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01.02.2018 |  Peter Füssl

Manu Delago: Metromonk - Unplugged

"Jenseits des Neukomponierens finde ich es auch interessant, sich bestehende Kompositionen nochmals anzusehen und sie auf unterschiedliche Weise neu zu arrangieren", erklärt Hang-Virtuose Manu Delago, der durch seine Engagements bei Björk, Anoushka Shankar und The Cinematic Orchestra einem breiten Publikum bekannt wurde. Großes Aufsehen über die Genregrenzen hinweg erregte der in London lebende Tiroler mit den Alben "Silver Kobalt" (2015) und "Metromonk" (2017).

Von Letzterem stammen die Titel „A Step“, „Pointillism“, „Mesmer Mesmerising“ und Herzkeks“ auf der nun anlässlich seiner anstehenden Akustik-Tour vorgelegten „Unplugged“-EP, die mit „Bow“ auch ein bislang unveröffentlichtes Stück enthält. Delago setzt auf die Ausdruckskraft traditioneller Orchesterinstrumente und auf die erstaunlichen Impulse und Energien, die freigesetzt werden, wenn ein größeres Ensemble zusammentrifft, um gemeinsam einen rein akustischen Sound zu kreieren. Zu diesem Zweck hat Delago die auf dem Originalalbum ursprünglich elektronischen Sounds nunmehr ausgewählten Klassikern und Jazzern wie Bernie Mallinger (Violine), Lena Fankhauser (Viola), Clemens Sainitzer (Cello), Clemens Rofner (Bass), Christoph Pepe Auer (Klarinetten) und Chris Norz (Percussion) auf den Leib geschrieben. Sie umspielen Delagos virtuose Hang-Artistik mit stimmungsvollen Klangbildern – die von früheren CDs her schon bekannten Isa Kurz und Pete Josef erweitern das breitgefächerte Klangspektrum auf zwei Stücken noch durch die menschliche Stimme. (Tru Thoughts – nur digital erhältlich)

Konzerttipp: Die „Metromonk Akustik Tour“ macht am 8.2. in der Kulturwerkstatt Kammgarn in Hard halt. www.kammgarn.at

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