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Kritiken

Mats Eilertsen: Rubicon
CD-Tipp
08.09.2016 Peter Füssl

Der 1975 in Trondheim geborene Mats Eilertsen zählt zu den gefragtesten Bassisten Skandinaviens und hat reichhaltige Erfahrungen in zahlreichen Bands gesammelt. So konnte er für sein ECM-Debut als Leader aus einem reichen Fundus an exzellenten, ihm bestens vertrauten Musikern schöpfen, um seine Soundideen zu verwirklichen.

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Der Mensch in all seinen Befindlichkeiten - Albrecht Zauner mit Zeichnungen und Skulpturen in der Galerie.Z
natalie 2, Bronze 2016 (alle Fotos © Gerhard Klocker)
Ausstellung
07.09.2016 Margot Prax

Albrecht Zauner ist vielen vor allem als Bildhauer ein Begriff, steht doch eine seiner wahrscheinlich bekanntesten Skulpturen, mit der er Anleihen an die Bregenzerwälder Juppe nimmt, an prominenter Stelle vor einem Einkaufszentrum in Hohenems. In der aktuellen Ausstellung, die größtenteils speziell für die Galerie.Z konzipiert wurde, zeigt er zusätzlich zu neuen bildhauerischen Arbeiten auch Zeichnungen.

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Geschichten, die in Flüssen und Bächen abgelagert sind - Alfred Graf in zwei Appenzeller Kunsträumen
Alfred Graf: "Sitter". Sediment, Wachs auf Baumwolle, 2016
Ausstellung
06.09.2016 Karlheinz Pichler

Der aus Feldkirch stammende Künstler Alfred Graf lebt in Wien und damit an der Donau. Seine Künstlerkollegin Sabine Fässler-Luger, die vor allem als Silberstift-Zeichnerin bekannt ist, hat es von Dornbirn ins Appenzell verschlagen, wo sie den Kunstraum "Tanzsaal" betreibt. Sie hat Graf an die Gestade des Appenzeller Baches Sitter geladen. Die Geschichten, die er aus den Ablagerungen, Wasserbewegungen, Lichtbrechungen und Gesteinen in der Donau und der Sitter herausgelesen hat, zeigt er gegenwärtig in besagtem Tanzsaal sowie der Station, einem weiteren Ort der Kunst in Appenzell, der von Agathe Nisple betrieben wird.

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Sex nervt - Petra Nachbaurs Schundheft „Lele“
Petra Nachbaur hält sich in „Lele. Schundheft Nummer elf“ eng an den Handlungsablauf von Vladimir Nabokovs „Lolita“, dreht aber die Erzählperspektive um
Literatur
06.09.2016 Ingrid Bertel

„Schundheft“ nennt Petra Nachbaur ein Buch, das man für jeden einzelnen Satz loben möchte! „Lele“ ist Literatur, richtige Literatur. Das kommt wirklich selten vor! „Lele“ ist wunderbar und verletzend, betörend und verstörend! „Lele“ ist ein Ereignis! „Lele“ ist ein Buch über Sex und eine Hommage an Vladimir Nabokovs „Lolita“. Als 1955 in einem auf Erotica spezialisierten französischen Verlag der Roman „Lolita“ erschien, hatten die LeserbriefschreiberInnen richtig zu tun. Über Monate hinweg wurde das Buch als „pornographisch“ verunglimpft, bis der Autor dermaßen bekannt war, dass ein Großverlag das Werk prüfte und mit Vladimir Nabokov einen Vertrag darüber abschloss. Damit war der Romancier finanziell unabhängig und konnte seinen Brotberuf an den Nagel hängen.

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Angel Olsen: My Woman
CD-Tipp
06.09.2016 Peter Füssl

Hierzulande ist die 29-jährige Angel Olsen einem größeren Publikum als Background-Sängerin von Bonnie „Prince“ Billy bekannt geworden, ehe sie vor zwei Jahren mit ihrem zweiten Album „Burn Your Fire For No Witness“ einiges Aufsehen erregte. An ihrem rauen, absolut ungekünstelten Lo-Fi-Sound mögen sich vielleicht die Geister scheiden, aber ihre emotionsgeladene Stimme nimmt in ihrer Direktheit und Dringlichkeit gefangen.

