Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Kritiken

Monochrome, beschauliche Gegenwelten – „The Pond Room“ von Hans Op de Beeck im Kunstraum Dornbirn
Hans Op de Beeck: The Pond Room (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
19.07.2017 Karlheinz Pichler

Ganz in Grau gibt sich derzeit der Kunstraum Dornbirn. Der artifizielle Teich mit den Seerosen aus Gips, auf dessen gläsernem Wasser sich die Fenster der Montagehalle spiegeln, die Chesterfield-Sofas, die Gesteinsbrocken, der Kies, mit der der Kunstraum aufgeschüttet wurde, selbst das Geräteschuppen-artige Häuschen, in dem die Videofilme abgespielt werden, ist mit einem grauen Farbanstrich überzogen. Die Installation „The Pond Room“ von Hans Op de Beeck erscheint wie ein monochromes Gemälde. Einzig die rosa Kirschblüten aus Stoff auf den Bäumchen entlang des Teichens setzen einige lyrische Farbtupfen in den Raum.

zum Artikel >
Lars Danielsson: Liberetto III
CD-Tipp
18.07.2017 Peter Füssl

Seit 2012 verzaubert der schwedische Kontrabassist und Cellist Lars Danielsson ungefähr im Zwei-Jahres-Rhythmus die Jazz-Gemeinde mit seinen „Liberetto“ getauften, melodienseligen Kammer-Jazz-Pop-Alben. Auch auf der Nr.3 liefert er mit seinen zwölf neuen Eigenkompositionen ästhetisch perfekte und exzellent musizierte, in großer Leichtigkeit dahinschwebende Stimmungsbilder, denen es aber nicht an – mitunter ganz schön rockigen – Kanten und Ecken mangelt.

zum Artikel >
Dünne Story überzeugend umgesetzt - Das Theater Shakespeare am Berg feierte mit „Moustache“ seine dritte Premiere
Theater
17.07.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Letzten Donnerstag feierte das Theater Shakespeare am Berg seine dritte Premiere in der Bergarena Muttersberg oberhalb von Bludenz. Nach „Macbeth“, „Romeo und Julia“ erwartete das Publikum dieses Jahr das Stück „Moustache“ von Thomas A. Welte nach William Shakespeares Komödie „Was ihr wollt“.

zum Artikel >
Elfmeterschießen mit Ingeborg - Autoren schreiben übers Kicken
Literatur
17.07.2017 Ingrid Bertel

Wenn Autoren kicken, dann schreiben sie auch darüber. In der Anthologie „Gegen den Ball“ absolvieren sie 26 Länderspiele und schreiben darüber 547 Beiträge. Viele und vor allem die lustigsten stammen von Christian Futscher.

zum Artikel >
Malerin und Illustratorin Sigrid Hutter †
Im 50. Lebensjahr gestorben: Sigrid Hutter (© Hutter)
Aktuell
15.07.2017 Karlheinz Pichler

Die 1968 in Bregenz geborene und in Feldkirch arbeitende Künstlerin und Illustratorin Sigrid Hutter ist vor allem mit ausdrucksstarken Porträt- und Landschaftsgemälden bekannt geworden. Aber auch mit Aktbildern sowie mit sogenannten „Motorcycle Diaries“, die in engem Zusammenhang mit ihrer Leidenschaft zum Motorradfahren zu sehen sind. Hutter dazu: „Motorradfahren als Leidenschaft findet selbstverständlich auch Eingang in meine Kunst. Ob als freie Komposition auf Leinwand - oder meist Auftragsarbeiten auf Papier - die Schönheit der Technik fasziniert mich immer wieder aufs Neue.“

zum Artikel >
Zum Verwechseln ähnlich
Ein irreführendes Bild: Lucien Jean-Baptiste, frischgebackener Adoptivvater und auch Regisseur des Films, erschrickt keineswegs über den kleinen Benjamin, er ist sogar sehr glücklich.
Film / Kino
13.07.2017 Gunnar Landsgesell

Wenn weiße Eltern ein schwarzes Kind adoptieren, ist das nichts Ungewöhnliches. Was aber, wenn schwarze Eltern ein weißes Kind adoptieren? Die französische Komödie "Zum Verwechseln ähnlich" versucht den Perspektivwechsel und verliert sich dabei fast selbst in der neuen Unübersichtlichkeit.

zum Artikel >
Aktuell in den Filmclubs (14.7. - 20.7. 2017)
Homme Less
Film / Kino
13.07.2017 Walter Gasperi

