Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Kritiken

Inspirierender musikalischer Blick nach Italien – Beim zweiten Orchesterkonzert wurde viel geboten, unter anderem ein Glanzpunkt mit dem Posaunisten Uwe Dierksen und einem Werk von Luciano Berio
Der Posaunist Uwe Dierksen bot gemeinsam mit den Wiener Symphonikern und dem Dirigenten Johannes Debus den Glanzpunkt des zweiten Orchesterkonzertes im Bregenzer Festspielhaus. Sie interpretierten Luciano Berios im Jahr 1999 entstandenes "Solo" für Posaune und Orchester. (Fotos: Dietmar Mathis)
Musik / Konzert
02.08.2015 Silvia Thurner

Beim zweiten Orchesterkonzert im Rahmen der Bregenzer Festspiele wurde der Blick in Richtung Süden zu den italienischen Komponisten Rossini, Puccini und Luciano Berio gelenkt. Die beiden Dirigenten Paolo Carignani und Johannes Debus standen anstatt des erkrankten Mikko Franck am Pult der Wiener Symphoniker. In einer guten Werkkombination erklangen Rossinis allseits bekannter Hit „Wilhelm Tell“ und Puccinis „Messa di Gloria“. Im Mittelpunkt stand Luciano Berios Werk „Solo“ für Posaune und Orchester. Jubelnden Applaus ernteten der herausragende Solist Uwe Dierksen für seine aufrüttelnde Spielart sowie der Prager Philharmonische Chor, der Bregenzer Festspielchor und die Solisten Rafael Rojas und Thomas Oliemans.

zum Artikel >
Temporeiches, luftig-leichtes Sommertheater - "Der tollste Tag" in Lauterach
Susanne und Figaro - Belinda Pototschnig und Marco Geiert in herrlicher Spiellaune
Theater
02.08.2015 Dagmar Ullmann-Bautz

Das Lauteracher Amateurtheater bühne68 unter der Leitung von Josef Ludescher lädt dieses Jahr in den Garten beim Lauteracher Vereinshaus, der mit wunderschöner Atmosphäre punktet - wenn es das Wetter denn zulässt. Die Premiere konnte planmäßig im Garten über die Bühne gehen, die zweite Aufführung musste im Vereinshaus gespielt werden. Das ist nicht dasselbe, aber auch Vereinshaus und Indoor-Bühne beweisen ihren eigenen Charme.

zum Artikel >
Längst ist die Kirschblüte vorbei, außer beim Künstlerhaus Bregenz
"Blossom Still": Philipp Preuss betreibt mit einem Kirschbaum in Prachtblüte vor dem Künstlerhaus Bregenz ein irritierendes Spiel zwischen Künstlichkeit und Natur
Ausstellung
31.07.2015 Karlheinz Pichler

Ein Baum, der sich offenbar in der Jahreszeit geirrt hat: Um Monate verspätet erblüht in der kleinen Grünanlage vor dem Künstlerhaus Bregenz derzeit ein Kirschbaum in weithin leuchtendem Prachtrosa. Man muss ziemlich nahe herangehen, um zu erkennen, dass der Baum eine Fälschung ist. Ausgeheckt hat dieses irritierende Spiel zwischen Natur und Künstlichkeit Philipp Preuss, der im Hauptberuf Theaterregisseur ist.

zum Artikel >
Jugendkultur am Alten Rhein – Szene Openair mit neuem Geländekonzept
Das 26. Szene Openair am Alten Rhein Lustenau findet noch bis Samstag statt
Musik / Konzert
31.07.2015 Peter Ionian

"Das Szene Openair ist das größte Rockmusik-Festival in Westösterreich...", so steht es im eigenen Wikipedia-Eintrag. Längst ist das seit über einem viertel Jahrhundert jährlich stattfindende Event ein fixer Bestandteil der hiesigen Jugendkultur. Der Verein rund um die Szene Lustenau schafft es immer wieder, das Festival zu verjüngen - was das Publikum betrifft. Und doch reift es auch jedes Jahr ein Stückchen weiter. Laufend gibt es sinnvolle Neuerungen, wie aktuell gerade ein neues Geländekonzept und die Zelthotels. Heuer sind die Headliner verstärkt aus der jugendlichen und der deutschsprachigen Ecke mit Casper, Kraftklub, Bilderbuch und K.I.Z. beispielsweise. Diesen Donnerstag wurde eröffnet, es folgen zwei weitere Festivaltage mit durchaus guten Wetterprognosen.

