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Kritiken

Saint Chameleon: Mockingbird
CD-Tipp
05.04.2018 Peter Füssl

Einen Tom Waits-Ähnlichkeitswettbewerb würde der junge Grazer Singersongwriter Luka Sulzer vermutlich locker gewinnen. Klar werden dem radikalen Ansatz des kalifornischen Großmeisters schräger Genialität etwas die Ecken und Kanten abgeschliffen, wird dessen konsequente Ablehnung der Befriedigung massentauglicher Hörgewohnheiten in Richtung chartstaugliche Formate abgemildert, aber das Debütalbum von Saint Chameleon bietet durchaus Vergnügliches und Hörenswertes.

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Eine nette Unterhaltung – das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Domingo Hindoyan setzten auf die solide Klassik
Mit einem rein klassischen Programm und soliden Werkdeutungen gestaltete das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Domingo Hindoyan das fünfte Abonnementkonzert im Bregenzer Festspielhaus.
Kritiken
03.04.2018 Silvia Thurner

Beim traditionellen Osterkonzert des Symphonieorchesters Vorarlberg standen Werke der drei großen Klassiker Haydn, Mozart und Beethoven auf dem Programm. Am Pult stand der aus Venezuela stammende Dirigent Domingo Hindoyan, den die Musikerinnen und Musiker seit der gemeinsamen Opernproduktion der „Liebestrank“ in guter Erinnerung haben. Der Pianist Ingolf Wunder stand mit der Darbietung von Mozarts Klavierkonzert Nr. 21 und herausragenden eigenen Kadenzen im Mittelpunkt des Abends. Alle Werkdeutungen im Bregenzer Festspielhaus erklangen durchdacht musiziert. Insgesamt hinterließ aber das allzu „ebenmäßig“ konzipierte Konzertprogramm eher wenig Nachhall.

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Der dekonstruierte und genötigte Körper als Metapher – zu aktuellen Ausstellungen in Bozen, Meran, St. Gallen und Basel
Martin Kippenberger: Ohne Titel (aus der Serie Fred the Frog), 1990, Öl auf Leinwand (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
03.04.2018 Karlheinz Pichler

Als das vom Berliner Architektenbüro KSV entworfene Museion Bozen vor zehn Jahren mit der Gruppnausstellung „Peripherer Blick und kollektiver Körper“ eröffnet wurde, sorgte ein gekreuzigter Frosch von Martin Kippenheuer („Zuerst die Füsse“) für einen Skandal ungeheuerlichen Ausmaßes. Eine wahre Flut an Leserbriefen mit Blasphemie-Vorwürfen ergoss sich über die Verantwortlichen, und auch die öffentliche Finanzierung des Museumsprojekts wurde in Frage gestellt. Selbst der Papst mischte sich in die Auseinandersetzung ein.

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Doppelabend mit Tiefgang – netzwerkTanz präsentierte mit „Sacred Scars“ und „NoBody´s Land“ im Theater KOSMOS zwei Arbeiten des Choreographen Blenard Azizaj
"Sacred Scars", die Eigenproduktion von netzwerkTanz nach einer Choreographie von Blenard Azizaj mit sieben Vorarlberger Tanzschaffenden © Sarah Mistura
Tanz
03.04.2018 Mirjam Steinbock

„Sacred Scars“, eine Eigenproduktion von netzwerkTanz anlässlich des 10-jährigen Jubiläums, feierte bereits vor einem halben Jahr in Dornbirn ihre erfolgreiche Erstaufführung. Das von Blenard Azizaj mit sieben regionalen Tanzschaffenden choreographierte Stück gehört ebenso wie das Duo „NoBody´s Land“ zu einem vierteiligen Tanzzyklus. Zum Tourneeauftakt in Bregenz wurden erstmals diese beiden Teile der Tetralogie vor Publikum präsentiert. Und das zeigte sich begeistert.

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Ein liebenswerter Kontrapunkt - Nach seiner Dokumentation des Feldkircher Musikarchivs präsentiert Manfred A. Getzner noch einen Band mit „Musikgeschichten“
Manfred Getzner in seinem „Reich“ im Feldkircher Musikarchiv
Literatur
03.04.2018 Fritz Jurmann

Dass der 67-jährige Feldkircher Manfred A. Getzner vor allem im Kulturbereich zu den umtriebigsten Bürgern der Montfortstadt gehört, ist längst eine Binsenweisheit. Mit der Veröffentlichung zweier je 680 Seiten umfassenden Bände, in denen die Bestände des von ihm initiierten Feldkircher Musikarchivs mit den Nachlässen aller wichtigen Vorarlberger Komponisten des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dokumentiert sind, hat er seinem Wirken als eine Art Lebenswerk die Krone aufgesetzt. Diese bereits im Herbst vorgestellte Dokumentation ist eine Art wertvolles Gedächtnis der Musikgeschichte unseres Landes und bildet eine wichtige Grundlage zu deren weiterer Erschließung.