Der Spielboden Dornbirn startet sein Open-Air mit Thomas Wirthensohns Dokumentarfilm „Homme Less“. Beim FKC Dornbirn steht diese Woche Park Chan-wooks meisterhafter Erotikthriller „Die Taschendiebin" auf dem Programm.

zum Artikel >
Eine Erfolgsgeschichte - 20 Jahre KUB - ein einmaliges Buch von Rudolf Sagmeister
Yilmaz Dziewior VALIE EXPORT Rudolf Sagmeister 2011  © Kuehn Malvezzi
Literatur
11.07.2017 Peter Niedermair

Der Kunsthistoriker und KUB Kurator Rudolf Sagmeister ist seit Anfang dabei. Er ist die Seele des KUB, steht mit hoher Präsenz im Epizentrum, mitten in der Sozietät des KUB. Sein Stil, das Comme il faut, sein kommunikativer, offener Umgang, seine Gastfreundschaft gegenüber den eingeladenen Künstlern, seine wertschätzend vermittelnde Art mit den Handwerkern zu reden, all das wird in seinem Aufsatz ‚Sie kommen als Fremde und gehen als Freunde‘ deutlich. Diese Story erzählt sich auch aus den Fotos in dem Buch, das der „unermüdliche Produzent“ aus Anlass 20 Jahre KUB am 16. Juli präsentiert. Die Fotos in diesem einzigartigen Dokument sprechen vom Blick im Augenblick; Thomas Trummer schreibt in seinem Essay ‚Erwiderte Blicke‘: „Die hier versammelten Porträts sind mehr als nur das Archiv einer bemerkenswerten Ausstellungsgeschichte. Sie bezeugen eine Ansteckung, die sich im Moment der Aufnahme zwischen Fotograf und Fotografierten ereignet, aber auch die Ansteckung jener, die ihre Blicke im festgehaltenen Bild nochmals tauschen.“ Ein besonderes Spezifikum von Orten der Kunst ist es, und beim KUB wird das besonders deutlich spürbar, dass Menschen, die dort hingehen, ihre Sensorien ganz öffnen und bereit sind, alles aufzunehmen.

zum Artikel >
Miles Mosley: Uprising
CD-Tipp
11.07.2017 Peter Füssl

Vom ersten Ton weg wird man von diesem kraftstrotzenden, druckvoll brodelnden Hexengebräu aus Soul, Jazz, Rock, R’n’B und Funk völlig in den Bann gezogen. Der im zurzeit extrem hippen West Coast Get Down-Jazzkollektiv aus Los Angeles fest verankerte Miles Mosley machte schon auf Kendrick Lamars „To Pimp A Butterfly“ und Kamasi Washingtons „The Epic“ auf sich aufmerksam. Wie Letzteres sind auch die elf Aufnahmen für Mosleys Verve-Debut „Uprising“ in derselben 30-tägigen Monster-Session entstanden, in der das Kollektiv das Kingsize Soundlab Studio in L.A. mietete und 170 Stücke aufnahm.

zum Artikel >
Die eigenen Grenzen erforschen – das instrumentale Theater „Töneschmuggler“ bei „Cross Culture“ war ein höchst bemerkenswertes Ereignis
Thomas Desi komponierte für Musikschülerinnen und -schüler eine vielsagende Komposition, die Laura Bayer, Dana Capponi, Isabella Dünser und Lea Winder (Stimme), Philomon Eienbach (Posaune), Maximilian Germ (Trompete), Selena Graber (Gitarre), Larissa Harrich (Bratsche), Viola Huber-Sannwald (Violine) und Valentin Steger (Kontrabass) mit viel Fantasie und Mut in Szene setzten. (Fotos: Bregenzer Festspiele, Anja Köhler)
Musik / Konzert
08.07.2017 Silvia Thurner

Töneschmuggler waren im Rahmen von Cross Culture bei den Bregenzer Festspielen on tour. Schülerinnen und Schüler der Musikschule Bregenz haben das instrumentale Theater von Thomas Desi wunderbar kreativ und konzentriert umgesetzt. So stieß die Premiere im Seestudio des Bregenzer Festspielhauses auf viel Resonanz, denn Laura Bayer, Dana Capponi, Isabella Dünser und Lea Winder (Stimme), Philomon Eienbach (Posaune), Maximilian Germ (Trompete), Selena Graber (Gitarre), Larissa Harrich (Bratsche), Viola Huber-Sannwald (Violine) und Valentin Steger (Kontrabass) wuchsen über sich selbst hinaus.

zum Artikel >
Artikelaktionen
Newsletter
Erhalten Sie die neuesten Kritiken per E-Mail
(Required)