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Kritiken

Sorgte für Irritationen - „Demetrius“ und „Zeit der Wirren“ am Vorarlberger Landestheaters
Spielerisch stark: Tim Breyvogel und Laura Mitzkus in "Demetrius" als Sapieha und Marla
Theater
01.05.2016 Dagmar Ullmann-Bautz

Einen zweigeteilten Abend präsentierte das Vorarlberger Landestheater letzten Freitag – zwei Premieren, davon eine Uraufführung. Der Abend begann mit dem Dramenfragment „Demetrius“ von Friedrich Schiller und setzte mit dem Auftragswerk „Zeit der Wirren“ von David Frühauf fort. Die Dramaturgin Dorothée Bauerle-Willert hatte die Idee, das recht selten gespielte Schiller-Stück mit einem Werk eines jungen Autors zu verbinden.

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In der Tradition immer wieder Neues entdecken – Das Symphonieorchester Vorarlberg überraschte mit faszinierenden Solisten und einer Rarität
Der Hornist Johannes Hinterholzer und der Tenor Allan Clayton präsentierten mit dem Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Ola Rudner eine herausragende Deutung der Serenade op. 31 von Benjamin Britten und fanden damit begeisterte Zustimmung.
Musik / Konzert
01.05.2016 Silvia Thurner

Beim dritten Lustenauer Abonnementkonzert gastierte das Symphonieorchester Vorarlberg mit seinem aktuellen Programm im Reichshofsaal. Unter der Leitung von Ola Rudner standen neben Beethoven auch vergessene und selten zu hörende Kompositionen im Mittelpunkt. Wohl für viele im voll besetzten Saal war die Darbietung der Serenade für Tenor, Horn und Streichorchester, op. 31 von Benjamin Britten eine faszinierte Entdeckung. Noch dazu boten der Hornist Johannes Hinterholzer und der Tenor Allan Clayton eine Interpretation, die höchste Bewunderung verdient. Eher blass blieb der Eindruck von Schrekers „Kammersymphonie“. Aufhorchen ließ hingegen die Werkdeutung der 4. Symphonie von Ludwig van Beethoven.

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„So reda, wia d’Vögl singond“ - 22 Veranstaltungen im 5. mundartMai – Interview mit Ulrich Gabriel
Gaul rührt um – nicht nur in der Mundart-Szene © Rainer Feurstein
Literatur
30.04.2016 Annette Raschner

Vom 1. bis 29. Mai heißt es 22 x Mundart & Musik in Vorarlberg und im Schweizer Rheintal. Ausgewählte Gemeinden widmen sich in 22 Veranstaltungen der Vielfalt der Dialekte. Weshalb Initiator Ulrich Gabriel im Zusammenhang mit Mundarten von „Gold im Mund“ spricht, wie es um den Nachwuchs und die seiner Meinung nach so notwendige Forschungsarbeit bestellt ist, darüber spricht er im Gespräch mit Annette Raschner.

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Watschen, Blut und Scherben – Das aktionstheater ensemble im Festspielhaus Bregenz
Martin Hemmer und Isabella Jeschke singen so laut und so schön!
Theater
29.04.2016 Dagmar Ullmann-Bautz

So herrlich komisch und doch so traurig und bewegend schleicht es sich ganz gemein an, nimmt dich mit und lässt dich dann gnadenlos fallen. Martin Grubers neuster Geniestreich präsentiert sich inhaltlich und formell stimmig und rund.

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Humoriges zum Mitdenken - Gunkl und Uta Köbernick in der Kulturwerkstatt Kammgarn
Uta Köbernick und Gunkl beschäftigen sich mit „Aspekten des Da-, Hier- und So-Seins“ © Wolfgang Lienbacher
Kritiken
29.04.2016 Christina Porod

Uta Köbernick und Günther Paal alias Gunkl haben dank einer gemeinsamen Leidenschaft zusammengefunden: der Sprache - Beide jonglieren gern damit und zudem hat man mit Sprache was im Mund und wird nicht dick dabei, scherzt Gunkl. Fast vier Jahre ist es her, dass die beiden Humoristen schon einmal gemeinsam die Harder Kulturwerkstatt Kammgarn besuchten, dazumal mit dem Doppelabend „Sonnenschein und Welt“. Am gestrigen Donnerstagabend hatten Gunkl und Köbernick „Grüße aus Lakonien“ im Gepäck und bereiteten dem Publikum damit einen heiteren Abend.

