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Kritiken

Vince Ebert im TAK - wie seid ihr früher ohne Computer ins Internet gekommen?
Vince Ebert erklärt im TAK seine Sicht der Zukunft
Kleinkunst / Kabarett
25.02.2018 Anita Grüneis

Vince Ebert ist anders. Der Diplomphysiker fand vor Jahren seine künstlerische Nische. Er hatte als Consultant bei einer Unternehmensberatung sein humoristisches Potential entdeckt und gemeinsam mit Mediziner Eckhart von Hirschhausen ein Kabarettprogramm entwickelt, das sich spielerisch mit den Fragen der Physik befasste. Damit trat er auf Kleinkunstbühnen auf. Heute tourt er über große Bühnen und erklärt zudem regelmäßig im TV wissenschaftliche Phänomene. Im Schaaner TAK begeisterte er sein Publikum nach „Evolution“ nun mit seinem neuen Programm „Zukunft ist the future“.

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Interview mit Robert Menasse - Das Prägende einer Epoche erzählen
Literatur
25.02.2018 Peter Niedermair

Robert Menasse wurde für sein Buch „Die Hauptstadt“ in Frankfurt am Main mit dem Deutschen Buchpreis für den besten deutschsprachigen Roman des Jahres 2017 ausgezeichnet. Die Jury würdigte sein Buch als „vielschichtigen Text, der auf meisterhafte Weise existenzielle Fragen des Privaten und des Politischen miteinander verwebt und den Leser ins Offene entlässt“. Robert Menasse wird am 27. Februar am Spielboden lesen. Peter Niedermair führte mit Robert Menasse für die KULTUR das folgende Gespräch.

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Fazil Say - der temperamentvolle Poet am Klavier im Vaduzersaal
Fazil Say gibt seinen Klängen einen Anschub
Musik / Konzert
24.02.2018 Anita Grüneis

Fazil Say ist einer der besten Pianisten und Komponisten unserer Zeit. Er ist zudem ein genialer Erzähler musikalischer Geschichten. Sein Instrument ist das Piano mit all seinen Facetten, denn für Say sind die Tasten keine Drück-Mechanismen, sondern der Eingang zu einem geheimnisvollen Reich. Auch das Innere des Klaviers wird von ihm erforscht und in seine Geschichten eingebaut. Das wird deutlich in seinem selbst komponierten „Black Earth“, das er als Zugabe spielte. Ein zauberhaftes Werk!

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Villa Claudia wird zum „Haus der Wünsche“ – der begehrte „Hugo“ ging an die Konzertidee „Say Yes“ des Ensembles „StimmImpuls“
Den diesjährigen "Hugo" Konzertdramaturgiewettbewerb konnte das Nürnberger Team "StimmImpuls" für sich entscheiden. Die Studierenden werden unter dem Motto "begehren - über das Verlangen" die Feldkicher Villa Claudia bespielen. (Foto: Lisa Mathis)
Musik / Konzert
23.02.2018 Silvia Thurner

Der alljährlich stattfindende Konzertdramaturgiewettbewerb „HUGO“ ist ein spannender Beitrag der Montforter Zwischentöne. Drei Teams aus Nürnberg, Basel und Salzburg nahmen dieses Mal die Herausforderungen an und präsentierten ihre Konzertideen zur Bespielung der Feldkircher Villa Claudia. Für den Leitgedanken „begehren – Über das Verlangen“ schienen den Initiatoren die Räumlichkeiten des altehrwürdigen Standesamt besonders reizvoll. Nach originellen Vorstellungen kristallisierte die Jury schließlich ganz knapp die Ideen des Ensembles „StimmImpuls“ und dessen Programm „Say Yes“ als Sieger heraus.

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Die Ubus aller Herren Länder lassen grüßen … Theater Kosmos spielt den Alfred Jarry-Klassiker "König Ubu"
 Ubu (Hubert Dragaschnig), diese grauslige Mischung aus Hanswurst und Massenmörder, wird von seiner Frau (Daniela Gaets) zu seinen Untaten aufgestachelt (alle Fotos © Gerhard Kresser/Theater Kosmos)
Theater
23.02.2018 Annette Raschner

Vor 122 Jahren sorgte der französische Schriftsteller Alfred Jarry für einen handfesten Skandal. Sein Stück "König Ubu", das er auf Grundlage einer Spottschrift eines ehemaligen Mitschülers auf dessen verhassten Physiklehrer Felix Hébert geschrieben hatte, wurde gleich nach der Uraufführung 1896 in Paris abgesetzt. Jarry war damals erst 23 Jahre alt. Der Vorarlberger Theaterregisseur und UNPOP-Gründer Stephan Kasimir hat den avantgardistischen Text, der Surrealisten und Dadaisten gleichermaßen begeistert hat, als Jugendlicher gelesen. Bis heute fasziniert ihn die dem Stück innewohnende Radikalität. Das Theater Kosmos hat nun mit "König Ubu" in der Regie Kasimirs seine neue Spielzeit eröffnet.

