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Kritiken

Wut ist gut – Das ANARTtheater feiert mit „Teuflische Göttinnen“ Premiere im Spannrahmen in Hard
Die teuflischen Göttinnen schmieden ihre Rachepläne für Virginia (v.l.: Ulli Filler, Denise Partsch, Elke Gander) | © Sigrun Berkmann
Theater
14.01.2017 Mirjam Steinbock

Viel Mut beweist Dagmar Ullmann-Bautz, Regisseurin des ANARTtheater, mit der Wahl eines Musicals für die erste Präsenz des Amateurtheaters im großen Saal des Spannrahmens in Hard. Ein ambitioniertes Vorhaben, denn Gesang, Schauspiel und Tanz sollten die Darstellenden beherrschen, um leichtfüßig und unterhaltsam durch die Handlung zu führen. Dies gelang am Premierenabend nicht allen Ensemblemitgliedern. Dennoch gab es tolle Highlights im ausverkauften Haus.

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La La Land
Künstlichkeit...
Film / Kino
13.01.2017 Gunnar Landsgesell

Was von den Träumen erlebbar wird, machen sich Emma Stone und Ryan Gosling in Los Angeles am Rande Hollywoods aus. Ein Musical, das mit dem Format relativ cool umgeht und Zitat und Gefühl zu verorten weiß.

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Aktuell in den Filmclubs (13.1. - 19.1. 2017)
Frühstück bei Monsieur Henri
Film / Kino
12.01.2017 Walter Gasperi

Im Alten Kino Rankweil läuft diese Woche die Komödie „Frühstück bei Monsieur Henri“. Im Kunstmuseum Liechtenstein steht der Dokumentarfilm „Die Tunisreise" auf dem Programm, in dem Bruno Moll Tagebucheintragungen Paul Klees zu seiner Tunesienreise im Jahre 1914 mit heutigen Überlegungen des Erzählers und Filmemachers Nacer Khemir über die arabische Kultur und die Notwendigkeit eines Dialogs verbindet.

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Kultur für alle? - Verteilungsgerechtigkeit und Demokratie in Kunst und Kultur
Literatur
11.01.2017 Raffaela Rudigier

„Kultur für alle“ – das klingt auf den ersten Blick nach einem sinnvollen Slogan. Die meisten werden diesem Leitspruch wohl zustimmen. Natürlich soll Kultur für alle da sein. Alle sollen die Möglichkeit haben in ein Konzert, ins Theater, ins Museum zu gehen. Jeder soll sich an Kunst und Kultur erfreuen können. Eintrittspreise müssen leistbar sein. Interessierte sollten die Möglichkeit haben, selbst in Sachen Kultur tätig zu sein. Kultur für alle eben.

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„Die Qual der Wahl“ – Die siebente Ausgabe der „Montforter Zwischentöne“ stellt Entscheidungen in den Mittelpunkt
Folkert Uhde, Hans-Joachim Gögl, Edgar Eller, Peter Schmid, Thomas Ludescher und Barbara Schöbi-Fink (v.l.n.r.)  stellten das neue Programm der "Montforter Zwischentöne" zum Thema "entscheiden! Im Ungewissen wählen..." vor. Foto: Magdalena Türtscher
Musik / Konzert
10.01.2017 Silvia Thurner

Der freie Wille des Menschen verurteilt ihn gleichzeitig, ständig Entscheidungen treffen zu müssen. Diesem breiten Feld widmet sich die siebente Ausgabe der „Montforter Zwischentöne“. Verantwortlich dafür zeichnen nun bereits im dritten Jahr die künstlerischen Leiter Folkert Uhde und Hans-Joachm Gögl. Ihr Konzept, kulturelle Veranstaltungen auf ihre Alltagstauglichkeit zu prüfen und Menschen aus verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen mit einzubeziehen, ist auf fruchtbaren Boden gefallen. Die einzelnen Programme, aufgeteilt in drei Zyklen, finden Publikumszuspruch. Im kommenden Jahr werden die "Montforter Zwischentöne" deshalb zu 99,99% fortgesetzt, verspricht Barbara Schöbi-Fink im Rahmen eines Pressegesprächs. Das aktuelle Programm wurde unter dem Leitgedanken „entscheiden! Im Ungewissen wählen“ zusammengestellt. Dabei gestaltet das Sinfonische Blasorchester Vorarlberg mit seinem Dirigenten Thomas Ludescher ein Konzert unter dem Motto „Marsch in die falsche Richtung“. Das Vorarlberger Landeskonservatorium feiert sein 40-jähriges Bestandsjubiläum mit einem großen Hauskonzert in den altehrwürdigen Räumlichkeiten des ehemaligen Jesuitenkollegs „Stella Matutina“.