zum Artikel >
Gefühlt Mitte Zwanzig
Eigentlich haben sich Josh (Ben Stiller) und Cornelia (Naomi Watts) in ihrem alternativ-aufgeklärten Soziotop in New York ganz gut eingerichtet, doch nun kommen Zweifel auf
Film / Kino
31.07.2015 Gunnar Landsgesell

Ben Stiller und Naomi Watts als scheinbar glückliches Mitt-Vierziger-Paar in New York, das in einen Jugendwahn verfällt, als es einen halb so alten Hipster und dessen Freundin kennenlernt. Witzige, treffsichere Generationen-Clash-Komödie von Noah Baumbach („Greenberg“).

zum Artikel >
Malerische Genese entlang des Ringens um die Existenz – Joan Mitchell im Kunsthaus Bregenz
Joan Mitchell: "Un jardin pour Audrey", 1975, Öl auf Leinwand
Ausstellung
30.07.2015 Karlheinz Pichler

Schon am Beginn ihrer Karriere, nämlich 1959, war die US-Künstlerin Joan Mitchell (1925-1992) an der Documenta in Kassel vertreten. Dennoch blühte ihr grandioses Werk über all die vergangenen Jahrzehnte hinweg mehr oder weniger im Verborgenen. Ganz im Gegensatz etwa zu den Œuvres ihrer nur unwesentlich älteren damaligen männlichen Malerkollegen wie Willem de Kooning, Franz Kline oder Jackson Pollock, die längst weltberühmt sind. Dass das Werk Mitchells, das in der Nachfolge des Abstrakten Expressionismus steht, aber schon um gar nichts hinter demjenigen der Genannten zurückbleibt, zeigt die Überblicksausstellung, die derzeit im Kunsthaus Bregenz (KUB) läuft, eindrucksvoll.

zum Artikel >
Aktuell in den Filmclubs (31.7. - 6.8. 2015)
Shaun, das Schaf
Film / Kino
30.07.2015 Walter Gasperi

Beim Open-Air in Altstätten gibt es in dieser Woche unter anderem mochmals den hinreißenden Animationsfilm „Shaun, das Schaf“ zu sehen. Am Marktplatz Rankweil steht dagegen mit Richard Linklaters „Boyhood“ einer der herausragenden Filme des letzten Jahres auf dem Programm.

zum Artikel >
Die Natur holt sich ihren Teil zurück - Uta Belina Waeger bestreitet die diesjährige Sommerausstellung in der Villa Falkenhorst
Die Natur holt sich ihren Teil zurück ...
Ausstellung
28.07.2015 Karlheinz Pichler

Die Dornbirner Künstlerin Uta Belina Waeger bestreitet die diesjährige Sommerausstellung in der Villa Falkenhorst in Thüringen. Während in den Ausstellungsgewölben im Kellergeschoss des Gebäudes ein Querschnitt neuerer und älterer Objekte, Wandarbeiten und Installationen zu sehen sind, prägt ein rotes Netzband, mit dem die Künstlerin gleichsam die Villa und den Park vermisst, den Außenraum. Was von Anfang an einkalkuliert wurde, wird bereits jetzt sichtbar: die Natur, über die das lineare Band gelegt wurde, holt sich ihren Teil zurück.

zum Artikel >
Unheimliche Virtuosität, Spielfreude und Ernüchterung – Ein Wechselbad der Gefühle beim ersten Orchesterkonzert
Der französische Cellist Jérôme Pernoo begeisterte beim ersten Orchesterkonzert ebenso wie am Vorabend bei „Musik und Poesie“  © Bregenzer Festspiele / Anja Köhler
Musik / Konzert
28.07.2015 Silvia Thurner

Das erste Orchesterkonzert bei den Bregenzer Festspielen brachte frenetischen Jubel für den französischen Cellisten Jérôme Pernoo, der Offenbachs Cellokonzert atemberaubend interpretierte. Begeisterte Zustimmung erhielt auch der Dirigent James Gaffigan. Er leitete die Wiener Symphoniker mit energiegeladenem Temperament und ausdrucksstarker Gestik. Auf Unverständnis stieß das eher unterkühlt dargebotene Orchesterwerk „No Night No Land No Sky“ von Miroslav Srnka.

zum Artikel >
David Torn: only sky
CD-Tipp
28.07.2015 Peter Füssl

Der New Yorker Gitarrist und Soundtüftler ist seit seinen ersten Produktionen mit der Everyman Band in den 1980er Jahren ein zuverlässiger Garant für exzeptionelle Klangreisen. Sein aktuelles Solo-Album „Only sky“ ist da keine Ausnahme – ganz im Gegenteil.

zum Artikel >
Newsletter
Erhalten Sie die neuesten Kritiken per E-Mail
(Required)