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Die Verlegerin
Allein unter Männern: Meryl Streep sucht ihre Rolle als Herausgeberin der Washington Post.
Film / Kino
23.02.2018 Gunnar Landsgesell

Tom Hanks und Meryl Streep an der Spitze der Washington Post, als es darum geht, die Machenschaften der US-Regierung im Vietnam-Krieg aufzudecken. Steven Spielberg lässt das Zeitungspapier knistern und feiert eine Epoche ab, in der Zeitungen ihre Macht gegen die Widerstände des Staates erkämpften.

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Brigitte Hasler SYLLABA Holzschnitte . Radierungen . Pigmentdrucke in der Galerie Hollabolla in Eschen
Fünf Holzschnitte, zum Teil colographiert
Ausstellung
22.02.2018 Peter Niedermair

Brigitte Hasler, geboren 1944, lebt und arbeitet in Gamprin/Liechtenstein. Sie ist vor allem als Kunstschaffende bekannt, die sich mit Malerei, Druckgrafik und Video beschäftigt. Zentral in ihrem Schaffen ist der Gegenstand und dessen zunehmende Auflösung, nicht das Starre, sondern der Übergang, das Fließende. Dies wird deutlich sichtbar in ihren Künstlerbüchern, die die Grenzen des Buches überschreiten und zum Kunstobjekt werden. Ihr jüngstes Künstlerbuch ist das Werk „Syllaba“ von 2015. Die Silbengedichte in Syllaba zeigen, wie in der deutschen Sprache die Vorsilben den Sinn, die Richtung eines Wortes verändern. Neben ihrem bildnerischen Schaffen hat sich Brigitte Hasler immer schon mit der Sprache beschäftigt. Ihre ersten Gedichte veröffentlichte sie 1971 unter dem Titel „Lebenssinn im schöpferischen Spiel“. Weitere Gedichte erschienen in den Achtziger- und Neunzigerjahren. 2003 folgte der Band „Scheitelstunde“, der sich mit dem Wandel, dem niemals Konstanten beschäftigt. In der Eschener Galerie Hollabolla zeigt Brigitte Hasler unter dem Titel SYLLABA Holzschnitte, Radierungen und Pigmentdrucke.

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Aktuell in den Filmclubs (23.2. - 1.3. 2018)
Detroit
Film / Kino
22.02.2018 Walter Gasperi

Am Spielboden Dornbirn läuft diese Woche nochmals „Detroit“, in dem Kathryn Bigelow voll Wut von den Rassenunruhen im Jahre 1967 erzählt. In der Kammgarn Hard steht dagegen mit „Paris, Texas“ von Wim Wenders ein zeitloses Meisterwerk der Filmgeschichte auf dem Programm.

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Laila Biali: Laila Biali
CD-Tipp
22.02.2018 Peter Füssl

Die 1978 als Tochter eines ägyptischen Vaters und einer deutschen Mutter in Vancouver geborene kanadische Pianistin und Sängerin Laila Biali ist durch Engagements bei Sting, Paula Cole, Diana Krall, Chris Botti oder Suzanne Vega bekannt geworden und konnte jenseits des Atlantiks auch mit eigenen Produktionen erste Erfolge verbuchen. Für ihr ACT-Debut hat sie nun neun Titel komponiert und - wie auch die drei Fremdkompositionen von Coldplay ("Yellow"), Randy Newman ("I Think It's Going To Rain Today") und David Bowie ("Let's Dance") - arrangiert.

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Ackermanns Vermächtnis - „Drei Sekunden Jetzt“ von Hans Platzgumer
Literatur
20.02.2018 Ingrid Bertel

Mit „Drei Sekunden Jetzt“ legt Hans Platzgumer seinen sechsten Roman vor – und der hat einiges mit den Vorgängern gemeinsam.

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