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Hutzenlaub und Stäubli verAPPelten live im TAK
Hutzenlaub&Stäubli - total verAPPt
Kleinkunst / Kabarett
29.04.2016 Anita Grüneis

Wer bei „Hutzenlaub&Stäubli“ an ein verhutzeltes altes Pärchen denkt, liegt grundfalsch. Dahinter verbergen sich zwei hochmoderne Komikerinnen, die mit ihrem neuen Programm „Sister App“ das Publikum im ausverkauften Schaaner TAK restlos begeisterten.

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Malerei im Spannungsfeld von Licht, Farbe, Raum und Reflexion – Dirk Salz in der Feldkircher Galerie Feurstein
Dirk Salz - Ausstellungsansicht
Ausstellung
28.04.2016 Karlheinz Pichler

In den vergangenen beiden Gruppenausstellungen war der 1962 in Bochum geborene Künstler Dirk Salz in der Feldkircher Galerie Feurstein mit kleinformatigen Zeichnungen vertreten, die durch filigrane, horizontale Liniensysteme gekennzeichnet waren. Nun präsentiert Galerist Günter Feurstein den deutschen Kunstschaffenden im Rahmen einer Einzelausstellung, in der neue Gemälde, die an Farbraumobjekte erinnern, im Zentrum stehen.

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Bildmacht des Fernsehens gegen Bildmacht der Kunst - Verhältnis zwischen Massenmedium Fernsehen und der Kunst unter der Lupe im Kunstmuseum Liechtenstein
Joe Biel: "Veil". Wasserfarbe, Gouache, Graffiti auf Papier, 2010-2015, Ausschnitt
Kritiken
28.04.2016 Karlheinz Pichler

Unter dem Titel „Lens-Based Sculpture“ untersuchte das Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz bereits vor zwei Jahren den Einfluss der Fotografie auf die Skulptur. Mit „TeleGen“ nimmt nun das Haus „im Städtle“ derzeit erneut das Verhältnis zwischen einem Massenmedium, nämlich dem Fernsehen, und der Kunst unter die Lupe. Im Vordergrund steht dabei nicht die Aufarbeitung des Fernsehens als Motiv der Kunst, sondern die künstlerische Auseinandersetzung mit den spezifischen Inhalten und bildkulturellen Prägungen, die das Medium Fernsehen entwickelt hat. Also den Niederschlag des Televisuellen in den verschiedenen Kunstgattungen.

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Bauernopfer - Spiel der Könige
Bobby als Junge: Das Schachbrett als Fluchtort vor der Außenwelt.
Film / Kino
28.04.2016 Gunnar Landsgesell

Bobby Fischer, der Schachweltmeister, der 1972 die sowjetische Dominanz durchbrach, bleibt in diesem Film ein Rätsel. Regisseur Edward Zwicks Faszination für Fischers Hang zur Paranoia stellt sich schließlich als Hürde dar, der Persönlichkeit dieses Mannes näher zu kommen. "Pawn Sacrifice" ist weniger ein Film über Schach als ein Zeitbild des Kalten Krieges, ganz aus der verengten Sicht seines Protagonisten.

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Aktuell in den Filmclubs (29.4. - 5.5. 2016)
The Lobster
Film / Kino
28.04.2016 Walter Gasperi

Im Lustenauer Gutshofs Heidensand wird diese Woche eine hochkarätige Filmreihe geboten. Doch auch im Bregenzerwald kann man mit dem russischen Drama „Leviathan“, der im Andelsbucher Gasthof Jöslar gezeigt wird, ein Meisterwerk entdecken.

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