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Kritiken

Das Salz in der Suppe - Zum Trio „Azul“ am Spielboden Dornbirn
Mit Verve bei der Arbeit: Azul
Musik / Konzert
31.03.2017 Thomas Kuschny

Das Konzert beginnt genau so, wie es in diesem Genre wohl seit einiger Zeit Brauch zu sein scheint: Man fällt nicht mit der Tür ins Haus, eröffnet lieber behutsam mit einigen frei improvisierten Schwellklängen und sparsamen Einwürfen hie und da, bevor sich das Ganze dann in Richtung Eröffnungsstück entwickelt. Dieses und auch das Folgende sind sehr kontemplativ gehalten, allein, es gibt einen, der schon zu diesem Zeitpunkt permanent für Spannung sorgt: Schlagzeuger Jim Black!

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Die versunkene Stadt Z
Ein Film wie ein Blick zurück auf eine frühere Zeit altmodischer Abenteuerfilme.
Film / Kino
31.03.2017 Gunnar Landsgesell

Die versunkene Stadt Z erzählt von einem britischen Forscher Anfang des 20. Jahrhunderts, der im Amazonasgebiet eine alte, hochentwickelte Kultur entdeckt haben will. Zwischen Regenwald und Großbritannien pendelnd, baut sich seine Obsession auf, das zu beweisen. Ein Stück altmodisches Abenteuerkino, das seinen Charme daraus bezieht, sich jeder dramaturgischen Zuspitzung zu verweigern.

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Mit Musik das eigene Leben und die Gesellschaft bereichern – ein Festkonzert zur Urkundenüberreichung anlässlich der Oberstufenprüfungen der Vorarlberger Musikschulen
Derzeit lernen 12.750 Kinder und Jugendliche ein Instrument an einer Vorarlberger Musikschule. Viele musizieren jahrelang mit großer Ausdauer und Musikalität. Zwischen 25 und 30 junge Erwachsene nehmen jährlich die Herausforderung an und treten zur Oberstufenprüfung an. Damit markieren sie eine bedeutende Station im Rahmen einer lebenslangen Beziehung zum eigenen Instrument. Im Hypo Landtagssaal in Bregenz wurde die Urkundenübergabe mit einem Festkonzert gefeiert.
Musik / Konzert
30.03.2017 Silvia Thurner

Die Vorarlberger Musikschulen bieten ihren Schülerinnen und Schülern zahlreiche Anreize, um musikalische Ziele ins Auge zu fassen, darauf hin zu musizieren und sich schließlich über Erfolgserlebnis zu freuen. Viele Kinder kennen das Juniorabzeichen, weiter geht’s auf der musikalischen Karriereleiter mit dem Bronze- und dem Silberabzeichen - oder formaler ausgedrückt mit den Unter- und Mittelstufenprüfungen. Ganz oben auf der Leiter der Musikschulausbildung steht das Abzeichen in Gold, beziehungsweise die Oberstufenprüfung. 28 junge Erwachsene haben dieses Jahr die Herausforderung angenommen und mit dem Bestehen der Prüfung bescheinigte ihnen eine Jury die „musikalische Reife“. Im Rahmen eines Festkonzertes im Hypo Landtagssaal waren eindrucksvolle und vielseitige musikalische Darbietungen und die feierliche Übergabe der Urkunde zu erleben.

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Aktuell in den Filmclubs (31.3. - 6.4. 2017)
Worlds Apart
Film / Kino
30.03.2017 Walter Gasperi

Im Heerbrugger Kino Madlen wird diese Woche der griechische Episodenfilm „Worlds Apart“ gezeigt. Im TaKino Schaan steht Spike Jonzes großartige Verfilmung des Bilderbuchs „Wo die wilden Kerle wohnen“ auf dem Programm.

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Spoon: Hot Thoughts
CD-Tipp
30.03.2017 Peter Füssl

Am Anfang bohrt sich das Titelstück des neunten Spoon-Albums mit wuchtig-funkiger Gitarre, harten Drums, spannungsgeladenen Basslinien, hämmerndem Piano und eindringlichem Gesang inklusive kleinerer elektronischer Spielereien rasch in die Gehörgänge. Als Finale erklingt das knapp fünfminütige, rein instrumentale „Us“ – erstmals in der Bandgeschichte steht ein Saxophon – nämlich jenes des jungen Kaliforniers Ted Taforo - im Zentrum, das umrahmt von Keyboards, Synthie-Klackern, kurzen Xylophon-Einwürfen und rumpelnden Beats ein kraftvoll-expressives Stimmungsbild malt.