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Bevor die Seelen eiskalt erfrieren
Mit dem IBK ausgezeichnet: die Liechtensteiner Wahnsinnsnächte 2016
Gesellschaft
04.09.2016 Anita Grüneis

Es war Wahnsinn, was damals mit dem Mädchen Anne Frank geschah, es war Wahnsinn, was Salome von ihrem Vater forderte, es ist Wahnsinn, was heute in vielen Kriegsgebieten geschieht. Vielleicht ist das der Grund, warum die diesjährigen Liechtensteiner „Wahnsinnsnächte“ ihre Themen sehr weit gefasst haben. Eine Theaterinszenierung von „Anne“ gehört ebenso dazu wie die „Salome“ von Oscar Wilde. Und noch vieles mehr.

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Das einfach Unfassbare – Eine australische Artistengruppe bringt mit „A Simple Space“ das Freudenhaus-Publikum außer Rand und Band
Das Ensemble "Gravity & Other Myths" im Wettkampf um die meisten Flickflacks © Gerhard Klocker
Aktuell
02.09.2016 Mirjam Steinbock

Es gibt Vogelschwärme, die auf ihrem Flug in den Süden Phänomenales sichtbar machen. Stare gehören zu solchen Flugkünstlern. Sie wechseln blitzschnell die Richtung und einem unsichtbaren Lotsen folgend verdichten sie sich zu Wolken. Neue Gebilde und Formen entstehen in der Betrachtung dieses hinreißenden Naturschauspiels, sofern sich das Glück offenbart, es zu sehen. Manchmal gibt es Luftwunder aber auch auf dem Silbertablett serviert, so wie derzeit im Freudenhaus Lustenau. Das Ensemble „Gravity & Other Myths“, kurz GOM genannt, verschmolz am Premierenabend in einer atemberaubenden Show zu einem gemeinsamen Körper artistischer Schönheit und brachte das Vorarlberger Publikum zum Toben. Und zwar von der ersten bis zur letzten Sekunde.

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Hoch hinaus – Gelungener Start ins FAQ Bregenzerwald
Garish spielten Hits wie "Ganz Paris" und  - zum Umfeld passend - "Auf den Dächern".
Aktuell
02.09.2016 Thorsten Bayer

„Potentiale für eine gute Zeit“ wollen Martin Fetz und Matthias Felsner mit einem vielversprechenden neuen Format schaffen. FAQ Bregenzerwald heißt das „Forum mit Festivalcharakter und kulinarischem Anspruch“. Am gestrigen Donnerstagabend ging es hoch über Bezau sehr gut los. Hans Platzgumer, Michaela Bilgeri, Frank Spilker und Garish setzten die ersten Glanzlichter, entspannt und schlagfertig moderiert von Zita Bereuter.

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Ben Hur
Die weißen Pferde als Bild, das an frühere Inszenierungen gemahnt.
Film / Kino
02.09.2016 Gunnar Landsgesell

Ben Hur reloaded: abgeschlackt, von äußerer Bewegung getrieben aber im Inneren ein bisschen verarmt. Ein Film ohne spezifisches Charisma, wenngleich auch keine Wyler-Epigone.

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Aktuell in den Filmclubs (2.9.. - 8.9. 2016)
Monsieur Chocolat
Film / Kino
01.09.2016 Walter Gasperi

Das Rankweiler Open-Air-Kino "Filme unter Sternen" geht für heuer mit dem französischen Biopic „Monsieur Chocolat“ zu Ende. Im Kinotheater Madlen in Heerbrugg läuft das von einem wahren Fall inspirierte chilenische Drama „Aqui no ha pasada nada“.

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