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TaxiWars: Fever
CD-Tipp
10.01.2017 Peter Füssl

Wer bei „Fever“ an den von Peggy Lee bekannt gemachten und in unzähligen Versionen fast zu Tode interpretierten 1950-er Jahre Evergreen denkt, wird vom gleichnamigen punk-jazzigen Opener des belgischen Quartetts TaxiWars möglicherweise ein bisschen überrascht sein – ein explosives Gemisch aus Indie-Rock und Jazz, geprägt von einer druckvoll vorantreibenden Stimme und einem expressiv röhrenden Sax.

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Wo der Berg besonders gefährdet ist - Fotografische Aneignungen von Walter Niedermayr in der Allmeinde Commongrounds in Lech
Walter Niedermayr: Lech-Zürs Seekopf, 2016 (© The Artist & Gallerie Nordenhake, Berlin/Stockholm)
Ausstellung
09.01.2017 Karlheinz Pichler

Nachdem die Lecher Kulturinitiative „Allmeinde Commongrounds“ im letzten Winter unter dem Titel „The Skyspace Lech Project“ Arbeiten des US-Künstlers James Turrell präsentiert hat, steht jetzt das Schaffen des Südtiroler Kunstfotografen Walter Niedermayr im Zentrum. Gezeigt werden Fotografien aus Niedermayrs Zyklus „Raumaneignungen – Lech 2015/16“, der in den vergangenen zwei Jahren entstanden ist.

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Zwischen Form und Leere, zwischen Abstraktion und Sinnlichkeit - Fotografien aus elf Werkserien der südkoreanischen Fotokünstlerin Jungjin Lee im Fotomuseum Winterthur
Jungjin Lee: Aus der Serie American Desert II (© Jungjin Lee)
Ausstellung
09.01.2017 Karlheinz Pichler

In einem buddhistischen Text heißt es: „Form ist nichts anderes als Leere und Leere ist nichts anderes als Form“. Diese Beschreibung trifft ohne Abstriche auch auf die Fotografien der südkoreanischen Fotokünstlerin Jungjin Lee zu, von der im schweizerischen Fotomuseum Winterthur derzeit elf Werkgruppen zu sehen sind, die in den vergangenen 20 Jahren entstanden sind.

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Aktuell in den Filmclubs (6.1. - 12.1. 2017)
Paterson
Film / Kino
05.01.2017 Walter Gasperi

Filmforum Bregenz, TaSKino Feldkirch und Kino Madlen in Heerbrugg zeigen in dieser bzw. der nächsten Woche Jim Jarmuschs „Paterson“. Beim FKC Dornbirn steht der Dokumentarfilm „Hieronymus Bosch – Garten der Lüste“ auf dem Programm, in dem José Luis López-Linares dem Geheimnis von Boschs berühmtem Gemälde nachspürt.

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„Lob des Lesens“: Reichhaltiges Jubiläumsjahrbuch zum 15-jährigen Bestehen des Literaturhauses Liechtenstein
Literatur
04.01.2017 Jürgen Schremser

Das Jahrbuch Nr. 10 des Literaturhauses Liechtenstein versammelt eine beachtliche Bandbreite an Sprachkunst, zu deren Förderung am Standort Liechtenstein das Literaturhaus im Jahr 2001 gegründet wurde. Neben Rück- und Ausblicken der feiernden Herausgeberin gibt der vorliegende Jubiläumsband vor allem den Schreibenden Raum: 39 deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die in den letzten zehn Jahren mit dem Literaturhaus in Verbindung standen, spendeten eigens zum Jubiläum verfasste oder dafür ausgewählte „Textgeschenke“.

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