Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Kritiken

Sinikka Langeland: The Magical Forest
CD-Tipp
01.09.2016 Peter Füssl

Bereits auf dem vor zehn Jahren erschienenen ECM-Debut „Starflowers“ und auf dem Nachfolgealbum „Land That Is Not“ von 2010 sorgten Trompeter Arve Henriksen und Saxophonist Trygve Seim aus Norwegen, der schwedische Kontrabassist Anders Jormin und der finnische Perkussionist Markku Ounaskari auf eindrucksvolle Weise für die perfekte Umsetzung der musikalischen Ideen der norwegischen Sängerin und Kantele-Virtuosin Sinikka Langeland. In ihren einzigartigen Klangwelten verbindet sie in perfekter Harmonie archaisch Folkloristisches mit jazzig Zeitgenössischem und frei Improvisiertem.

zum Artikel >
Auf Sicherheit bedacht und emphatisch – Jörg Widmann und das Minetti Quartett hinterließen einen zweigeteilten Eindruck
Der Klarinettist Jörg Widmann und das Minetti Quartett mit Maria Ehmer, Anna Knopp, Milan Milojicic und Leonhard Roczek ergänzten sich klanglich gut. Im Angelika-Kauffmann-Saal präsentierten sie Werkdeutungen von Mozart und Brahms. (c) Schubertiade Schwarzenberg
Musik / Konzert
30.08.2016 Silvia Thurner

Das Minetti Quartett und der Klarinettist Jörg Widmann widmeten sich im Rahmen der Schubertiade Schwarzenberg zwei der bekanntesten Werke der Kammermusikliteratur, den Klarinettenquintetten von Mozart und Brahms. Selbstverständlich waren die Erwartungen sehr hoch gesteckt und Interpretationsvergleiche drängten sich auf. Das Konzerterlebnis war schließlich zweigeteilt. Während Mozarts KV 581 enttäuschte, gelang die Darbietung des Brahmsquintetts op. 115 überzeugender.

zum Artikel >
Michael Kiwanuka: Love & Hate
CD-Tipp
30.08.2016 Peter Füssl

Mit seinem 2012-er Debut „Home Again“ schien der in London aufgewachsene Sohn ugandischer Eltern bereits auf dem besten Weg zum Superstar, fiel dann aber ob des schnellen Ruhms in eine grundlegende Schaffenskrise, die der 29-Jährige nun vier Jahre später mit seinem zweiten Album „Love & Hate“ eindrucksvoll überwunden hat. Als Gitarrist ist Michael Kiwanuka bekennender Hendrix-Fan. Marvin Gaye, Bill Withers, Otis Redding, Isaac Hayes – das sind die großen Namen, die als Referenzgrößen herangezogen werden, um auf die expressive Kraft seiner tiefschwarzen, höchst emotionalen Stimme, aber auch auf seine musikalische Retro-Gesinnung hinzuweisen.

zum Artikel >
Magic – Das Seelax-Intermezzo in Bregenz
Eine Spieluhr und ihre bunten Figuren - Die Theaterkompanie "La Tal" © Seelax-Website
Theater
28.08.2016 Mirjam Steinbock

Die grüne Wiese beim Bregenzer Eispavillon ist der zentrale Spielplatz von insgesamt fünf Aufführungen und Darbietungen aus Jonglage, Tanz, Zauberkunst, Figuren- und Clowntheater. Drei Abende lang schlägt Festivalleiter Willi Pramstaller einen Zelt- und Bühnenplatz auf und lädt kleine wie große Zuschauende in ein Zentrum von Humor, Artistik und zauberhafter Clownerie ein. Große Augen und offene Münder, sonores Lachen und glucksendes Kichern, begeistertes Klatschen und Bravo-Rufe begleiten die Darsteller des Seelax-Intermezzo in ihrem Spiel.

zum Artikel >
Die Gebirgslandschaft als Farbenrausch mit Sogwirkung – Herbert Brandl in der Kunsthalle „Arlberg 1800“
Herbert Brandl: Ohne Titel, 2003, Öl auf Leinwand, 270 x 980 cm (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
28.08.2016 Karlheinz Pichler

Im Schaffen des 1959 in Graz geborenen Malers Herbert Brandl nimmt die Landschaft seit seinen künstlerischen Anfängen eine zentrale Position ein. In der Ausstellung „Schräg bis Vertikal“ in der höchstgelegenen Kunsthalle des Alpenraumes, der „Arlberg 1800 Contemporary Art and Concert Hall“ in St. Christoph am Arlberg, setzt sich Brandl mit Monotypien und monumentalformatigen Ölbildern vor allem mit dem Thema „Berg“ auseinander.