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Lars Vogt erzählt mit dem SOL über Beethoven
Lars Vogt konzertierte mit dem Sinfonieorchester Liechtenstein SOL
Musik / Konzert
30.03.2017 Anita Grüneis

Das Sinfonieorchester Liechtenstein SOL konzertierte mit seinem Dirigenten Stefan Sanderling und Stargast Lars Vogt im Vaduzersaal. Auf dem Programm standen Werke von Smetana, Beethoven und Dvorak. Das Konzert wurde dominiert von einer böhmischen Grundstimmung, die den Bogen von der Melancholie bis zur Walzerseligkeit spannte.

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Das Bild als Schnittstelle zwischen Künstler und Betrachter - Susanne Kircher-Liner im Bludenzer allerArt
Susanne Kircher-Liner: "Dolly", 2015, Öl/Acryl fluoriszierend auf Leinen
Ausstellung
29.03.2017 Karlheinz Pichler

Im Werk der 1976 in Tirol geborenen Künstlerin Susanne Kircher-Liner verschränkt sich auf bildnerische Weise gleichsam die analoge mit der digitalen-wissenschaftlichen Welt. Kircher-Liner, die an der Düsseldorfer Kunstakademie studiert hat, malt und zeichnet zwar in klassischer Tradition, stellt in und mit ihren Arbeiten aber durchaus auch naturwissenschaftliche und informationstechnologische Fragen. Nicht von ungefähr übertitelt sie ihre Ausstellung in der Galerie allerArt in der Bludenzer Remise mit „Schnittstelle“. Eine Schnittstelle, englisch Interface, verkörpert den Verbindungspunkt von einem System in ein anderes.

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Rosario Bonaccorso: A Beautiful Story
CD-Tipp
28.03.2017 Peter Füssl

Wenn einen der italienische Kontrabassist Rosario Bonaccorso auf eine musikalische Reise einlädt, ist ein lustvolles Erlebnis garantiert, wie das vor zwei Jahren erschienene Album „viaggiando“ eindrucksvoll bewiesen hat. Mit den zwölf Eigenkompositionen auf „A Beautiful Story“ schließt er nun nahtlos an das Erfolgsrezept aus eingängigen Melodien und zündenden, mitunter raffinierte Haken schlagenden Rhythmen an, mischt es aber durch das Engagement dreier zukunftsträchtiger „young lions“ der quicklebendigen italienischen Jazzszene mit zusätzlichem Sprengstoff an.

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WER WOLLEN WIR SEIN? - Thementag im vorarlberg museum
Aktuelle Ausstellung „Soziale Skulptur“ von Ines Agostinelli (vorarlberg museum)
Ausstellung
27.03.2017 Emma Fechtig

Die Themen Flucht, ineinandergreifende Perspektiven und Utopien wurden beim hochkarätig und international besetzten Symposium, das als Teil der Ausstellung „Soziale Skulptur“ von Ines Agostinelli im vorarlberg museum stattfand, beleuchtet. Wissenschaftler, Sozialarbeiter und Betroffene versuchten auf die elementare Frage: Wer wollen wir sein, eine Antwort zu finden.

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Die synchrone Kraft der Gruppe – Das St. Galler „Panorama Dance Theater“ schwärmt mit höchster Energie aus
Die sechs Tänzer von THE WISDOM OF THE CROWD und ihr müheloser Tanz durch den Parcours | © Flavio Ferrari
Kritiken
27.03.2017 Mirjam Steinbock

Im Gleichschritt laufen, miteinander singen, gemeinsam tanzen. Synchron zu sein gibt Energie, Sicherheit und ein getragenes Gefühl. Dieses Phänomen machen sich einige Arten des Tierreichs regelmäßig zunutze, um Futter zu finden und sich vor Feinden zu schützen. Bei Untersuchungen am Schwarmverhalten von Heringen, Staren oder Heuschrecken entdeckten Wissenschaftler die Intelligenz der Gruppe. Die Kulturwissenschaftlerin Ann Katrin Cooper und der Tänzer Tobias Spori forschten für ihre neue Tanzproduktion THE WISDOM OF THE CROWD genau an diesem Thema, fanden in einer Audition fünf weitere Tänzer und produzierten ein Stück, das sich mit den unterschiedlichen Konstellationen und Emotionen innerhalb eines Kollektivs beschäftigt.

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