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Bill Frisell: Music IS
CD-Tipp
03.04.2018 Peter Füssl

Eigentlich bevorzuge er es ja, gemeinsam mit anderen zu musizieren – vermutlich ist das die Erklärung, weshalb es ganze 18 Jahre dauerte, bis Bill Frisell dem grandiosen Album „Ghost Town“ ein weiteres Solo-Album folgen ließ.

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„Literatur im Schwärzler“ - Ein literarischer Osterhase
Literatur
01.04.2018 Annette Raschner

Seit Jahren pflegen das Theater Kosmos und Literatur Vorarlberg eine äußerst fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Hotel Schwärzler in Bregenz. Theaterleiter Hubert Dragaschnig, Schriftsteller Wolfgang Mörth und Hotelchefin Susanne Denk: Sie verbindet ihre Leidenschaft für das gedruckte Wort, und so wurde eines Abends an der Hotelbar die Idee für die Reihe „Literatur im Schwärzler“ geboren. Junge und noch weniger bekannte Autorinnen und Autoren sollten mit arrivierten KollegInnen bei einem dreitägigen Treffen in Kontakt treten können, um sich bei einer Werkstatt auszutauschen, über unveröffentlichte Texte zu diskutieren und im Rahmen eines abendlichen Galadiners gemeinsam vor Publikum zu lesen. Bei der vierten Ausgabe von „Literatur im Schwärzler“ waren dies Sabine Bockmühl, Franziska Füchsl, Moritz Heger, Michael Köhlmeier, Deborah Macauley, Alexander Peer, Hans Platzgumer, Verena Rossbacher, Tabea Steiner und Christian Zillner.

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Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
In die Welt mit Jim, Lukas und Emma, einer unverwüstlichen Lok.
Film / Kino
30.03.2018 Gunnar Landsgesell

Eine Welt, so kurios, wie sie nur Kinder sehen können, oder der Autor Michael Ende: "Jim Knopf" ist ein gleichermaßen altmodisches wie modernes Märchen, das den kleinen schwarzen Jungen Jim Knopf in eine sorgfältig adaptierte Fantasiewelt zwischen Riesen, Drachen und einer Prinzessin folgt.

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Mit allen Wassern gewaschen – der Trompeter Thomas Gansch und das „Zurich Jazz Orchestra“ mit Steffen Schorn am Pult belebten die Sinne
Thomas Gansch (im Bild) und das "Zurich Jazz Orchestra" unter der Leitung von Steffen Schorn waren bei der Reihe "Jazz&" angesagt. Im bis auf den letzten Platz besetzten Spielboden Dornbirn begeisterten die Musiker in mehrerlei Hinsicht.
Musik / Konzert
29.03.2018 Silvia Thurner

Im Rahmen der Reihe „Jazz&“ gastierte das „Zurich Jazz Orchestra“ am Dornbirner Spielboden. Dabei garantierten drei ‚Kapazunder’ einen außergewöhnlichen Musikgenuss. Der Trompeter Thomas Gansch und Steffen Schorn als musikalischer Leiter waren live in Aktion, vom Dritten, Don Ellis, stammte die Musik. In einem mitreißenden Austausch mit Steffen Schorn und den Bigbandmusikern spielte Thomas Gansch. Dass der aus Niederösterreich stammende Musiker ein Seelenverwandter des amerikanischen Jazztrompeters und Komponisten Don Ellis ist, wurde sogleich klar und bescherte dem begeisterten Publikum einen vergnüglichen und inspirierenden Abend.

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Aktuell in den Filmclubs (30.3. – 5.4. 2018)
Helle Nächte
Film / Kino
29.03.2018 Walter Gasperi

Das Filmforum Bregenz entführt diese Woche mit Thomas Arslans lakonischem, aber auch etwas ereignisarmen Road-Movie „Helle Nächte“ in die Weiten des Hohen Nordens. Am Spielboden Dornbirn steht dagegen Nicola Belluccis berührender Dokumentarfilm „Im Garten der Klänge“ auf dem Programm, der in Kooperation mit dem Netzwerk Welt der Kinder und im Kontext des internationalen Symposiums Kindheit, Jugend und Gesellschaft gezeigt wird.

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