zum Artikel >
Schubert auch von der unbekannteren Seite erlebbar machen – Christina Landsamer, Maximilian Schmitt und Gerold Huber gaben einen abwechslungsreichen Liederabend
Die Sopranistin Christina Landsamer und der Tenor Maximilian Schmitt boten selten zu hörende und frühe Lieder von Franz Schubert. (Foto: Schubertiade)
Musik / Konzert
28.08.2016 Silvia Thurner

Die Sopranistin Christina Landshamer und der Tenor Maximilian Schmitt widmeten sich im Rahmen der Schubertiade Schwarzenberg großteils frühen und eher unbekannten Schubertliedern. Es war bereits die 37. Ausgabe der Reihe „Sämtliche Lieder von Franz Schubert“. Auch dieses Konzert bot spannende Einblicke in die Entwicklung des Kompositionsstils von Franz Schubert. Gerold Huber am Klavier spielte weit mehr als die Rolle des "Klavierbegleiters". Er tarierte und formte jedes einzelne Lied hervorragend aus und belebte die Werkdeutungen mitreißend.

zum Artikel >
Das Wandern ist der Niere Lust – Maria Hofstätter und Martina Spitzer begeben sich auf eine literarisch musikalische Hatscherei
Die Schauspielerin Maria Hofstätter liest in "gehen gang gegungen" © Mihai M. Mitrea
Literatur
26.08.2016 Mirjam Steinbock

Um das Gehen, Laufen, Flanieren, das Katapultiert-Werden und andere Arten der Fortbewegung geht es in der aktuellen Produktion des Projekttheaters Vorarlberg. Die Premiere von „gehen gang gegungen“, einer Lesung mit Musik, fand im Rahmen des Walserherbstes im Festsaal Blons statt. Maria Hofstätter und Martina Spitzer sammelten Texte aus der Weltliteratur und geben antiken wie zeitgenössischen Dichtern, Essayisten, Philosophen, Dramatikern, Schriftstellern und Zeitzeugen ihre starken Stimmen.

zum Artikel >
Künstler Karl-Heinz Ströhle bei einer Wanderung in der Silvretta verstorben
Karl-Heinz Ströhle vergangenes Jahr in der Galerie Feurstein, Feldkirch
Aktuell
26.08.2016 Karlheinz Pichler

Der 1957 in Bregenz geborene Zeichner, Maler, Performance-, Objekt- und Medienkünstler Karl Heinz Ströhle ist am 24. August zu einer Bergtour aufgebrochen und auf dem Rückweg von der Heim-Spitze (2.685 Meter), etwa zehn Minuten unterhalb des Gipfels, an einem akuten Herzversagen verstorben. Ströhle weilte als Teilnehmer des im Zweijahresrhythmus von Roland Haas organisierten „SilvrettAteleliers“ im Bergrestaurant Nova Stoba, das erstmals als Ausgangspunkt für dieses Kunstprojekt im Hochgebirge dient.

zum Artikel >
Die fast perfekte Welt der Pauline
Streifenhörnchen und wie man sich noch zum Narren machen kann.
Film / Kino
26.08.2016 Gunnar Landsgesell

Eine Komödie, die vor allem durch ihre Darstellerin Isabelle Carré zu einer komischen Qualität findet. Sarkastisch-böse-fröhliche Anklänge werden aber bis zum lieblichen Ende zunehmend geglättet.

zum Artikel >
Heidelbeerlese auf der Brandalpe – Der erste kulturhistorische Alpgang des Walserherbstes verführt mit 700-jähriger Geschichte, Damülser Stolz und Wiener Liedern
Vierzig Wandernde besuchten die geschichtsträchtige Brandalpe bei Damüls © Walserherbst
Gesellschaft
25.08.2016 Mirjam Steinbock

Der Blick auf Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges wird beim Walserherbst groß geschrieben. Damit das Festivalthema „WeitSicht“ in den Kulturräumen des Großen Walsertals auch körperlich erobert werden kann, integrierte Dietmar Nigsch eine feine Auswahl an Alpgängen in das Programm. Der Festivalleiter - in jungen Jahren selbst oft bei den Großeltern auf der Alp - weiß, dass gut geführte Wanderungen den Braten noch nicht fett machen. Er lässt neben dem gemütlichen Gang durch bereits herbstlich wirkende Feuchtwiesen auch die herzliche Gastfreundschaft, bildreiche Geschichten um das Leben in den Bergen, gutes Essen und Trinken, zünftige Musik und Gesang einfließen. All das, was den besonderen Reiz des Alplebens ausmacht.

zum Artikel >
Newsletter
Erhalten Sie die neuesten Kritiken per E-Mail
(Required)