1.6. 2017)
Siebzehn
Film / Kino
25.05.2017 Walter Gasperi

Im Takino Schaan taut in dieser Woche in der schwedischen Tragikomödie „Ein Mann namens Ove“ ein Rentner langsam auf. Der FKC Dornbirn lässt dagegen die Zuschauer mit Monja Arts preisgekröntem Spielfilmdebüt „Siebzehn“ in die Sehnsüchte und Liebeswirren von Teenagern eintauchen.

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Im Überblick ein anregendes Meisterkonzert und Fragen im Detail – das „Chamber Orchestra of Europa“ und der Pianist Piotr Anderszewski gastierten in Bregenz
Im Rahmen des letzten Bregenzer Meisterkonzertes dieser Saison interpretierten der Pianist Piotr Anderszewski und das "Chamber Orchestra of Europe" gleich zwei Klavierkonzerte, die Nummer 25 von W. A. Mozart und das Erste von Beethoven.
Musik / Konzert
23.05.2017 Silvia Thurner

Zum Abschluss der „Bregenzer Meisterkonzerte“ offerierte das „Chamber Orchestra of Europe“ im Bregenzer Festspielhaus ein vielseitiges Konzertprogramm. Unter anderem wurde mit und unter der Leitung des polnischen Pianisten Piotr Anderszewski das Klavierkonzert Nr. 25 von W. A. Mozart sowie Beethovens 1. Klavierkonzert interpretiert. Während Mozart aus einem allzu dominant wirkenden romantischen Geist heraus geformt erklang, überzeugte der Interpretationsansatz bei Beethoven umso mehr. Weiters spielte ein ausdrucksstarkes Holzbläserensemble Janaceks berühmtes Holzbläsersextett „Mladi“. Unter der Leitung der Konzertmeisterin Lorenza Borrani brachte das „Chamber Orchestra of Europe“ das „Divertimento“ von Béla Bartok zur Aufführung. Die Musizierart ohne Dirigenten stärkte auf der einen Seite die Eigenverantwortlichkeit jedes Einzelnen, barg jedoch im Hinblick auf eine wirklich exakte Koordination der Stimmgruppen einige Risiken in sich.

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